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POL-K: 140311-4-K Täter stürzt auf der Flucht mit Fahrrad – Festnahme

11.03.2014 | 12:53 Uhr

POL-K: 140311-4-K Täter stürzt auf der Flucht mit Fahrrad – Festnahme
   

Köln (ots) – Geschädigte und Zeugen mit Pfefferspray eingesprüht

Am Montagnachmittag (10. März) ist ein Räuber (26) in der Kölner Altstadt auf frischer Tat festgenommen worden. Mehrere Zeugen (29, 32, 33, 38, 47) ergriffen den Mann während seiner missglückten Flucht.

Gegen 14.15 Uhr befuhr der Tatverdächtige mit seinem Fahrrad die Fleischmengergasse in Richtung Alexianerstraße. Der 26-Jährige versuchte während der Fahrt, der Geschädigten (28), die zu diesem Zeitpunkt auf dem Gehweg ging, das Handy zu entreißen. Er ergriff jedoch lediglich die eingesteckten Kopfhörer des Mobiltelefons. Die darauffolgende Flucht des Räubers nahm nach wenigen Metern ein jähes Ende. Die „In-Ear“-Stecker verfingen sich in der Kette des Velos. Der 26-Jährige stürzte zu Boden und wurde durch die aufmerksam gewordenen Zeugen bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Um sich der Festnahme zu entziehen, sprühte der Mann nordafrikanischer Herkunft mit Pfefferspray wild umher. Hierbei zogen sich die Helfer leichte Verletzungen zu. Zwei geparkte Pkws wurde in dem herrschenden Tumult leicht beschädigt.

Die Beamten brachten den Beschuldigten in das Polizeigewahrsam, wo er zur Zeit auf den Haftrichter wartet. Der Polizei Bekannte muss sich nun unter anderem wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und räuberischen Diebstahls verantworten. (st)

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Quelle: news aktuell / dpa

POL-K: 140311-3-K Auf Navis abgesehen – Autoknacker auf frischer Tat festgenommen

11.03.2014 | 12:42 Uhr

POL-K: 140311-3-K Auf Navis abgesehen – Autoknacker auf frischer Tat festgenommen
   

Köln (ots) – Täter werden Haftrichter vorgeführt

Auf frischer Tat hat die Polizei am gestrigen Abend (10. März) zwei Autoknacker (28, 30) in der Kölner Südstadt festgenommen. Die Täter hatten zuvor an zwei geparkten Autos die Scheiben eingeschlagen und Navigationsgeräte gestohlen.

Gegen 19.45 Uhr bemerkten die Beamten eines zivilen Einsatztrupps die beiden Polizeibekannten, die auf Fahrrädern den Eifelwall entlang fuhren. Dabei interessierten sie sich auffällig für dort abgestellte Pkw. Nahe der Einmündung zur Luxemburger Straße blieb das Duo an einem geparkten Pkw VW Touran stehen und stellte seine Fahrräder ab. Anschließend bewegten sich die Verdächtigen mehrfach auffällig zwischen dem Fahrzeug und der Straße hin und her. Dabei sicherten sie sich ab, in dem sie sich in alle Richtungen umsahen.

Wenig später kehrten die Männer zu ihren Fahrrädern zurück und fuhren über die Luxemburger Straße davon. Kurz danach bemerkten die Polizisten, dass an dem VW die Scheibe der Beifahrertür eingeschlagen worden war. Nach kurzer Verfolgung wurden die Tatverdächtigen gestellt und festgenommen.

Bei der Durchsuchung eines von einem der Täter mitgeführten Rucksacks fanden die Beamten neben einem Nothammer zwei mobile Navigationsgeräte – samt Ladekabel und Halterungen. Die Ermittlungen ergaben, dass eines der Navis aus dem VW Touran vom Eifelwall stammte. Das zweite Gerät war ebenfalls kurz zuvor aus einem BMW entwendet worden, der am Vorgebirgswall abgestellt war.

Beide Männer sind drogenabhängig und finanzieren ihre Sucht mit dem Verkauf von Beute aus Pkw-Aufbrüchen. Erst vor zwei Wochen war der 30-Jährige bei einer versuchten Hehlerei von Navigationsgeräten angetroffen worden. In seiner Vernehmung machte er außerdem Angaben zu weiteren Autoaufbrüchen. Hier dauern die Ermittlungen noch an.

Heute (11. März) wird das Duo dem Haftrichter vorgeführt werden.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei nochmals eindringlich davor mobile Navigationsgerät – und auch die Halterung – im Fahrzeug zurück zu lassen. Die Individualnummern der Geräte sollten vorab immer notiert werden.

Beim einem der Pkw-Aufbrüche hatte es der Fahrzeughalter den Tätern denkbar einfach gemacht: Er hatte sein mobiles Navigationsgerät – von außen gut sichtbar – an der Windschutzscheibe angebracht. Neben dem Ärger, der mit dem Diebstahl verbunden ist, riskiert er damit auch seinen Versicherungsschutz! (lf)

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Quelle: news aktuell / dpa

POL-K: 140311-2-K Junger Fahranfänger rast mit 111 km/h über die Rheinuferstraße

11.03.2014 | 12:36 Uhr

POL-K: 140311-2-K Junger Fahranfänger rast mit 111 km/h über die Rheinuferstraße
   

Köln (ots) – Hohes Bußgeld und Fahrverbot die Folge

Teuer zu stehen kommt einem Autofahrer (19) sein rasanter Fahrstil: Bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der Rheinuferstraße in Köln-Marienburg wurde der Fahranfänger mit einer Geschwindigkeit von 111 km/h gemessen – bei erlaubten 50 km/h!

Der junge Mann aus dem Stadtteil Godorf war am Samstagnachmittag (8. März) auf dem Oberländer Ufer in südlicher Richtung unterwegs, als er mit seinem Smart in Höhe des Bayenthalgürtels in eine Geschwindigkeitskontrolle der Polizei geriet. Dabei staunten die Messbeamten nicht schlecht: Abzüglich der Messtoleranz war der junge Mann 61 km/h zu schnell unterwegs!

„Was soll ich groß sagen? Ich war halt zu schnell!“, gab der 19-Jährige kleinlaut zu. Neben einem saftigen Bußgeld in Höhe von 480 Euro erwarten ihn auch ein dreimonatiges Fahrverbot und vier Punkte in der Flensburger Verkehrssünderdatei. (lf)

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Quelle: news aktuell / dpa

POL-K: 140310-3-K Schwarzer versucht, Kind in Bus zu berauben – Zeugensuche

10.03.2014 | 12:46 Uhr

POL-K: 140310-3-K Schwarzer versucht, Kind in Bus zu berauben – Zeugensuche
   

Köln (ots) – Die Polizei Köln fahndet nach einem bislang Unbekannten, der am Sonntagnachmittag (9. März) im Ortsteil Rondorf versucht hat, ein Mädchen (10) zu berauben.

Gegen 13.30 Uhr hatte die 10-Jährige einen Bus der Linie 132 an der Haltestelle Habichtstraße bestiegen. Sie nahm auf der hintersten Bank Platz. Dort hielt sich bereits der spätere Täter auf, den die Geschädigte als „cirka 40-50-jährigen, ungepflegt erscheinenden Schwarzen mit Drei-Tage-Bart“ beschrieb. Unvermittelt forderte der leise und mit ausländischem Akzent sprechende, etwa 180cm große Unbekannte das Kind zur Herausgabe von Bargeld und Handy auf.

Verängstigt drückte die kleine Kölnerin den Anhalteknopf, sprang auf und stieg an der Haltestelle Rondorf hastig aus. Dort stürzte sie auf dem Gehweg zu Boden. Dem Unbekannten war es nicht gelungen, ihr nach draußen zu folgen. Doch als die 10-Jährige ihren Weg zu Fuß fortsetzte, kam ihr in der Kapellenstraße der Mann fußläufig entgegen. Dieser hatte offensichtlich den Bus an der Haltestelle Bödinger Straße verlassen.

Der laut Angaben seines Opfers mit einer „hellbraunen Kappe, kaputter brauner Jacke, Blue-Jeans und weißen, alten Turnschuhen“ Bekleidete wiederholte seine Forderungen und bedrohte nun das Kind.

Per Handy alarmierte das Mädchen seine Mutter (32). Geistesgegenwärtig wies die 32-Jährige ihre Tochter an, sich in einen Kiosk an der Rondorfer Straße zu flüchten. Ihrerseits wählte sie umgehend die Notrufnummer 110 und machte sich dann selbst auf den Weg. Der verhinderte Räuber hatte zwischenzeitlich das Weite gesucht, ohne seinem Opfer in das Büdchen zu folgen.

Das ermittelnde Kriminalkommissariat 14 bittet Zeugen dringend um sachdienliche Hinweise zu dem flüchtigen Täter unter Tel.-Nr. 0221/229-0 oder per Email auf poststelle.koeln@polizei.nrw.de (cg)

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POL-K: 140310-2-K/BAB Ungebremst in Stauende gefahren – zwei Schwerverletzte bei Unfall auf der BAB 3

10.03.2014 | 12:01 Uhr

POL-K: 140310-2-K/BAB Ungebremst in Stauende gefahren – zwei Schwerverletzte bei Unfall auf der BAB 3
   

Köln (ots) – Bundesautobahn 3 für drei Stunden gesperrt

Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 3 bei Siegburg sind am gestrigen Sonntag (9. März) zwei Menschen (86, 90) schwer verletzt worden. Nach Zeugenaussagen hatte der 86-jährige Fahrer ein Stauende übersehen und war auf einen stehenden Pkw aufgefahren.

Der Senior aus Heinsberg befuhr mit seinem Pkw SsangYang Rodius gegen 12.40 Uhr die BAB 3 aus Richtung Frankfurt kommend in Richtung Köln. Etwa 1,5 Kilometer vor dem Autobahnkreuz Bonn/Siegburg bemerkte der 86-Jährige offensichtlich zu spät, dass sich vor ihm ein Stau gebildet hatte. Nahezu ungebremst fuhr er auf das Heck eines VW Touareg aus Güntersleben (Landkreis Würzburg) auf.

Der 86-Jährige wurde schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber abtransportiert, seine 90-jährige Beifahrerin wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der VW-Fahrer (44) wurde leicht verletzt.

Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten und der Landung des Hubschraubers musste die BAB 3 in Richtung Köln ab der Anschlussstelle Siebengebirge für drei Stunden gesperrt werden. Die maximale Staulände betrug etwa 25 Kilometer. (lf)

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POL-K: 140310-1-K Zehn Verletzte bei Verkehrsunfall in Köln-Fühlingen

10.03.2014 | 11:24 Uhr

POL-K: 140310-1-K Zehn Verletzte bei Verkehrsunfall in Köln-Fühlingen
   

Köln (ots) – Lkw-Fahrer missachtet Vorfahrt Drei Schwer- und sieben Leichtverletzte hat am heutigen Morgen (10. März) ein Verkehrsunfall im Kölner Stadtteil Fühlingen gefordert. Nach ersten Ermittlungen hatte ein Lkw-Fahrer (46) die Vorfahrt eines Linienbusses der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) missachtet und war mit diesem zusammengestoßen.

Gegen 8.40 Uhr befuhr der 46-Jährige den Blumenbergsweg in westlicher Richtung. Nach Zeugenaussagen missachtete er beim Einfahren in den Kreuzungsbereich Blumenbergsweg/Neusser Landstraße das dortige STOP-Schild. Dort kollidierte der 7,5-Tonner mit dem KVB-Linienbus, der auf der Neusser Landstraße aus Worringen kommend Richtung stadteinwärts unterwegs war.

Der Lkw-Fahrer, der KVB-Fahrer (44) und ein 1 ½-jähriges Kleinkind im Linienbus wurden schwer verletzt, der Beifahrer (59) im Lkw sowie sechs weitere Businsassen im Alter von 20 bis 82 Jahren erlitten leichte Verletzungen.

Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie der Unfallaufnahme bleibt der Kreuzungsbereich bis voraussichtlich 12 Uhr gesperrt. Der Verkehr wird örtlich umgeleitet.

Das Unfallaufnahme-Team der Polizei Köln ist vor Ort eingesetzt. (lf)

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POL-K: 140309-4-K Mutter vermisst – Sohn „bekifft“

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09.03.2014 | 13:48 Uhr

POL-K: 140309-4-K Mutter vermisst – Sohn „bekifft“
   

Köln (ots) – Auf wohlgepflegte „Botanik“ sind Kölner Polizeibeamte aus der Mülheimer Wache ganz entgegen ihrer Erwartung am Freitagabend (7. März) gestoßen. Eigentlich waren die Uniformierten auf der Suche nach der von ihrem Wohnheim in Porz als vermisst gemeldeten Mutter (52) eines Kölners (20). Jedoch schon vor dessen Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Rixdorfer Straße stieg den Beamten betäubender Cannabis-Geruch in die Nase.

Nachdem der 20-Jährige seine Wohnungstür geöffnet hatte, gab der offensichtlich Überraschte stotternd an: „Nein, meine Mutter ist nicht hier…“ In der Wohnung hielt sich ein Freund (24) auf. Mit diesem habe er soeben nur einen Joint geraucht, schob der junge Mann eilig nach. Von der Haschischzigarette fanden sich allerdings keinerlei Reste. Dafür standen in dem Wohnraum verteilt jedoch zahlreiche Utensilien zum Anbau und Konsum von Cannabis.

Bei näherer Nachschau zeigte sich, dass der 20-Jährige einen Teil des Raumes mit Schränken und deckenhohen Kartons abgetrennt hatte. Dahinter nahmen die Beamten schwachen Lichtschein wahr. Und siehe da: Es fand sich hier eine professionell angelegte Plantage mit über 40 Pflanzen in voller Blüte sowie bereits verbrauchsfertig abgepackte Tütchen. Und in seiner Küche hatte der Ertappte ein kleines Gewächshaus für seine Drogenplanzung eingerichtet.

Er wohne seit zwei Jahren dort, gab der Drogenabhängige zerknirscht zu verstehen. „Und dieses Jahr konnte ich zum ersten Mal ernten.“ Mangels geregelten Monatseinkommens habe er „das Geld von der Stadt in die Plantage investiert“. Mit deren Verkaufserlös habe er seinen Konsum auch härterer Drogen finanzieren wollen. Mit der Beschlagnahme seiner Anlagen und Pflanzen hat sich dieses Geschäftsmodell für den 20-Jährigen allerdings erledigt.

Er findet sich nun – ebenso wie sein Compagnon – als Beschuldigter in einem Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wieder. Zusätzlich legten die Beamten eine Anzeige wegen eines waffenrechtlichen Verstoßes vor: In der Hosentasche des verhinderten Dealers hatten sie einen Schlagring sichergestellt.

Seine Mutter, die als „vermisste Person“ eigentlich das Ziel der polizeilichen Ermittlungen gewesen war, wurde am Samstagmittag in einem Garagenhof in Bickendorf angetroffen – orientierungslos, aber den Umständen entsprechend wohlauf. (cg)

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POL-K: 140309-3-K Betrunken unter Straßenbahn gefallen – tödlich verletzt

09.03.2014 | 11:35 Uhr

POL-K: 140309-3-K Betrunken unter Straßenbahn gefallen – tödlich verletzt
   

Köln (ots) – Am Samstagabend (8. März) hat infolge eines Verkehrsunfalls unter Beteiligung einer Straßenbahn der Kölner Verkehrsbetriebe ein 56-Jähriger tödliche Verletzungen erlitten. Zeugenangaben zufolge fiel der Mann im hochalkoholisierten Zustand im Ortsteil Klettenberg unter eine anfahrende Bahn.

Kurz vor dem tragischen Geschehen gegen 19.45 Uhr hatte der KVB-Fahrer (58) aus der Innenstadt kommend mit seiner Linie 18 deren Endhaltestelle Klettenbergpark angesteuert. Dort stiegen alle Fahrgäste aus – bis auf den 56-Jährigen, der zunächst sitzenblieb. Einige Minuten lang musste der die Bahn kontrollierende Fahrer – laut Angaben mehrerer Zeugen – auf den „stark alkoholisierten“ Fahrgast einsprechen, bis dieser reagierte. Ein Zeuge (30) hielt solange die Tür auf, damit der 56-Jährige selbstständig aussteigen konnte.

Während der KVB-Mitarbeiter sich zu seiner Fahrerkabine zurückbegab, torkelte der 56-Jährige auf dem Bahnsteig in Richtung stadtauswärts. Der 30-Jährige und seine Begleiterin (ebenfalls 30) bemerkten im gleichen Moment, als die Stadtbahn anfuhr, dass der Alkoholisierte mit einem Metallkasten der Fernsprechanlage kollidierte. „Der Mann fiel dann rückwärts zwischen Bahn und Bahnsteig“, so der Kölner weiter gegenüber den aufnehmenden Beamten. Eine 28-Jährige hatte die gleichen Beobachtungen gemacht.

Das Unfallopfer wurde eingeklemmt und erlag noch vor Ort seinen Verletzungen. Der Fahrer stand beim Eintreffen der Einsatzkräfte unter Schock. Die Beamten empfahlen den ebenfalls geschockten Zeugen die Inanspruchnahme der Opferhilfe.

Seitens der Polizei wurde das Verkehrsunfallaufnahmeteam entsandt. Die Kölner Verkehrsbetriebe richteten einen Schienenersatzverkehr ein. Bis gegen Mitternacht musste die Luxemburger Straße in Richtung Hürth gesperrt werden. Erst gegen 3.30 Uhr war der Einsatz vollständig abgeschlossen. (cg)

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