Archiv der Kategorie: Polizei Sachsen

PD Chemnitz – Räderdiebe auf Tour – gestellt!

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Räderdiebe auf Tour – gestellt!

Verantwortlich: Frank Fischer

Stand: 20.03.2014, 14:40 Uhr

Chemnitz

 


OT Röhrsdorf – Radio-Navi-System gestohlen


(He) Unbekannte Täter haben zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen eine Seitenscheibe eines 5er BMW auf der Löbenhainer Straße eingeschlagen. Abgesehen hatten es die Diebe offensichtlich auf das integrierte Radio-Navi-System. Sie bauten das Teil im Wert von rund 1 500 Euro aus und verschwanden damit unerkannt. Der Schade am Auto wird auf rund 2 500 Euro geschätzt.


OT Röhrsdorf – Diebe im Büro


(He) Unbekannte hebelten in der Nacht zum Donnerstag die Eingangstür und mehrere Bürotüren eines Geschäfts in der Limbacher Straße auf. Die Täter durchwühlten Schränke und suchten offenbar Bargeld. Mit mehreren hundert Euro suchten die Einbrecher das Weite. Angaben zum Sachschaden liegen noch nicht vor.


 


Landkreis Mittelsachsen


Revierbereich Döbeln


Leisnig – Pkw entwendet


(SP) Unbekannte Täter waren am Mittwoch in der Zeit von 18.15 Uhr bis 21 Uhr auf dem Gelände eines Autohauses in der Straße Am Donnersberg zugange. Sie entwendeten einen silberfarbenen Pkw Peugeot 508 mit Alufelgen im Wert von rund 18.000 Euro. Nach dem Fahrzeug ohne amtliches Kennzeichen wird nun durch die Polizei gefahndet.


Revierbereich Rochlitz


Burgstädt – In Geschäft eingestiegen


(SP) Am Donnerstag, gegen 9.15 Uhr, wurde bei der Polizei bekannt, dass unbekannte Täter in einem Geschäft in der Böttchergasse zugange waren. Sie schlugen ein Fenster ein und gelangten so ins Innere. Aus einem Regal entwendeten die Eindringlinge Fischfutter, mehrere Luftpumpen und Thermometer sowie Ablaichkästen für Fische. Vom Schreibtisch im Büro nahmen sie noch ein paar Euro Bargeld mit. Der hinterlassene Sachschaden wird auf rund 25 Euro geschätzt. Angaben über den Wert des Diebesgutes liegen der Polizei derzeit noch nicht vor.


 


Erzgebirgskreis


Revierbereich Annaberg


Annaberg-Buchholz – Räderdiebe auf Tour – gestellt!


(SP) Während der Diebstahl von vier Rädern von einem in der Straße Gewerbering abgestellten Pkw Toyota offenbar misslang, hatten die unbekannten Täter bei einem in der Alten Poststraße abgestellten Pkw Mazda mehr „Erfolg“. In der Zeit von Mittwoch, 19.30 Uhr, bis Donnerstag, 6.35 Uhr, entwendeten sie vier Alu-Sommerräder der Marke Bridgestone Turanza 225/45 R19 im Wert von rund 3 000 Euro inklusive der Befestigungsschrauben. Anschließend bockten sie das Fahrzeug auf Feldsteinen auf.
Am Donnerstag, gegen 10.30 Uhr, erhielten die Beamten des Polizeireviers Annaberg von tschechischen Kollegen des Polizeireviers Vejprty die Mitteilung, dass in der Nacht vom Mittwoch zum Donnerstag, gegen 23.30 Uhr, in der Ortslage Vejprty ein Fahrzeug mit zwei Männern kontrolliert wurde. Dabei fand man vier Kompletträder. Ein erster Vergleich hat ergeben, dass es sich bei den gefundenen Rädern um die gestohlenen von dem Pkw Mazda handelt. Die Ermittlungen zum Hergang der Straftat und den beiden Männern, insbesondere, ob sie für den Diebstahl und/oder auch für den versuchten Diebstahl am Pkw Toyota verantwortlich sind, dauern an.


Revierbereich Aue


Aue – Geldbörse gestohlen/Polizei rät zur Achtsamkeit


(SP) Am Mittwoch, gegen 17.30 Uhr, parkte ein 23-Jähriger seinen Pkw VW in der Alberodaer Straße. Als er gegen 20.30 Uhr mit dem Auto wieder wegfahren wollte, musste der 23-Jährige feststellen, dass zum einem das Schloss an der Fahrertür nicht mehr richtig funktionierte und zum anderen seine Geldbörse mit ein paar Euro Bargeld, Ausweis, Führerschein und Geldkarte aus dem Pkw fehlte. Die Reparatur des Schlosses wird mit rund 250 Euro zu Buche schlagen. Den Wert des Diebesgutes schätzte der 23-jährige Mann auf ca. 200 Euro. Die Polizei rät, Geldbörsen und/oder andere Behältnisse nicht im Auto zu lassen, auch nicht für kurze Zeit und auch nicht in Verstecken. Autos sind keine Tresore und Diebe erkennen ihre Gelegenheiten.


Grünhain-Beierfeld/OT Beierfeld – Firma heimgesucht


(SP) Unbekannte Täter suchten in der Zeit von Mittwoch, 17 Uhr, bis Donnerstag, 7 Uhr, eine Firma in der August-Bebel-Straße heim. Sie brachen mehrere Garagentore sowie eine Eingangstür zu einer Werkhalle auf. Aus der Halle entwendeten die Einbrecher eine mobile Anhängerkupplung, ein Navi, Schneeketten und diverses Werkzeug. Beim Versuch, aus einem Traktor das Radio auszubauen, scheiterten die Unbekannten offenbar. Der Wert der gestohlenen Dinge wird auf rund 4 500 Euro geschätzt, der hinterlassene Sachschaden auf ca. 150 Euro.


Revierbereich Stollberg


Stollberg – Auf haltenden Linksabbieger aufgefahren


(Kg) Von der Bahnhofstraße nach links in die Seminarstraße abbiegen wollte am Donnerstagmorgen, gegen 7.30 Uhr, die 46-jährige Fahrerin eines Pkw Skoda, hielt zunächst jedoch verkehrsbedingt wegen Gegenverkehrs an. Der nachfolgende Fahrer (36) eines Pkw Citroen fuhr auf den Skoda auf, wobei Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 5 000 Euro entstand. Verletzt wurde niemand.


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Quelle: Polizei Sachsen



PD Görlitz – Deutsche und tschechische Polizisten kontrollieren gemeinsam

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Deutsche und tschechische Polizisten kontrollieren gemeinsam

Verantwortlich: Susanne Heise (sh) und Thomas Knaup (tk)

Stand: 20.03.2014, 14:30 Uhr

 

Deutsche und tschechische Polizisten kontrollieren gemeinsam


Hochkirch, B 6
19.03.2014, 09:00 Uhr – 12:00 Uhr


Streifen des Verkehrsüberwachungsdienstes haben am Mittwochvormittag gemeinsam mit Verkehrspolizisten aus dem tschechischen Decin den Schwerlastverkehr auf der B 6 in Hochkirch ins Auge gefasst. Diese Bundesstraße wird häufig von Lkws aus der Tschechischen Republik genutzt. Während der dreistündigen Kontrolle prüften die Beamten sechs Gespanne, in fünf Fällen hatten sie Grund zur Beanstandung: überzogene Lenk- und Ruhezeiten, unzureichend gesicherte Ladung, zu schnell gefahren. Der technische Zustand an zwei der Gespanne machte Reparaturarbeiten erforderlich, die die Polizisten den Kraftfahrern ins Aufgabenheft schrieben. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit brachte für die Polizisten auch einen Einblick in die Arbeitsweise und rechtlichen Vorgaben des jeweils anderen und vereinfachte die Abwicklung der Ordnungswidrig-keitenverfahren vor Ort. Weitere gemeinsame Streifen in den Landkreisen Bautzen und Görlitz sowie in Usti nad Labem und Liberec stehen bereits im Kalender. (tk)



Autobahnpolizeirevier Bautzen
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Um 13 Tonnen überladen


Bautzen, Stieberstraße
19.03.2014, 18:00 Uhr


Am Mittwochnachmittag stoppte eine Streife des Verkehrsüberwachungsdienstes in Bautzen einen Holztransporter einer deutschen Spedition, welcher die Stieberstraße befuhr. Allein mit Augenmaß war deutlich zu erkennen, dass der Laster überladen war. Bis an den obersten Rand der Rungen lagen die Baumstämme auf dem Gespann. Eine Wägung brachte Gewissheit: 13 Tonnen hatte der Lkw zu viel an Bord. Die Polizisten untersagten dem 43-jährigen Fahrer die Weiterfahrt, bis er entsprechend ab- und umgeladen hatte. Gegen ihn, aber auch den ursprünglichen Verlader erstatteten die Beamten Ordnungswidrigkeitenanzeigen. (tk)



Über 100 km/h zu schnell


BAB 4, Görlitz – Dresden, Parkplatz An der Neiße
19.03.2014, 15:00 Uhr – 20:15 Uhr


Am Mittwochnachmittag ertappte eine Streife des Verkehrsüberwachungsdienstes der Polizeidirektion am Autobahngrenzübergang Ludwigsdorf 81 Autofahrer, die deutlich zu schnell unterwegs waren. Dort gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Für 14 Fahrer wird die Reise voraussichtlich mit einem Fahrverbot enden, 67 weitere werden mit einem Verwarngeld bis zu 30 Euro oder sogar mit Bußgeld bis zu 120 Euro an ihre Pflichten als verantwortungsvolle Kraftfahrer erinnert. Ein Volvo-Fahrer, dessen Auto im bayrischen Aschaffenburg zugelassen ist, raste gar mit 188 km/h an der Lichtschranke vorbei. Auf ihn kommt der Höchstsatz zu, den der bundeseinheitliche Tatbestandskatalog hierfür vorsieht: mindestens 600 Euro Bußgeld, vier Punkte in Flensburg sowie ein dreimonatiges Fahrverbot. (tk)



Verkehrsüberwachung aus der Luft


BAB 4, zwischen den Anschlussstellen Hermsdorf und der Landesgrenze zu Polen
19.03.2014, 10:30 Uhr – 14:30 Uhr


Am Mittwoch hat erneut ein Polizeihubschrauber der Autobahnpolizei bei der Kontrolle des gewerblichen Schwerlastverkehrs geholfen. Während des vierstündigen Einsatzes lotsten die Streifen am Boden nach Hinweisen der Flugbesatzung neun Lkws aus dem Verkehr. In sieben Fällen hatten die Kraftfahrer den Mindestabstand zum Vorausfahrenden über eine längere Strecke wesentlich unterschritten, in zwei weiteren Fällen lieferten sie sich ein sogenanntes „Elefantenrennen“ und überholten einander im „Schneckentempo“. Den betroffenen Fahrern werden in den kommenden Wochen per Post Ordnungswidrigkeitenanzeigen zugestellt. (tk)



Landkreis Bautzen
Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda
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Pkws am Bautzener Stausee aufgebrochen


Bezug: 2. Medieninformation vom 19.03.2014 „Polizei findet gestohlene Handtasche“


Bautzen, Stausee, Parkplatz „Strand“ und
Malschwitz, OT Niedergurig, Parkplatz an der B 156 („Lehrpfad“)
18.03.2014 in den Nachmittagsstunden


Wie bereits vermeldet, haben Beamte der Kriminalpolizei aus Chemnitz Mittwochvormittag am Bautzener Stausee eine Handtasche gefunden, die am Vortag aus einem verschlossenen Mazda auf dem Parkplatz am Strand entwendet worden war. Aus dieser fehlte die Geldbörse der Eigentümerin, die Ausweispapiere hatten die Diebe zurück gelassen.


Nun wurde der Polizei ein ähnlicher Fall angezeigt. Demnach sind Unbekannte Dienstagnachmittag zwischen 16:00 Uhr und 18:00 Uhr in zwei Fahrzeuge eingebrochen, die auf dem Parkplatz an der B 156 am „Lehrpfad“ standen. Aus einem Dacia wurden in dieser Zeit eine Aktentasche, ein Fotoapparat sowie eine Armgelenktasche mit Geld und persönlichen Dokumenten gestohlen. An dem Nissan schlugen die Diebe eine Seitenscheibe ein, entwendeten aber offenbar nichts.


Womöglich stehen die Taten in einem Zusammenhang. In allen Fällen hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen und sucht dringend Zeugen.

Wer hat Dienstagnachmittag Personen oder Fahrzeuge am Stausee wahrgenommen, die im Bezug zu den Autoaufbrüchen stehen könnten?
Wer kann sonstige Angaben zu Tat und Täter(n) machen?

Hinweise nimmt das Polizeirevier in Bautzen (Tel.: 03591 356-0) oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. (sh)



Räder gestohlen


Bautzen, Neusalzaer Straße
18.03.2014, 19:00 Uhr – 19.03.2014, 07:30 Uhr


Unbekannte haben sich in der Nacht zu Mittwoch unberechtigt auf ein Bautzener Autohausgelände begeben und dort an einem Neuwagen alle vier Räder demontiert und entwendet. Dabei gingen die Täter ziemlich unsanft vor und bockten das Fahrzeug auf Steine auf. Zum Stehlwert des Komplettradsatzes von ca. 2.000 Euro kommen daher weitere 1.000 Euro Sachschaden an dem Pkw hinzu. (sh)



Trunkenheitsfahrt


Großpostwitz, OT Rascha, Bautzener Straße
20.03.2014, 06:50 Uhr


Ein 35-Jähriger hat Donnerstagmorgen in Rascha seinen Führerschein eingebüßt. Er war am Steuer eines Audi in eine Polizeikontrolle geraten. Alkoholgeruch ließ die Beamten aufmerken und sie baten zum Test. Dieser ergab bei dem jungen Mann einen Atemalkoholwert von 1,32 Promille. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet, Blutentnahme und Fahrerlaubnisentzug folgten. (sh)



In Jugendklub eingebrochen


Nebelschütz, Jan-Skala-Straße
18.03.2014, 20:00 Uhr – 19.03.2014, 16:00 Uhr


Im Nebelschützer Jugendklub waren in der Nacht zu Mittwoch Einbrecher zu Gange. Die Unbekannten verschafften sich gewaltsam Zutritt zu den Räumlichkeiten und stahlen aus einer Kasse einen dreistelligen Bargeldbetrag. Der insgesamt entstandene Schaden beläuft sich auf über 200 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt. (sh)



Baustellensicherung beschädigt und abgehauen – Zeugenaufruf


Laußnitz, Dresdener Straße (B 97), Baustellenbereich
17.03.2014, 16:45 Uhr – 18.03.2014, 07:00 Uhr


Ein bislang unbekanntes Fahrzeug hat im Zeitraum von Montagnachmittag bis Dienstagmorgen die Stahlgleitwand an der Baustelle Dresdener Straße in Laußnitz erheblich beschädigt und dann pflichtwidrig den Unfallort verlassen. Der Unfallverursacher, vermutlich ein Schwerlasttransport, war offenbar aus Dresden kommend in Richtung Königsbrück auf der Bundesstraße unterwegs. Im Vorbeifahren berührte er dann augenscheinlich die zur Baustellensicherung auf der Fahrbahn aufgebrachte Stahlgleitwand, so dass diese verschoben und auf einer Länge von ca. 200 Meter Schäden davontrug. Diese schlagen mit etwa 1.500 Euro zu Buche. Der bisher unbekannte Fahrzeugführer setzte seine Fahrt unbeeindruckt fort, so dass nun die Polizei gegen ihn ermittelt. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Angaben zum Verursacher machen können, werden gebeten, sich im Polizeirevier Kamenz (Tel.: 03578 352-0) zu melden. (sh)



Transporter gestohlen


Nebelschütz, Jan-Skala-Straße
19.03.2014, 20:45 Uhr – 20.03.2014, 05:45 Uhr


In Nebelschütz haben Autodiebe im Schutze der Dunkelheit einen grauen VW T 5 gestohlen. Der Transporter mit den amtlichen Kennzeichen DL-O 104 stand in der Jan-Skala-Straße. Den Zeitwert des neun Jahre alten Volkswagens bezifferte sein Eigentümer mit etwa 8.000 Euro. Die Soko Kfz hat die Ermittlungen übernommen und fahndet nach dem Auto. (tk)



Mann leblos aufgefunden


Radeberg, Pulsnitzer Straße und Bushaltestelle Großröhrsdorfer Straße
20.03.2014, 03:00 Uhr – 06:30 Uhr


Am Donnerstagmorgen haben Passanten in einer Bushaltestelle in Radeberg an der Großröhrsdorfer Straße einen leblosen Mann entdeckt. Für ihn kam jede Hilfe zu spät, ein Notarzt konnte nur noch den Tod des 49-Jährigen feststellen. Er war Patient in einem Klinikum gewesen, welches er in der Nacht aus unbekanntem Grund verlassen hatte. Sein Verschwinden bemerkten Krankenhausmitarbeiter gegen 03:00 Uhr. Seitdem suchte die Polizei mit mehreren Streifen nach dem Mann. Auch ein Fährtenhund versuchte, eine Spur zu finden. Die Beweggründe des Sachverhaltes sowie die Ursache des Todes sind derzeit noch nicht abschließend geklärt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen, ein Straftatverdacht oder Fremdverschulden ist derzeit nicht ersichtlich. (tk)



Fahrrad gestohlen


Kamenz, Fichtestraße
18.03.2014, 19:45 Uhr – 19.03.2014, 22:40 Uhr


Zwischen Dienstag- und Mittwochabend hat ein unbekannter Fahrraddieb im Keller eines Radeberger Mehrfamilienhauses an der Fichtestraße sein Unwesen getrieben. Dort stahl er ein neuwertiges 26er Mountainbike der Marke Cannondale. Der Neupreis des schwarzen Rades beträgt knapp 2.300 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und fahndet nach Zweirad und Täter. (tk)



Autodiebstähle scheiterten


Lauta, OT Laubusch, August-Bebel-Straße, Am Markt und Hauptstraße
18.03.2014, 20:00 Uhr – 19.03.2014, 06:30 Uhr


In Laubusch sind in der Nacht zu Mittwoch Diebe am Werk gewesen. Sie brachen drei Fahrzeuge auf. Zwei davon versuchten sie zu stehlen, scheiterten jedoch.


In der August-Bebel-Straße brachen die Täter in einen abgestellten VW-Kleintransporter eines Handwerkers ein. Hier waren sie auf die eingelagerten Werkzeuge aus. Mit Beute im Wert von etwa 3.500 Euro entkamen sie unerkannt.


Am Markt hatten es die Täter auf einen VW T 5 einer Gleisbaufirma abgesehen. Ein Diebstahl des Fahrzeugs scheiterte jedoch. Die Diebe nahmen dafür Spezialwerkzeuge, Funkgeräte und persönliche Gegenstände im Gesamtwert von etwa 8.700 Euro aus dem Transporter mit.


Schließlich hatten Unbekannte auch versucht, in der Hauptstraße einen VW Sharan zu stehlen. Sie manipulierten am Zündschloss, konnten den Motor jedoch nicht starten. Ohne Beute entkamen die Täter unerkannt, hinterließen jedoch Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro. Die Kriminalpolizei hat in allen Fällen die Ermittlungen übernommen. Ein Tatzusammenhang ist nicht auszuschließen. (tk)



Landkreis Görlitz
Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser
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Leblosen Mann aus der Neiße geborgen


Görlitz, Altstadtbrücke
20.03.2014, 07:23 Uhr


Passanten haben am Donnerstagmorgen eine Person in der Neiße entdeckt. Diese trieb vor dem Wehr im Bereich der Altstadtbrücke. Die Feuerwehr barg den leblosen Mann aus dem Fluss, für ihn kam jede Hilfe zu spät. Ein Arzt konnte nur noch den Tod des 48-Jährigen feststellen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu Hintergrund und Ursache seines Ablebens übernommen. Ein Straftatverdacht oder Fremdverschulden ist derzeit nicht ersichtlich. (tk)



Mokick gestohlen


Görlitz, Jauernicker Straße
17.03.2014, 12:00 Uhr – 19.03.2014, 16:40 Uhr


Unbekannte Täter hatten es im Zuge der vergangenen Tage in Görlitz auf ein grünes Moped abgesehen. Die Simson S 51 (Baujahr 1986, altes Versicherungskennzeichen AEE 286) stand gesichert in einem Hinterhof der Jauernicker Straße. Sein Zeitwert betrug mindestens 250 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen, Fahndungsmaßnahmen wurden eingeleitet. (sh)



Wild(schwein)unfall


Nieder Seifersdorf, S 122, zwischen Niesky und Nieder Seifersdorf
20.03.2014, 03:15 Uhr


Erheblichen Schaden hat ein Wildschwein am frühen Donnerstagmorgen an einem Pkw Fiat angerichtet. Der war auf der Staatsstraße 122 von Niesky kommend in Richtung Nieder Seifersdorf unterwegs, als das Tier auf die Fahrbahn lief. Der 60-Jährige am Steuer konnte einen Zusammenstoß nicht mehr vermeiden. Das Wildschwein rannte davon und hinterließ mindestens 5.000 Euro Sachschaden. (sh)



Bauwagen aufgebrochen – Werkzeuge weg


Rosenbach, OT Bischdorf, Oberhof
18.03.2014, 17:00 Uhr polizeilich bekannt


Im Zuge der vergangenen Tage sind Unbekannte in Bischdorf in einen Bauwagen eingebrochen. Die Bauleute hatten hier Werkzeuge und Elektrokabel eingelagert. Mit einem Rührwerk, einem Winkelschleifer, einem Stromverteiler sowie einigen Metern Kupferkabel suchten die Diebe unerkannt das Weite. Den Schaden bezifferte ein Verantwortlicher mit etwa 1.600 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. (tk)



An Audi ausgetobt


Zittau, Weinauring
19.03.2014, gegen 23:30 Uhr polizeibekannt


Ein bislang Unbekannter hat sich am späten Mittwochabend in Zittau an einem Audi A 4 förmlich „ausgetobt“. Das Fahrzeug stand im Weinauring, als der Vandale aus noch ungeklärten Gründen auf es losging. Er zerstach alle vier Reifen, zerstörte mehrere Scheiben, beschädigte einen Außenspiegel und schlug einen Frontscheinwerfer sowie zwei Heckleuchten ein. Der so sinnlos verursachte Schaden beträgt mindestens 3.500 Euro. Im Fahrzeuginneren ließ der Täter einen Hammer zurück. Die Polizei sicherte Spuren an dem Audi. Die Kriminalpolizei wird die weiteren Ermittlungen übernehmen. (sh)



Verstoß gegen die 0,5 Promille-Grenze


Ebersbach-Neugersdorf, OT Neugersdorf, Hauptstraße
19.03.2014, 23:40 Uhr


Eine Polizeistreife hat kurz vor Mittwochmitternacht einen angetrunkenen Autofahrer in Neugersdorf aus dem Verkehr gezogen. Der 26-Jährige war mit einem Audi in der Hauptstraße unterwegs, als er in die Kontrolle geriet. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,76 Promille. Gegen den jungen Mann wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, in dessen Folge ihn Bußgeld, Punkte und mindestens ein Monat Fahrverbot erwarten. (sh)



Radler bei Unfall leicht verletzt


Schönau-Berzdorf auf dem Eigen, Hauptstraße /Bergstraße
20.03.2014, gegen 06:00 Uhr


Ein Radfahrer ist Donnerstagmorgen in Schönau-Berzdorf mit einem Kleintransporter kollidiert und hat sich dabei Verletzungen zugezogen. Der Transporter-Fahrer (45) war in der Bergstraße in Richtung Hauptstraße unterwegs und hatte die Absicht, nach links in diese abzubiegen. Dabei übersah er offenbar einen von links kommenden Radler, der die Staatsstraße aus Richtung Altbernsdorf in Richtung Hagenwerder befuhr. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem der 58-jährige Radler leicht verletzt wurde. Ein Rettungswagen brachte ihn zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Bei dem Unfall entstand Sachschaden von etwa 1.000 Euro. (sh)



Autoradio und Fahrrad aus Garage gestohlen


Bad Muskau, Kantweg
18.03.2014, 20:30 Uhr – 19.03.2014, 06:30 Uhr


In der Nacht zu Mittwoch haben Unbekannte gewaltsam eine Garage im Bad Muskauer Kantweg aufgehebelt. Sie drangen in die Räumlichkeit ein und stahlen aus dem darin abgestellten Pkw VW das Autoradio. Ein 28er Trekkingrad „Kalkhoff“ nahmen die Diebe ebenso mit. Der so entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf mindestens 650 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Ein Kriminaltechniker war am Tatort zur Spurensuche und -sicherung im Einsatz. (sh)



Fahren ohne Fahrerlaubnis


Krauschwitz, Rothenburger Straße, Grenzübergangsstelle
19.03.2014, 23:00 Uhr


Eine Streife der Bundespolizei hat am späten Mittwochabend in Krauschwitz einen Renault-Fahrer aus dem Verkehr gezogen. Der 56-Jährige war am Grenzübergang in der Rothenburger Straße nach Deutschland eingereist, als er in die Polizeikontrolle geriet. Da der Mann keinen Führerschein vorzeigen konnte, wendeten sich die Beamten an das Gemeinsame Zentrum der deutsch-polnischen Polizei- und Zollzusammenarbeit in Swiecko. Dort fand man heraus, dass dem Clio-Fahrer der Führerschein bereits in Polen entzogen worden war. Damit war seine Weiterfahrt beendet, Ermittlungen wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis wurden eingeleitet. (sh)


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Quelle: Polizei Sachsen

PD Dresden – Polizeiliche Kriminalstatistik 2013 – Landeshauptstadt Dresden

Inhalt
Polizeiliche Kriminalstatistik 2013 – Landeshauptstadt Dresden

Verantwortlich: Thomas Geithner

Stand: 20.03.2014, 14:00 Uhr

Landeshauptstadt Dresden

Polizeiliche Kriminalstatistik[1] 2013

Polizeipräsident Dieter Kroll:
„Die Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt eine gegensätzliche Entwicklung in der Stadt und in den Landkreisen – ähnlich wie im gesamten Freistaat. Die Kriminalität konzentriert sich mehr denn je in den beiden Großstädten Dresden und Leipzig. Mithilfe der vorliegenden Daten werden wir in den nächsten Wochen entscheiden müssen, ob und in welcher Form wir uns in einzelnen Bereichen neu organisieren müssen. Dabei geht es beispielsweise um Bearbeitungszuständigkeiten aber auch eine Umverteilung bestehender Ressourcen.“

Eckpunkte der Kriminalitätsentwicklung

In der Landeshauptstadt Dresden wurden 2013 insgesamt 59.676 Straftaten erfasst. Dies sind 4.672 Fälle mehr als im Vorjahr und entspricht einer Steigerung um 8,5 Prozent (siehe Abb. 1). Die Steigerung fiel damit größer aus als im letzten Jahr (Steigerung von 2011 zu 2012 um 3,3 Prozent).

Die Häufigkeitszahl, die angibt wie viele Straftaten rechnerisch auf 100.000 Einwohner entfallen, stieg 2013 auf 11.365 (2012: 10.623)

Insgesamt 29.922 Straftaten (2012: 29.363) konnten aufgeklärt werden (siehe Abb. 2). Die Gesamtaufklärungsquote sank auf 50,1 Prozent (2012: 53,4 Prozent).

Von den 18.640 ermittelten Tatverdächtigen (2012: 18.133) waren 70,6 Prozent männlichen und 29,4 Prozent weiblichen Geschlechts. Der Anteil nichterwachsener Tatverdächtiger ging nochmals zurück (siehe Abbildung 3). Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger liegt auf dem Vorjahresniveau, was einem Anteil von 13,5 Prozent entspricht.

Die Zahl der Opfer[2] von Straftaten blieb mit 5.510 nahezu unverändert (2012: 5.497). Insgesamt 3.460 Opfer (62,8 Prozent) waren männlichen und 2.050 Opfer (37,2 Prozent) weiblichen Geschlechts. Der überwiegende Teil war bereits erwachsen (4.473). Von den 1.037 nichterwachsenen Opfern waren 416 Kinder, 266 Jugendliche und 355 Heranwachsende. 350 Opfer einer Straftat waren 60 Jahre oder älter.

Der durch Kriminalität registrierte finanzielle Schaden sank auf rund 70,3 Millionen Euro (2012 77,8 Millionen Euro).

Herausragende Veränderungen zum Vorjahr

Erneute Zunahme der Diebstähle

Dieter Kroll:
„Die Betäubungsmittelkriminalität steht immer in Wechselwirkung mit Beschaffungskriminalität. Gerade die Kellereinbrüche und Fahrraddiebstähle dienen der schnellen Geldbeschaffung und sind im Großteil der Beschaffungskriminalität zuzuordnen.“.

Im Stadtgebiet Dresden bilden die Diebstahlsdelikte nach wie vor den Hauptteil der Gesamtkriminalität, ihr Anteil ist von 43,7 Prozent auf 47,5 Prozent gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr ist eine Zunahme auf 28.344 Fälle (2012: 24.037) zu verzeichnen. Die Aufklärungsquote sank um 2,1 Prozentpunkte auf 25,1 Prozent, obwohl die Zahl der aufgeklärten Fälle auf 7.127 (2012: 6.536) stieg.

Die Diebstähle setzten sich zusammen aus 12.110 Diebstählen ohne erschwerende Umstände (+13,2 Prozent) und weiteren 16.234 besonders schweren Diebstählen (+21,7 Prozent).

Schwerpunkte im Bereich der Eigentumskriminalität sind mit stark steigenden Tendenzen die Fahrraddiebstähle mit 5.514 Fällen (2012: 3.988) sowie die Diebstähle aus Böden und Kellern mit 6.415 Fällen (2012: 3.527). Die zunehmenden Fahrraddiebstähle sind dabei auch auf ein geändertes Anzeigeverhalten zurückzuführen. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der online angezeigten Fahrraddiebstähle um über 50 Prozent. Die vermehrt festgestellten Einbrüche in Keller- und Bodenräume deuten nach kriminalistischer Erfahrung auf eine zunehmende Beschaffungskriminalität in diesem Bereich hin.

Die Diebstähle in/aus Wohnungen hingegen sind um 7,0 Prozent auf 857 Fälle gesunken (2012: 922), wobei die Tageswohnungseinbrüche mit 255 Fällen auf Vorjahresniveau (259) verharrten. Die Aufklärungsquote stieg von 39,4 Prozent auf 51,2 Prozent.

Ein deutliches Absinken ist bei Diebstählen im besonders schweren Fall aus Büro/Lager/Werkstätten zu verzeichnen. Hier wurden 2013 insgesamt 952 Fälle erfasst (2012: 1.347 Fälle). Dies entspricht einer Abnahme um 29,3 Prozent (siehe Abb. 6).

Kriminalität rund ums Kfz

Dieter Kroll:
„Der Rückgang der Autodiebstähle begründet sich insbesondere in der Entwicklung im ersten Halbjahr. Insbesondere die Halbierung der Skodadiebstähle führe ich auch auf Ermittlungsergebnisse und die Wirkungen unserer Helioseinsätze zurück.“

Im Jahr 2013 wurden mit 799 Fällen des versuchten oder vollendeten Kfz-Diebstahls
356 Fälle weniger abgeschlossen als im Vorjahr (2012: 1.155). Damit ist der niedrigste Wert in den zurückliegenden fünf Jahren erreicht worden. Bei den Diebstählen an/aus Kfz wurden 2.348 Fälle erfasst (2012: 2.621). Dies entspricht einer Verringerung um 273 Fälle und damit ein Absinken unter den Wert von 2011 mit 2.472.

Die Diebstähle von motorisierten Zweirädern stiegen von 138 auf 181 Fälle an.

Sozialleistungsbetrug

Im Bereich des Sozialleistungsbetruges ist ein deutlicher Anstieg der Fallzahlen festzustellen. Im Jahr 2013 wurden 3.360 Fälle (2012: 2.548) erfasst und der Schaden stieg von 760.800 Euro im Jahr 2012 auf rund 1,0 Million Euro im Jahr 2013.

Besondere Ermittlungsbereiche

Zentrale Anzeigenbearbeitung (ZentrAB)

Das Projekt ZentrAB wurde im Jahr 2013 fortgeführt und zur Effizienzsteigerung um die Bereiche Diebstahl an/aus Kfz und Fahrraddiebstahl erweitert. Durch die ZentrAB wurden im Jahr 2013 insgesamt 27.243 Fälle abgeschlossen. Dabei richteten sich 8.417 Fälle gegen bekannte Tatverdächtige, was einer Aufklärungsquote von 30,9 Prozent entspricht.

Die ZentrAB hat sich bewährt und wird organisatorischer Bestandteil der Kriminalpolizeiinspektion.

Ausgewählte Kriminalitätsbereiche

Rauschgiftkriminalität

Polizeipräsident Dieter Kroll:
„Wir haben die Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität im vergangenen Jahr auf breitere Schultern verteilt und Bearbeitungszuständigkeiten auch auf die Polizeireviere ausgeweitet. Es ist daher kein Zufall, dass der deutliche Anstieg fast ausschließlich sogenannte Konsumentendelikte betrifft, also im Regelfall den Besitz von Kleinstmengen an Drogen. Klar sollte auch sein, dass selbst diese Zahlen nur ein Bruchteil der realen Drogenkriminalität sind.“

Im Jahr 2013 nahm die Zahl der Rauschgiftdelikte im Stadtgebiet mit 1.890 Fällen stark (2012: 1.111) zu. Weil es sich hierbei um Kontrollkriminalität handelt, lässt diese Entwicklung nicht direkt auf das Ausmaß des tatsächlichen Kriminalitätsanstieges schließen, sondern spiegelt insbesondere verstärkte polizeiliche Feststellungen wider. Tatsächlich ist diese Zunahme nur bei denen im Rahmen von polizeilichen Kontrollen aufgedeckten einfachen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz (Konsumentendelikte) festzustellen. Die Aufklärungsquote betrug 95,0 Prozent (2012: 95,5 Prozent). Die Dresdner Polizei ermittelte 1.612 Tatverdächtige (2012: 1.033). Dabei stehen 1.434 männlichen Tatverdächtigen 178 weiblichen Tatverdächtigen gegenüber. Der Anteil von nichtdeutschen Tatverdächtigen liegt bei 9,9 Prozent.

Im Stadtgebiet Dresden wurden im Jahr 2013 vier Drogentote (2012: 1) registriert. Die Polizei stellte im Stadtgebiet unter anderem ca. 13,8 Kilogramm Haschisch und ca. 6,2 Kilogramm Marihuana sicher. Die Menge des sichergestellten Crystals verdreifachte sich auf etwa 1,5 Kilo.

Gewaltkriminalität[3]

Die Zahl der Gewaltstraftaten stieg auf 1.065 (2012: 1.018). Bei einer Aufklärungsquote von 68,1 Prozent sind 890 Tatverdächtige ermittelt (2012: 885) worden. In 9,7 Prozent aller Delikte der Gewaltkriminalität standen Täter und Opfer in einem verwandtschaftlichen oder partnerschaftlichen Verhältnis zueinander, das sind 0,9 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. 66,6 Prozent (709 Fälle; 2012: 662) aller registrierten Gewaltdelikte waren gefährliche und schwere Körperverletzungen. Weitere 30,1 Prozent (321 Fälle; 2012: 331) bildeten die Raubdelikte, Mord- und Totschlagdelikte lagen bei 1,0 Prozent (11 Fälle; 2012: 10).

Wirtschaftskriminalität

Die Wirtschaftskriminalität stieg auf insgesamt 1.145 Delikte (2012: 1.002) an, das entspricht einem Anstieg um 14,3 Prozent. Die Aufklärungsquote in diesem Bereich betrug 98,6 Prozent (2012: 98,5 Prozent). 332 Tatverdächtige wurden ermittelt. Der finanzielle Schaden sank auf rund 40,6 Millionen Euro (2012: 51,3 Millionen Euro), 33,1 Millionen Euro darunter sind infolge von Insolvenzstraftaten entstanden (2012: 42,7 Millionen Euro). Damit wurden von rund 1,8 Prozent aller ermittelten Tatverdächtigen 57,8 Prozent des registrierten Gesamtschadens verursacht.

Straßenkriminalität[4]

Die Straßenkriminalität stieg auf 12.717 Fälle (2012: 12.056) an. Insgesamt wurden 1.832 Tatverdächtige ermittelt.

Massenkriminalität[5]

Im Bereich des Ladendiebstahls sind die Fallzahlen angestiegen. 2013 wurden
4.378 derartige Fälle registriert (2012: 4.023). Es entstand ein Schaden von 526.678 Euro (2012: 342.780 Euro). Die Aufklärungsquote betrug im vergangenen Jahr 91,1 Prozent. Insgesamt wurden 2.815 Tatverdächtige ermittelt.

Die Anzahl der angezeigten Leistungserschleichungen sank deutlich auf 3.568 Fälle (2012: 5.209).

Fußnoten:

[1]Bei der PKS handelt es sich um eine sogenannte Ausgangsstatistik. Sie stellt die Zahl der abgeschlossenen Strafverfahren dar.

[2] Nicht jede durch eine Straftat geschädigte Person zählt als Opfer. Opfer werden nur bei bestimmten Gewaltdelikten (z. B. Mord, Totschlag, Körperverletzungsdelikte, Raub…), die sich gegen natürliche Personen richten, erfasst.

[3] Unter Gewaltkriminalität wird im Sinne der PKS die Zusammenfassung folgender Delikte verstanden: Mord, Totschlag, Tötung auf Verlangen, Vergewaltigung und sexuelle Nötigung, Raub, räuberische Erpressung und räuberischer Angriff auf Kraftfahrer, Körperverletzung mit Todesfolge, gefährliche und schwere Körperverletzung, erpresserischer Menschenraub, Geiselnahme und Angriff auf den Luft- und Seeverkehr
[4] Der Begriff Straßenkriminalität beinhaltet eine definierte Zusammenfassung von Straftaten(gruppen), bei denen aufgrund ihres kriminologischen Erscheinungsbildes davon ausgegangen werden kann, dass sie überwiegend auf Straßen, Wegen oder Plätzen begangen werden.

[5] Wird als Sammelbezeichnung für Strafrechtsverletzungen verstanden, die – gemessen an der Gesamtzahl aller Delikte – besonders häufig auftreten.

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Quelle: Polizei Sachsen

PD Dresden – Polizeiliche Kriminalstatistik 2013 – Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Inhalt
Polizeiliche Kriminalstatistik 2013 – Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Verantwortlich: Thomas Geithner

Stand: 20.03.2014, 14:00 Uhr

Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Polizeiliche Kriminalstatistik[1] 2013

Polizeipräsident Dieter Kroll:
„Die Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt eine gegensätzliche Entwicklung in der Stadt und in den Landkreisen – ähnlich wie im gesamten Freistaat. Die Kriminalität konzentriert sich mehr denn je in den beiden Großstädten Dresden und Leipzig. Mithilfe der vorliegenden Daten werden wir in den nächsten Wochen entscheiden müssen, ob und in welcher Form wir uns in einzelnen Bereichen neu organisieren müssen. Dabei geht es beispielsweise um Bearbeitungszuständigkeiten aber auch eine Umverteilung bestehender Ressourcen.“

Eckpunkte der Kriminalitätsentwicklung

Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge wurden 2013 insgesamt 15.500 Straftaten erfasst. Dies sind 683 Fälle mehr als im Vorjahr und entspricht einer Steigerung um 4,6 Prozent (siehe Abb. 1). Diese Steigerung kann auf die Zunahme ausländerrechtlicher Verstöße zurückgeführt werden. Ohne diese Verstöße ging die allgemeine Kriminalität um 1,0 Prozent zurück.

Die Häufigkeitszahl, die angibt wie viele Straftaten rechnerisch auf 100.000 Einwohner entfallen, stieg 2013 auf 6.303 (2012: 6.016).

Insgesamt 10.309 Straftaten (2012: 9.799) konnten aufgeklärt werden (siehe Abb. 2). Die Gesamtaufklärungsquote stieg auf 66,5 Prozent an (2012: 66,1 Prozent).

Von den 7.880 ermittelten Tatverdächtigen (2012: 7.043) waren
74,9 Prozent männlichen und 25,1 Prozent weiblichen Geschlechts. Der Anteil nichterwachsener Tatverdächtiger, insbesondere von Kindern (siehe Abb. 3) als auch der nichtdeutschen Tatverdächtigen (32,5 Prozent) stieg im Vergleich zum Vorjahr. Grund für diesen Anstieg ist insbesondere, dass sich die im grenznahen Bereich festgestellten ausländerrechtlichen Verstöße in stärkerem Maße niederschlagen.

Betrachtet man hingegen den Bereich der allgemeinen Kriminalität ohne ausländerrechtliche Verstöße, sinkt sowohl die Anzahl tatverdächtiger Minderjähriger als auch die der nichtdeutschen Tatverdächtigen im Landkreis unter das Vorjahresniveau. Konkret ergibt sich folgendes Bild zu den Tatverdächtigen: 190 Kinder (2012: 200); 414 Jugendliche (2012: 416);
880 nichtdeutsche Tatverdächtige (2012: 924).

Die Zahl der Opfer[2] von Straftaten stieg auf 1.734, das sind 0,4 Prozent mehr als 2012 (1.727). Insgesamt 979 Opfer (56,5 Prozent) waren männlichen und 755 Opfer (43,5 Prozent) weiblichen Geschlechts. Der überwiegende Teil war bereits erwachsen (1.312). Von den 422 nichterwachsenen Opfern waren 173 Kinder, 151 Jugendliche und 98 Heranwachsende. 148 Opfer einer Straftat waren 60 Jahre oder älter.

Der durch Kriminalität registrierte finanzielle Schaden betrug rund 11,3 Millionen Euro (2012: 13,3 Millionen Euro).

Herausragende Veränderungen zum Vorjahr

Diebstahlsdelikte

Dieter Kroll:
„Die Betäubungsmittelkriminalität steht immer in Wechselwirkung mit Beschaffungskriminalität. Gerade die Fahrraddiebstähle dienen der schnellen Geldbeschaffung und sind im Großteil der Beschaffungskriminalität zuzuordnen.“.

Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge bilden die Diebstahlsdelikte nach wie vor den Hauptteil der Gesamtkriminalität, ihr Anteil ist dabei von 33,2 Prozent auf
32,0 Prozent gesunken, während ein Anstieg der Fallzahlen auf 4.966 Fälle
(2012: 4.919) zu verzeichnen ist. Diese setzten sich zusammen aus 2.551 Diebstählen ohne erschwerende Umstände (-0,9 Prozent) und weiteren 2.415 besonders schweren Diebstählen (+3,0 Prozent). Die Aufklärungsquote sank um 1,6 Prozentpunkte auf
40,7 Prozent.

Neben 1.095 Diebstählen aus Geschäften/Kiosken und 905 Ladendiebstählen stellen 485 Fahrraddiebstähle (2012: 435) und 306 Diebstähle in/aus Büro/Lager/Werkstätten (2012: 326) weitere Schwerpunkte im Bereich der Eigentumskriminalität im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge dar.

Die Diebstähle im besonders schweren Fall in/aus Wohnungen sind um 29,9 Prozent gesunken (2013: 103; 2012: 147), die Tageswohnungseinbrüche sanken von 69 Fällen im Jahr 2012 auf 39 Fälle, was einer Abnahme um 43,5 Prozent entspricht. Ein Rückgang ist auch bei Diebstählen im besonders schweren Fall
in/aus Geschäften/Kiosken zu verzeichnen. Hier wurden 2013 insgesamt 153 Fälle erfasst (2012: 181). Dies entspricht einer Abnahme von 15,5 Prozent.

Vermögens- und Fälschungsdelikte

Die Vermögens- und Fälschungsdelikte bilden im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit 3.331 Fällen (2012: 3.185 Fälle) einen Schwerpunkt. In diesem Deliktsbereich konnte beim Kontoeröffnungs-/Überweisungsbetrug ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr festgestellt werden (2013: 55; 2012: 18).

Kriminalität rund ums Kfz

Im Jahr 2013 wurden 168 Fälle des versuchten und vollendeten Kfz-Diebstahles registriert, das sind 23 mehr als im Vorjahr (2012: 145).

Bei Diebstählen an/aus Kfz wurden 585 Fälle erfasst (2012: 616), was einem Absinken um 31 Fälle entspricht. Die Diebstähle von motorisierten Zweirädern sind mit 53 Fällen gegenüber dem Vorjahr um 7 Fälle gesunken.

Ausgewählte Kriminalitätsbereiche

Rauschgiftkriminalität

Im Jahr 2013 sank die Zahl der Rauschgiftdelikte um 27,2  Prozent auf 539 Fälle.

Die Aufklärungsquote betrug 97,4 Prozent (2012: 98,6 Prozent). Die Zahl der ermittelten Tatverdächtigen sank von 619 auf 509. Dabei stehen 415 männlichen Tatverdächtigen 94 weiblichen Tatverdächtigen gegenüber. Der Anteil von nichtdeutschen Tatverdächtigen liegt bei 13,0 Prozent.

Im Landkreis wurde im Jahr 2013 ein Drogentoter registriert (2012: 0). Es konnten
ca. 1,4 Kilogramm Marihuana und ca. 2,9 Kilo Crystal sichergestellt werden.

Gewaltkriminalität[3]

Die Zahl der Gewaltstraftaten sank auf 234 (2012: 298). Bei einer Aufklärungsquote von 88,9 Prozent sind 254 Tatverdächtige (2012: 295) ermittelt worden. In 13,7 Prozent aller Delikte der Gewaltkriminalität standen Täter und Opfer in einem verwandtschaftlichen oder partnerschaftlichen Verhältnis zueinander, das sind
3,0 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. 67,1 Prozent (2013: 157; 2012: 170) aller registrierten Gewaltdelikte waren gefährliche und schwere Körperverletzungen. Die Zahl der Raubüberfälle auf Straßen ist auf 21 Fälle gesunken (2012: 39). Die Fallzahlen bei Mord- und Totschlagdelikten blieben gleich (2013: 3; 2012: 3).

Wirtschaftskriminalität

Die Wirtschaftskriminalität stieg auf insgesamt 193 Delikte (2012: 156), das entspricht einer Steigerung um 23,7 Prozent. Die Aufklärungsquote in diesem Bereich betrug
97,4 Prozent (2012: 93,6 Prozent). 88 Tatverdächtige wurden ermittelt. Der festgestellte finanzielle Schaden sank auf rund 5,1 Millionen Euro (2012: 6,8 Millionen Euro). 4,6 Millionen Euro davon sind infolge von Insolvenzstraftaten entstanden
(2012: 6,2 Millionen). Von 1,1 Prozent der ermittelten Tatverdächtigen wurde rund
45,1 Prozent des registrierten Gesamtschadens verursacht.

Straßenkriminalität[4]

Die Straßenkriminalität stieg auf 2.450 Fälle (2012: 2.430) an. Insgesamt wurden
764 Tatverdächtige ermittelt.

Massenkriminalität[5]

Im Bereich des Ladendiebstahls sind die Fallzahlen erneut gestiegen. 2013 wurden 905 derartige Fälle registriert (2012: 876). Es entstand ein Schaden von 42.546 Euro (2011: 42.127 Euro). Die Aufklärungsquote betrug im vergangenen Jahr 94,8 Prozent. Insgesamt wurden 727 Tatverdächtige ermittelt.

Die Anzahl der angezeigten Leistungserschleichungen sank auf 545 Fälle (2012: 575). Dies entspricht einer Verringerung um 5,2 Prozent.

Fußnoten:

[1] Bei der PKS handelt es sich um eine sogenannte Ausgangsstatistik. Sie stellt die Zahl der abgeschlossenen Strafverfahren dar.

[2] Nicht jede durch eine Straftat geschädigte Person zählt als Opfer. Opfer werden nur bei bestimmten Gewaltdelikten (z. B. Mord, Totschlag, Körperverletzungsdelikte, Raub…), die sich gegen natürliche Personen richten, erfasst.

[3] Unter Gewaltkriminalität wird im Sinne der PKS die Zusammenfassung folgender Delikte verstanden: Mord, Totschlag, Tötung auf Verlangen, Vergewaltigung und sexuelle Nötigung, Raub, räuberische Erpressung und räuberischer Angriff auf Kraftfahrer, Körperverletzung mit Todesfolge, gefährliche und schwere Körperverletzung, erpresserischer Menschenraub, Geiselnahme und Angriff auf den Luft- und Seeverkehr

[4] Der Begriff Straßenkriminalität beinhaltet eine definierte Zusammenfassung von Straftaten(gruppen), bei denen aufgrund ihres kriminologischen Erscheinungsbildes davon ausgegangen werden kann, dass sie überwiegend auf Straßen, Wegen oder Plätzen begangen werden.

[5] Wird als Sammelbezeichnung für Strafrechtsverletzungen verstanden, die – gemessen an der Gesamtzahl aller Delikte – besonders häufig auftreten.

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Quelle: Polizei Sachsen

PD Leipzig – „Opa, ich bin‘s!“/Hund getreten, Frauchen geschlagen/Kabeldieb gestellt

Inhalt
„Opa, ich bin‘s!“/Hund getreten, Frauchen geschlagen/Kabeldieb gestellt

Verantwortlich: Katharina Geyer

Stand: 20.03.2014, 14:00 Uhr

Kriminalitätsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig


Lkw in Brand gesetzt         


Ort: Leipzig-Gohlis, Ehrensteinstraße
Zeit: 19.03.2014, gegen 14:00 Uhr


Gestern Nachmittag stellte eine Ladeninhaberin den Brand eines Lkws fest, der bei ihr vor dem Laden in der Ehrensteinstraße stand. Die Flammen schlugen bereits aus dem gesamten Fahrerhaus, als die Feuerwehr vor Ort erschien. Die Kameraden mussten eine der Scheiben einschlagen, um den Brand löschen zu können. Durch die Feuerwehr konnte angegeben werden, dass das Feuer höchstwahrscheinlich im Bereich des Sicherungskastens im Fahrzeuginnenraum ausgebrochen war. Um nun zu ermitteln, ob es sich hierbei um eine Brandstiftung oder einen technischen Defekt handelt, wurde der Lkw abgeschleppt. Welche Höhe der Schaden beträgt, ist derzeit noch nicht bekannt. Die Brandursachenermittler haben jetzt den Sachverhalt übernommen. (KG)


„Opa, ich bin‘s!“          


Ort: Leipzig-Zentrum, Jacobstraße
Zeit: 19.03.2014, zwischen 16:00 Uhr und 18:30 Uhr


… so oder ähnlich beginnen meist die Gespräche, bei denen Betrüger versuchen, ältere Menschen zu täuschen. Sie geben sich als Enkel, Neffe, Nichte oder gar Urenkel aus und sind äußerst geschickt im Herausfinden von  Angehörigen. Meist warten sie einfach ab, bis der Gesprächspartner den Namen selbst nennt und dann greifen sie diesen auf: „Ja, genau der bin ich! Erinnerst du dich nicht an mich?“ Peinlich berührt und im Versuch, nicht das Gesicht zu verlieren, reagieren die älteren Leute dann wie erwartet: Natürlich erkennen sie in der Stimme des Fremden ihren Enkel… Damit nimmt das Unglück seinen Lauf. So auch gestern bei einem 89-Jährigen im Leipziger Zentrum. Im Irrglauben, sein Enkel bräuchte dringend Hilfe, ging er zur Bank und hob einen höheren 4 stelligen Betrag von seinem Konto ab. Der Betrüger hatte ihm zuvor am Telefon die Geschichte vom Verkehrsunfall erzählt. Wenn er nicht sofort die Kosten bezahlen würde, würde er seinen Führerschein verlieren. Später strickte der falsche Enkel die Lüge noch weiter: Er läge nun im Krankenhaus, könne das Geld also nicht persönlich abholen. Der Opa solle das Geld doch bitte einer Freundin geben, die er in der Jacobstraße treffen sollte. Gut durchdacht war das Märchen schon – sogar an den Personalausweis dachte der Betrüger. Den nämlich hätte seine Freundin nicht bei sich, da sie ihn als Pfand hatte hinterlegen müssen. In Sorge zu seinem Enkel ging der 89-Jährige in jene Straße und traf auch auf eine Frau, der er das Geld übergab. Sie war freundlich und wurde durch ihn folgendermaßen beschrieben:


• 20 – 25 Jahre,
• klein 1,55 m  bis 1,60 m groß,
• asiatisches Aussehen,
• gepflegtes Erscheinungsbild,
• dunkelhäutig,
• blaue Jacke,
• Wollmütze,
• schlank,
• deutsche Aussprache.


Erst als er seinen wirklichen Enkel in Bayern zu Hause anrief, wurde ihm klar, dass er   einem Betrüger zum Opfer gefallen war.


Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.  (KG)


Hund getreten, Frauchen geschlagen         


Ort: Leipzig-Mockau, Parkweg zwischen Freibad und Turnhalle 
Zeit: 19.03.2014, gegen 12:00 Uhr


Es war um die Mittagszeit, als eine Hundehalterin (27) mit ihrer Mischlingshündin die übliche Gassirunde im Abtnaundorfer Park drehte. Eben noch steckte sie ihr Handy weg, da hörte sie ihre Hündin plötzlich erschrocken aufquieken. Die 27-Jährige hob den Kopf und erkannte sofort den Grund für den Schmerzenslaut ihres Hundes: Ein Jogger war der Meinung gewesen, dass auf dem Weg nicht genug Platz für ihn und die etwa 50 Zentimeter hohe Hündin war. Aus dem Lauf heraus trat er das Tier heftig aus seiner Bahn. Geschockt über diese Unart rief die junge Frau dem Jogger nach, ob er denn nicht aufpassen könne. Mit der nun folgenden Reaktion hatte sie mit Sicherheit nicht gerechnet. Der fremde Mann drehte sich zu ihr um, packte sie mit einer Hand am Kragen und schlug mit der rechten Hand – zur Faust geballt – mit voller Kraft gegen ihren Kopf. Die Frau versuchte, ihn von sich zu schieben und wurde dabei fast noch die Böschung hinunter gestoßen, bis ein fremder, anderer Hundehalter dazwischen ging und den Jogger von ihr wegschob. Jener hob nur abwehrend die Hände, drehte bei und joggte davon als wäre nichts geschehen. Noch immer mit dem Schrecken in den Gliedern und einem vollkommenem Unverständnis für den Fremden, erstattete die 27-Jährige Anzeige bei der Polizei. Den Jogger beschrieb sie mit folgenden Worten:


• er trug enge lange blau-schwarze Laufsachen mit weißen Streifen an den Schultern; die Jacke passend zur Hose,
• er hatte viele Falten im Gesicht,
•  zwischen 40 und 50 Jahren alt,
• dreckig blondes Haar, mit Seitenscheitel – etwa zwischen 7 und 10 cm lang,
• etwa 1,80 m groß,
• er war schlank und schmal,
• wiegt geschätzt 70 kg,
• sprach akzentfrei Deutsch.


Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Nord, Essener Straße 1 in 04129 Leipzig, Tel. (0341) 5935-0 zu melden. (KG)



Landkreis Leipzig


Kabeldieb gestellt              


Ort: Borna, Röthaer Straße – ehemals C-Markt
Zeit: 19.03.2014, gegen 18:45 Uhr


Gestern Abend überraschte die Polizei einen Kabeldieb (34) beim Abtransport seiner Beute. Der 34-Jährige hatte sich zuvor im leeren, ehemaligen C-Markt an herunterhängenden Kabeln bedient. Sein Ziel war jetzt, per Fahrrad, den örtlichen Schrotthändler zu erreichen, um das bisschen Kupfer zu Geld zu machen. Womit er nicht gerechnet hatte, war die Streife der Bornaer Polizei, die ihn unterwegs anhielt. Da halfen auch kein Leugnen und Geschichten ausdenken, denn das corpus delicti hing gut sichtbar und verräterisch an seinem Fahrradlenker. Der Kabeldieb resignierte und gab die Tat zu. Er stimmte sogar einer Durchsuchung seiner Wohnung zu, wo er nach eigenen Angaben noch weiteren geklauten Schrott lagerte. Den Polizisten war der 34-Jährige bereits als Konsument von Betäubungsmitteln bekannt, wonach es keine Überraschung war, als er zugab, die Kabel und den Schrott zu verkaufen, um seinen Drogenkonsum zu finanzieren. Während der Durchsuchung wurden unter anderem betäubungsmittelverdächtige Substanzen und mehrere Kupferrohre sichergestellt. Den 34-Jährigen erwarten nun Anzeigen wegen besonders schwerem Fall des Diebstahls und wegen dem Besitz von illegalen Drogen. (KG)



Verkehrsgeschehen


Landkreis Nordsachsen


Wo getrunken wird, passieren Unfälle…         


Ort: Schkeuditz-Glesien, Siebelstraße
Zeit: 20.03.2014, gegen 00:15 Uhr


… bisweilen geht auch mal ein Auto in Flammen auf. So erst letzte Nacht in Glesien geschehen. Dort brannte nämlich ein Daimler-Chrysler Cherokee komplett aus. Wie es dazu kam, ist allerdings eine merkwürdige Geschichte. Zuerst einmal sei gesagt, dass kurz nach Mitternacht die Feuerwehr über das brennende Auto informiert wurde. Diese wiederum setzte eine Meldung an die Polizei ab. Vor Ort zeigte sich dann ein sehr verkohltes Bild. Der Wagen war bereits gelöscht, allerdings komplett ausgebrannt. Überraschend war, dass der Cherokee im Frontbereich verbeult war und kein Kennzeichen mehr besaß. Sollte er gar einen Unfall gehabt haben? Der Polizei jedenfalls war keine Unfallmeldung mit diesem Wagen bekannt. Als nächstes fiel den Kollegen jedoch auf, dass die Spur einer Flüssigkeit vom Wagen weg führte. Neugierig, wo sie hinführen würde, folgten die Polizisten dieser Spur und gelangten sieben Km weiter, zur Unfallstelle auf der Verbindungsstraße zwischen Kölsa und Klitzschmar. Nach einer Rekonstruktion des Unfallherganges muss der Cherokee hier gegen einen Baum gefahren sein, wodurch der Frontbereich stark beschädigt wurde und das Kennzeichen abfiel. Er wendete dann auf dem angrenzenden Feld und fuhr von der Unfallstelle direkt zu einem Hotel in Glesien, auf dessen Parkplatz der Wagen abgestellt und sich selbst überlassen wurde. Denn, wie sich heraus stellte, verlor der Pkw nach dem Unfall einen erheblichen Anteil seiner Kühlflüssigkeit. Nachdem er nun abgestellt worden war und der Motor nicht mehr gekühlt wurde, entbrannte das Öl und entflammte damit den gesamten Wagen. Die Vermutung lag nah, dass der Fahrer sich im Hotel aufhielt und siehe da, schnell war er gefunden – betrunken hatte er sich ein Zimmer gemietet und schlafen gelegt. Der Atemalkoholtest erbrachte einen Wert von 1,72 Promille. Die Polizei hat jetzt die Ermittlungen gegen den 52-Jährigen aufgenommen. (KG)


Landkreis Leipzig


Radfahrerin schwer verletzt     


Ort: Borna, Abtsdorfer Straße
Zeit: 19.03.2014, gegen 16:00 Uhr


Gestern befand sich eine 22-jährige Fahrerin mit ihrem Pkw Daimler-Benz auf der Abtsdorfer Straße und wollte nach rechts auf die Lobstädter Straße abbiegen. Dabei achtete sie nicht auf die bevorrechtigte von links kommende Radfahrerin (37 Jahre), mit der sie dann direkt an der Einmündung zusammenstieß. Die Radfahrerin stürzte und verletzte sich am Kopf. Ein gleich herbeigerufener Krankenwagen brachte die 37-Jährige in ein nahe gelegenes Krankenhaus, wo die Verletzung versorgt wurde. Am Pkw und dem Fahrrad entstand ein geringer Sachschaden. Die Pkw-Fahrerin muss sich nun wegen fahrlässiger Körperverletzung verantworten. (KG)


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Quelle: Polizei Sachsen

PD Dresden – Polizeiliche Kriminalstatistik 2013 – Landkreis Meißen

Inhalt
Polizeiliche Kriminalstatistik 2013 – Landkreis Meißen

Verantwortlich: Thomas Geithner

Stand: 20.03.2014, 14:00 Uhr

Landkreis Meißen

Polizeiliche Kriminalstatistik[1] 2013

Polizeipräsident Dieter Kroll:
„Die Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt eine gegensätzliche Entwicklung in der Stadt und in den Landkreisen – ähnlich wie im gesamten Freistaat. Die Kriminalität konzentriert sich mehr denn je in den beiden Großstädten Dresden und Leipzig. Mithilfe der vorliegenden Daten werden wir in den nächsten Wochen entscheiden müssen, ob und in welcher Form wir uns in einzelnen Bereichen neu organisieren müssen. Dabei geht es beispielsweise um Bearbeitungszuständigkeiten aber auch eine Umverteilung bestehender Ressourcen.“

Eckpunkte der Kriminalitätsentwicklung

Im Landkreis Meißen wurden 2013 insgesamt 13.469 Straftaten erfasst. Dies sind 1.562 Fälle weniger als im Vorjahr und entspricht einer Verringerung um 10,4 Prozent (siehe Abb. 1). Die Entwicklung fiel damit deutlich positiver aus als im letzten Jahr (Steigerung von 2011 zu 2012 um 7,9 Prozent).

Die Häufigkeitszahl, die angibt wie viele Straftaten rechnerisch auf 100.000 Einwohner entfallen, sank 2012 auf  5.504 (2012: 6.104).

Insgesamt 8.203 Straftaten (2012: 9.139) konnten aufgeklärt werden (siehe Abb. 2). Die Gesamtaufklärungsquote stieg geringfügig auf 60,9 Prozent
(2012: 60,8 Prozent).

Von den 5.318 ermittelten Tatverdächtigen (2012: 5.704) waren 74,4 Prozent männlichen und 25,6 Prozent weiblichen Geschlechts. Die Zahl nichterwachsener Tatverdächtiger ging noch weiter zurück (siehe Abbildung 3). Die Zahl nichtdeutscher Tatverdächtiger nahm unwesentlich ab, ihr Anteil an der Gesamtzahl der Tatverdächtigen liegt bei 8,2 Prozent.

Die Zahl der Opfer[2] von Straftaten sank geringfügig auf 1.808, das sind
3,4 Prozent weniger als 2012 (1.872). Insgesamt 998 Opfer (55,2 Prozent) waren männlichen und 810 Opfer (44,8 Prozent) weiblichen Geschlechts. Der überwiegende Teil war bereits erwachsen (1.444). Von den
364 nichterwachsenen Opfern waren 155 Kinder, 133 Jugendliche und 76 Heranwachsende. 159 Opfer einer Straftat waren 60 Jahre oder älter.

Der durch Kriminalität registrierte finanzielle Schaden stieg auf rund 22,4 Millionen Euro (2012: 18,6 Millionen Euro).

Herausragende Veränderungen zum Vorjahr

Starke Abnahme der Diebstähle

Im Landkreis Meißen bilden die Diebstahlsdelikte nach wie vor den Hauptteil der Gesamtkriminalität, ihr Anteil an der Gesamtkriminalität ist von 42,6 Prozent auf 40,0 Prozent gesunken. Die 6.405 Fälle im Vorjahr verringerten sich auf 5.387 Fälle in 2013. Diese setzten sich zusammen aus 2.831 Diebstählen ohne erschwerende Umstände (-4,8 Prozent) und 2.556 besonders schweren Diebstählen (-25,5 Prozent). Die Aufklärungsquote sank um 2,8 Prozentpunkte auf 38,6 Prozent.

Neben den 1.353 Diebstählen aus Geschäften/Kiosken und 1.112 Ladendiebstählen stellen 795 Fahrraddiebstähle (2012: 977) und 486 Diebstähle in/aus Boden/Keller/Waschküchen (2012: 754) weitere Schwerpunkte im Bereich der Eigentumskriminalität im Landkreis Meißen dar. Die Diebstähle in/aus Wohnungen sind um 23,2 Prozent gesunken (2013: 215; 2012: 280). Ein deutlicher Rückgang ist auch bei Diebstählen im besonders schweren Fall in/aus Boden/Kellern/Waschküchen zu verzeichnen. Hier wurden 2013 insgesamt 400 Fälle erfasst (2012: 657). Dies entspricht einer Abnahme um 39,1 Prozent.

Vermögens- und Fälschungsdelikte

Die Vermögens- und Fälschungsdelikte bilden im Landkreis Meißen mit 2.979 Fällen (2012: 2.917) einen Schwerpunkt. In diesem Deliktsbereich konnte vor allem im Bereich des  Warenbetruges ein deutlicher Anstieg von 61,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr festgestellt werden (2013: 287; 2012: 178).

Kriminalität rund ums Kfz

Im Jahr 2013 wurden 113 Fälle des versuchten oder vollendeten Kfz-Diebstahles registriert, das sind 23 weniger als im Vorjahr (2012: 136). Bei Diebstählen an/aus Kfz wurden im Landkreis 550 Fälle erfasst (2012: 708), was einem Rückgang um 158 Fälle entspricht. Die Diebstähle von motorisierten Zweirädern sind mit 61 Fällen gegenüber dem Vorjahr um 9 Fälle gesunken.

Ausgewählte Kriminalitätsbereiche

Rauschgiftkriminalität

Im Jahr 2013 sank die Zahl der Rauschgiftdelikte um 32,4 Prozent auf 416 Fälle
(2012: 615). Die Aufklärungsquote betrug 95,9 Prozent (2012: 96,6 Prozent). Die Polizei ermittelte 380 Tatverdächtige (2012: 515). Dabei stehen 306 männlichen Tatverdächtigen 74 weiblichen Tatverdächtigen gegenüber. Der Anteil von nichtdeutschen Tatverdächtigen liegt bei 3,9 Prozent.

Im Landkreis Meißen wurden unter anderem ca. 1,0 Kilogramm Marihuana, ca. 300 Gramm Haschisch und ca. 370 Gramm Crystal sichergestellt. Wie im Vorjahr wurde kein Drogentoter registriert.

Gewaltkriminalität[3]

Die Zahl der Gewaltstraftaten sank auf 243 (2012: 268). Bei einer Aufklärungsquote von 88,9 Prozent sind 278 Tatverdächtige (2012: 311) ermittelt worden. In 12,8 Prozent aller Delikte der Gewaltkriminalität standen Täter und Opfer in einem verwandtschaftlichen oder partnerschaftlichen Verhältnis zueinander, das sind 0,1 Prozent mehr als im Vorjahr. 70,8 Prozent (2013: 172; 2012: 161) aller registrierten Gewaltdelikte waren gefährliche und schwere Körperverletzungen. Weitere 24,7 Prozent (2013: 60; 2012: 100) bildeten die Raubdelikte, Mord- und Totschlagdelikte lagen bei 1,6 Prozent (2013: 4; 2012: 4).

Wirtschaftskriminalität

Die Wirtschaftskriminalität stieg stark auf 447 Delikte (2012: 340) an, das entspricht einer Zunahme um 31,5 Prozent. Die Aufklärungsquote in diesem Bereich betrug 98,4 Prozent (2012: 99,4 Prozent). 86 Tatverdächtige wurden ermittelt. Der finanzielle Schaden stieg auf rund 14,3 Millionen Euro (2012: 10,4 Millionen Euro). 5,8 Millionen Euro darunter sind infolge von Insolvenzstraftaten entstanden (2012: 7,0 Millionen). Damit wurden von rund 1,6 Prozent aller ermittelten Tatverdächtigen 64,3 Prozent des Gesamtschadens verursacht.

Straßenkriminalität[4]

Die Straßenkriminalität sank auf 2.608 Fälle (2011: 2.990) an. Insgesamt wurden 567 Tatverdächtige ermittelt.

Massenkriminalität[5]

Im Bereich des Ladendiebstahls sind die Fallzahlen wieder gesunken. 2013 wurden 1.112 derartige Fälle registriert (2012: 1.244). Es entstand ein Schaden von 47.299 Euro (2012: 67.018 Euro). Die Aufklärungsquote betrug im vergangenen Jahr 94,3 Prozent. Insgesamt wurden 910 Tatverdächtige ermittelt.

Die Anzahl der angezeigten Leistungserschleichungen sank auf 505 Fälle (2012: 535).

Fußnoten:

[1] Bei der PKS handelt es sich um eine sogenannte Ausgangsstatistik. Sie stellt die Zahl der abgeschlossenen Strafverfahren dar.

[2] Nicht jede durch eine Straftat geschädigte Person zählt als Opfer. Opfer werden nur bei bestimmten Gewaltdelikten (z. B. Mord, Totschlag, Körperverletzungsdelikte, Raub…), die sich gegen natürliche Personen richten, erfasst.

[3] Unter Gewaltkriminalität wird im Sinne der PKS die Zusammenfassung folgender Delikte verstanden: Mord, Totschlag, Tötung auf Verlangen, Vergewaltigung und sexuelle Nötigung, Raub, räuberische Erpressung und räuberischer Angriff auf Kraftfahrer, Körperverletzung mit Todesfolge, gefährliche und schwere Körperverletzung, erpresserischer Menschenraub, Geiselnahme und Angriff auf den Luft- und Seeverkehr

[4] Der Begriff Straßenkriminalität beinhaltet eine definierte Zusammenfassung von Straftaten(gruppen), bei denen aufgrund ihres kriminologischen Erscheinungsbildes davon ausgegangen werden kann, dass sie überwiegend auf Straßen, Wegen oder Plätzen begangen werden.

[5] Wird als Sammelbezeichnung für Strafrechtsverletzungen verstanden, die – gemessen an der Gesamtzahl aller Delikte – besonders häufig auftreten.

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Quelle: Polizei Sachsen

PD Zwickau – Langenweißbach: Vandalen toben sich in Langenweißbach aus / Klingenthal: Einbrecher stehlen Geldtasche

Inhalt
Langenweißbach: Vandalen toben sich in Langenweißbach aus / Klingenthal: Einbrecher stehlen Geldtasche

Verantwortlich: Jan Meinel

Stand: 20.03.2014, 12:30 Uhr

Ausgewählte Meldungen

Vandalen toben sich in Langenweißbach aus


Langenweißbach – (jm) In den Ortsteilen Langenbach und Weißbach haben Randalierer eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Von den Tätern fehlt noch jede Spur. Sie rissen Verkehrszeichen aus der Verankerung, warfen Bänke in einen Teich oder beschädigten Baustelleneinrichtungen. Sogar ein Ortseingangsschild von Weißbach fiel den Rowdys zum Opfer. Die Gemeinde beziffert den Schaden auf mehr als 1.000 Euro und geht davon aus, dass die Taten zwischen Montag und Mittwoch verübt wurden.
Hinweise bitte an die Polizei in Werdau, Telefon 03761/ 7020.



Vogtlandkreis – Polizeirevier Plauen


Ferienhaus von Dieben heimgesucht


Markneukirchen, OT Wernitzgrün – (jm) Unbekannte haben zwischen Sonntag und Mittwoch ein Ferienhaus an der Landwüster Straße sprichwörtlich auf den Kopf gestellt. Unter anderem stahlen die Täter einen Fernseher und weiteres Kleininventar. Einen Teil der Beute verstreuten sie im Garten. Wie hoch der Schaden ist, blieb noch offen.
Hinweise erbittet die Polizei in Plauen, Telefon 03741/ 140.


Fahrt endet an Ampelmast


Plauen – (jm) Beim Wechsel des Fahrstreifens hat am Mittwochmorgen ein junger Mann (23) mit seinem Wagen auf der Pausaer Straße eine Frau in ihrem Auto abgedrängt. Der Pkw der 23-Jährigen prallte daraufhin gegen einen Ampelmast. Verletzt wurde niemand, der Schaden beträgt knapp 5.000 Euro.



Vogtlandkreis – Polizeirevier Auerbach


Einbrecher stehlen Geldtasche


Klingenthal – (jm) Während die Bewohner schliefen haben Langfinger in der Nacht zu Mittwoch ein Wohnhaus an der Oberen Döhlerwaldstraße aufgebrochen. Mit den bislang unbekannten Dieben verschwand eine gefüllte Geldbörse. Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise von Zeugen.
Informationen bitte an das Polizeirevier Auerbach, Telefon 03744/ 2550.


Unfallverursacher macht sich aus dem Staub


Reichenbach – (jm) Auf einem Parkplatz an der Julius-Mosen-Straße hat zu Wochenbeginn ein Unbekannter mit seinem Pkw zwei Autos gestreift und dabei rund 1.000 Euro Schaden hinterlassen. Von dem Unfallverursacher fehlt noch jede Spur. Um entsprechende Hinweise bittet deshalb die Polizei in Auerbach, Telefon 03744/ 2550.



Landkreis Zwickau – Polizeirevier Zwickau


Dieseldiebe zapfen Bagger an


Zwickau, OT Oberhohndorf – (jm) Auf einem Firmengelände an der Wildenfelser Straße haben Kraftstoffdiebe mehrere Baggertanks angezapft. Schätzungen zufolge stahlen die Unbekannten fast 1 000 Liter Diesel. Die Tat wurde zwischen Montag und Mittwoch verübt. Hinweise bitte an die Polizei in Zwickau, Telefon 0375/ 44580.



Landkreis Zwickau – Polizeirevier Werdau


Langfinger brechen Automaten auf


Crimmitschau – (jm) Diebe haben in der Nacht zu Mittwoch auf einem Tankstellenareal an der Werdauer Straße zwei Staubsaugerautomaten aufgebrochen. Dabei entstand ein Schaden von knapp 200 Euro. Die Polizei ermittelt bereits.


Heckaufprall fordert zwei Verletzte


Kirchberg – (jm) Bei einem Unfall auf der Auerbacher Straße sind am Mittwochnachmittag zwei Menschen leicht verletzt worden. Zudem entstand ein Schaden von rund 4.000 Euro.
Ein Mann (53) hatte in seinem Kleinlaster an der Einmündung Rosa-Luxemburg-Straße ein haltendes Auto übersehen und war in dessen Heck gefahren. Beide Insassinnen (62, 36) des Pkw erlitten leichte Blessuren.

 
Landkreis Zwickau – Polizeirevier Glauchau


Verkehrszeichen fliegen auf Fahrbahn


Glauchau – (jm) Randalierer haben in der Nacht zu Donnerstag an der Lungwitztalstraße zahlreiche Verkehrsleiteinrichtungen aus ihrer Verankerung gerissen und teilweise auf die Fahrbahn geworfen. So beschädigte sich ein Autobesitzer (59) einen seiner Reifen, weil er einem abgeknickten Verkehrsschild nicht mehr rechtzeitig ausweichen konnte. Im Zuge der Ermittlungen sucht die Polizei nun Zeugen.
Hinweise bitte an das Revier in Glauchau, Telefon 03763/ 6040.


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Quelle: Polizei Sachsen

PD Chemnitz – Tätliche Auseinandersetzung zwischen Radfahrer und Autofahrer

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Tätliche Auseinandersetzung zwischen Radfahrer und Autofahrer

Verantwortlich: Frank Fischer

Stand: 20.03.2014, 09:15 Uhr

Chemnitz

 


OT Altendorf – Leichtsinn beim Einkauf


(He) Nur kurz hatte eine 58-jährige Chemnitzerin am Mittwoch in einem Markt in der Limbacher Straße ihre Tasche im Einkaufswagen nicht im Blick.
Dies genügte einem unbekannten Dieb, um zuzugreifen. Er schnappte sich die Geldbörse der Frau und verschwand unerkannt. Gestohlen hat er so rund 100 Euro, Ausweise und zwei Geldkarten. Die Polizei bittet beim Einkauf, die Taschen nicht in die Einkaufswagen zu legen. Taschen, noch dazu mit Geldbörsen, gehören immer an den Mann oder die Frau.


Stadtzentrum – Tätliche Auseinandersetzung zwischen Radfahrer und Autofahrer/Polizei sucht gewalttätigen Radfahrer sowie Zeugen des Geschehens


(Ki) Um Hinweise zu einem noch unbekannten gewalttätigen Radfahrer bittet die Chemnitzer Polizei. Der unbekannte Radfahrer soll am Nachmittag des 14. März 2013 einen Autofahrer mit einem Schlag ins Gesicht verletzt haben. Tatort war gegen 16 Uhr die Reitbahnstraße/Ecke Clara-Zetkin-Straße. Dort kam es zu einer zunächst verbalen Auseinandersetzung zwischen dem Fahrer (30) eines grauen Alfa Romeo Sport und einem Radfahrer. Der Autofahrer beschwerte sich über das verkehrswidrige Fahren des Radlers und seiner Begleiterin auf dem Fußweg der Reitbahnstraße Richtung Bernsbachplatz. Es kam zunächst zum Disput zwischen beiden Männern, dann schlug der Radfahrer durch das geöffnete Beifahrerfenster dem Autofahrer ins Gesicht. Danach fuhr das Pärchen stadtauswärts in Richtung Bernsdorfer Straße. Ein Zeuge hatte das Geschehen beobachtet und mit seinem Auto die Verfolgung der Radler aufgenommen, diese jedoch kurz darauf aus den Augen verloren.
Der gewalttätige Radfahrer wird folgendermaßen beschrieben:
1,75 m bis 1,80 m groß und kräftig; dunkle Augen; mittellange dunkle Haare; gestutztes Kinnbärtchen; bekleidet mit dunkler Rad-Funktionskleidung (Jacke mit orangefarbenen Einlassungen), dunklem Helm, Radhandschuhen mit Protektoren; fuhr ein dunkles Mountainbike. Seine Begleiterin hatte dunkle Haare und trug ebenfalls dunkle Radkleidung.
Der Autofahrer begab sich in ärztliche Behandlung. Er trug eine leichte Verletzung davon.
Wer hat das Geschehen beobachtet und kann weitere Angaben dazu machen?
Wer erkennt anhand der Beschreibung insbesondere den Täter?
Wem ist das radelnde Pärchen an jenem Nachmittag aufgefallen und wer kann ggf. weitere Hinweise zur Personenbeschreibung geben?
Die PD Chemnitz nimmt im Fall dieser Körperverletzung unter Tel. 0371 387-2279 Hinweise entgegen.


 OT Helbersdorf – Kollision beim Linksabbiegen


(Kg) Die Stollberger Straße landwärts befuhr am Mittwoch, gegen 18.40 Uhr, die 21-jährige Fahrerin eines Pkw Renault. Als sie nach links in eine Grundstückszufahrtsstraße abbog, kam es zur Kollision mit einem entgegen-kommenden Moped. Der Moped-Fahrer (Alter derzeit nicht bekannt) erlitt bei dem Zusammenstoß leichte Verletzungen. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 2 000 Euro.


 


Landkreis Mittelsachsen


Revierbereich Mittweida


Flöha – Feuer in Falkenau


(He) Die Beschäftigten einer Firma in der Straße Zum Gewerbegebiet bemerkten am Mittwochmittag, gegen 14 Uhr, den Brand der Fassade eines benachbarten Firmengebäudes. Gemeinsam mit den Beschäftigten des betroffenen Betriebes begann man mit den Löscharbeiten. Erst die alarmierten Feuerwehrleute konnten den Brand dann unter Kontrolle bringen. Beschädigt wurden ca. 100 m² Fassadenverkleidung und die darunter liegende Dämmung.
Die Ermittlungen ergaben, dass neben dem Gebäude stehende Holzpaletten und Müll in Brand geraten waren und die Flammen auf die Fassade übergegriffen hatten. Menschen wurden nicht verletzt. Brandursachenermittler der Polizei kommen am Donnerstag zum Einsatz. Zum Sachschaden liegen noch keine Angaben vor.


Revierbereich Freiberg


Oberschöna/OT Kleinschirma – Nach rechts abgekommen


(Kg) Am Mittwochnachmittag befuhr gegen 13.40 Uhr der 48-jährige Fahrer eines Pkw Mercedes die Freiberger Straße aus Richtung Kleinschirma in Richtung Wegefarth. In Höhe der Wegefarther Straße 1 kam der Mercedes nach rechts von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einer Betonabdeckung und prallte im weiteren Verlauf gegen den gemauerten Wasserdurchlauf der Brücke des Schirmbachs. Dabei zog sich der 48-Jährige schwere Verletzungen zu. Am Pkw entstand mit ca. 8 000 Euro Totalschaden. Der Schaden an der Betonabdeckung und dem Wasserdurchlauf beziffert sich auf ca. 2 000 Euro.


Oberschöna/OT Kleinschirma – Kollision an Einmündung


(Kg) Gegen 16.50 Uhr befuhr am Mittwochnachmittag der 51-jährige Fahrer eines Opel Corsa die Wegefarther Straße in Richtung Freiberg. An der Einmündung Bahnhofstraße kam es zur Kollision mit einem bevorrechtigten, aus Richtung Freiberg kommenden Opel Insignia, wobei Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 11.000 Euro entstand. Der Insignia-Fahrer (36) erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen.


Bobritzsch-Hilbersdorf – Mercedes nicht beachtet?


(Kg) Beim Auffahren im Ortsteil Naundorf von der Grillenburger Straße auf die bevorrechtigte Dresdner Straße (B 173) kollidierte am Mittwoch, gegen 17.30 Uhr, der 75-jährige Fahrer eines Pkw Skoda mit einem in Richtung Niederschöna fahrenden, bevorrechtigten Pkw Mercedes (Fahrerin: 67). Dabei entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 4000 Euro. Verletzt wurde niemand.


 


Erzgebirgskreis


Revierbereich Marienberg


Marienberg/OT Zöblitz – VW Golf verschwunden


(He) Am frühen Donnerstagmorgen fand die Besitzerin eines VW Golf ihr Auto nicht mehr am Abstellort. Unbekannte Diebe haben das Auto zwischen Mittwochvormittag und Donnerstagnacht gestohlen. Der Zeitwert des acht Jahre alten Autos wird mit rund 7 000 Euro angegeben. Die Polizei hat die Fahndung nach dem blauen VW Golf eingeleitet.


Zschopau – Aufgefahren


(Kg) In Höhe der Sandgrube verringerte am Mittwoch, gegen 10.45 Uhr, auf der Krumhermersdorfer Straße der 62-jährige Fahrer eines Pkw Skoda verkehrsbedingt die Geschwindigkeit seines Fahrzeugs. Der nachfolgende Fahrer (51) eines Pkw VW fuhr auf den Skoda auf, wobei Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 8 000 Euro entstand. Verletzt wurde niemand.


Revierbereich Annaberg


Scheibenberg – Kollision an Ausfahrt


(Kg) Von einem Grundstück auf die Silberstraße (B 101) fuhr am Mittwoch, gegen 16.30 Uhr, die 21-jährige Fahrerin eines Pkw Skoda auf. Dabei kollidierte der Skoda mit einem vorbeifahrenden Pkw VW (Fahrerin: 52). Beide Pkw-Fahrerinnen blieben bei dem Zusammenstoß unverletzt. Es entstand Sachschaden an den Pkw in Höhe von insgesamt ca. 4 000 Euro.


Revierbereich Aue


Aue – Auf Haltenden aufgefahren


(Kg) Die Dr.-Otto-Nuschke-Straße in Richtung Lößnitzer Straße befuhren am Mittwoch, gegen 13.30 Uhr, der 47-jährige Fahrer eines Landrover-Geländewagens und der 26-jährige Fahrer eines Pkw Dacia. Vor der Einmündung Sonnenleithe hielt der Dacia-Fahrer verkehrsbedingt an. Der nachfolgende Landrover fuhr auf den Dacia auf, wobei Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 2 500 Euro entstand. Bei dem Unfall erlitt der Dacia-Fahrer leichte Verletzungen.


Grünhain-Beierfeld – Peugeot und VW kollidierten


(Kg) Von einem Grundstück in Ortsteil Beierfeld auf die August-Bebel-Straße (S 270) fuhr am Mittwoch, gegen 17.20 Uhr, die 79-jährige Fahrerin eines Pkw Peugeot. Dabei kollidierte der Peugeot mit einem in Richtung Schwarzenberg vorbeifahrenden Pkw VW (Fahrer: 49). Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Der entstandene Sachschaden an den Pkw beziffert sich insgesamt auf ca. 5 000 Euro.


Schwarzenberg – Aufgefahren


(Kg) Auf der Straße der Einheit (B 101) fuhr am Mittwoch, gegen 16.15 Uhr, in der Ortslage Neuwelt der 53-jährige Fahrer eines VW-Transporters auf einen verkehrsbedingt haltenden Pkw Seat (Fahrer: 58) auf. Verletzt wurde dabei niemand. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 3 000 Euro.


Bockau – Heck brach aus


(Kg) Die Bockauer Talstraße (B 283) in Richtung Aue befuhr am Mittwoch, gegen 17.40 Uhr, die 24-jährige Fahrerin eines Pkw Opel. Etwa drei Kilometer vor Bockau brach das Heck des Opel in einer Rechtskurve aus, der Pkw kam nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß gegen die Böschung. Dabei entstand am Opel Sachschaden in Höhe von ca. 3 000 Euro. Die 24-jährige Fahrerin blieb unverletzt.


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Quelle: Polizei Sachsen

PD Görlitz – Übermut tut selten gut

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Übermut tut selten gut

Verantwortlich: Michael Günzel (mg)

Stand: 20.03.2014, 04:00 Uhr

Übermut tut selten gut

 


Görlitz, Am Stadtgarten
20.03.2014, 02:00 Uhr


Am Donnerstag in den frühen Morgenstunden wurde die Polizei über zwei Jugendliche informiert, welche offensichtlich Fahrzeuge beschädigten. Ein beherzter Bürger (40) war eingeschritten und hielt die beiden fest, bis die Polizei eintraf. Hierbei stellte sich heraus, dass die beiden jungen Männer  (17 und 19 Jahre alt), an insgesamt 52 Fahrzeugen die Spiegel verdreht hatten. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt konnten an zwei Spiegeln Schäden festgestellt werden. Die Schadenshöhe ist noch nicht bezifferbar. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen. Der besondere Dank gilt dem couragierten Bürger für sein Einschreiten.


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Quelle: Polizei Sachsen