Archiv der Kategorie: Polizei Hamburg

POL-HH: 140525-2. Verdacht eines Tötungsdeliktes in Hamburg-Stellingen

25.05.2014 | 12:08 Uhr

POL-HH: 140525-2. Verdacht eines Tötungsdeliktes in Hamburg-Stellingen
   

Hamburg (ots) – Tatzeit: 23.05.2014, 11:45 Uhr Tatort: Hamburg-Stellingen, Kieler Straße

Ein 50-jähriger Hamburger steht im Verdacht, seine 39-jährige Lebensgefährtin getötet zu haben. Die Ermittlungen führt die Mordkommission im Landeskriminalamt (LKA 41).

Der 50-Jährige hatte Rettungskräfte zu seiner Wohnung gerufen, da seine 39-jährige Lebensgefährtin nicht mehr ansprechbar war. Die Rettungskräfte stellten den Tod der Frau fest und informierten die Polizei.

Die Beamten der Mordkommission stellten Verletzungen im Gesicht der Frau fest und ordneten eine rechtsmedizinische Untersuchung an. Aufgrund des ersten Ergebnisses besteht der Verdacht, dass der 50-Jährige die Frau geschlagen hatte, die im Anschluss aufgrund erlittenen Verletzungen verstarb.

Der Tatverdächtige räumte ein, die Frau geschlagen zu haben. Die Ermittler der Mordkommission führten den Beschuldigten, nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft, einem Haftrichter zu. Die Ermittlungen dauern an.

Veh.

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Polizei Hamburg
Polizeipressestelle, PÖA 1
Holger Vehren
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Quelle: news aktuell / dpa



POL-HH: 140525-1. Versuchtes Tötungsdelikt in Hamburg-Ottensen

25.05.2014 | 12:05 Uhr

POL-HH: 140525-1. Versuchtes Tötungsdelikt in Hamburg-Ottensen
   

Hamburg (ots) – Tatzeit: 24.05.2014, 03:14 Uhr Tatort: Hamburg-Ottensen, Borselstraße

Ein 39-jähriger Türke ist von einem 41-jährigen Landsmann durch einen Schuss in den Oberschenkel schwer verletzt worden. Der Tatverdächtige konnte von Beamten des Mobilen Einsatzkommandos in Hamburg-Lurup vorläufig festgenommen werden.

Nach jetzigem Ermittlungsstand hatte der 41-Jährige eine Beziehung mit einer 43-jährigen Aserbaidschanerin, die sich mit einer Bekannten vor einem Lokal in der Borselstraße aufhielt. Der 41-Jährige kam in Begleitung mindestens einer weiteren Person in einem dunklen Fahrzeug zu dem Lokal und schoss auf die 43-Jährige, verfehlte sie jedoch. Ein 39-jähriger Türke, der nach jetzigen Erkenntnissen zufällig vor dem Lokal stand, wurde von dem Projektil im Oberschenkel getroffen. Der Tatverdächtige flüchtete mit dem dunklen Auto, das Opfer wurde mit einer schweren, jedoch nicht lebensbedrohlichen Verletzung stationär in einem Krankenhaus aufgenommen.

Unmittelbar nach der Tat drohte der 41-Jährige, die Kinder seiner Ex-Freundin zu töten.

Im Verlauf der Ermittlungen gab es Hinweise, dass sich der 20-jährige Sohn der Aserbaidschanerin in der Gewalt des 41-Jährigen befinden könnte. Mit dem 20-Jährigen konnte zunächst kein persönlicher Kontakt hergestellt werden, er erschien dann jedoch wohlbehalten an seiner Wohnanschrift in Hamburg-Wilhelmsburg.

Nachdem umfangreiche Maßnahmen zur Lokalisierung des Tatverdächtigen getroffen worden waren, nahmen Beamte des Mobilen Einsatzkommandos den 41-Jährigen, nach Verlassen einer Gaststätte in Hamburg-Lurup, vorläufig fest.

Der Beschuldigte machte in seiner Vernehmung durch die ermittelnden Beamten des Landeskriminalamtes (LKA 44) von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Er wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachtes eines versuchten Tötungsdeliktes dem Haftrichter zugeführt. Die Ermittlungen dauern an.

Veh.

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Quelle: news aktuell / dpa

POL-HH: 140523-5. Zeugenaufruf nach Raub

23.05.2014 | 16:09 Uhr

POL-HH: 140523-5. Zeugenaufruf nach Raub
   

Hamburg (ots) – Tatzeit: 23.05.2014, 01:15 Uhr Tatort: Hamburg-Uhlenhorst, Fährhausstraße

Die Hamburger Polizei fahndet nach drei unbekannten Tätern, die in der letzten Nacht einen 59-jährigen Gastwirt überfallen und ausgeraubt haben. Das Landeskriminalamt 144 hat die Ermittlungen übernommen.

Der Geschädigte war gerade aus seinem Pkw ausgestiegen und auf dem Weg zu seinem Haus, als er sich plötzlich drei maskierten Männern gegenübersah, von denen einer mit einem Teleskopschlagstock bewaffnet war. Der 59-Jährige wurde zur Herausgabe von Bargeld und Wertsachen aufgefordert.

Ohne die Herausgabe abzuwarten, durchsuchten die Täter den Geschädigten und raubten ihm sein Handy, seine Schlüssel sowie seine Armbanduhr. Als der 59-Jährige um die Rückgabe des Handys bat, erhielt er einen Faustschlag ins Gesicht.

Anschließend flüchteten die Unbekannten durch die Grünanlage Fährhausstraße/Schöne Aussicht in Richtung Alster. Eine Sofortfahndung mit diversen Funkstreifenwagen führte nicht zur Festnahme der Räuber. Jedoch konnte das geraubte Handy in einer Grünanlage wieder aufgefunden und sichergestellt werden.

Die ermittelnden Kriminalbeamten bitten Zeugen, die die Täter gesehen haben oder Angaben zu diesen machen können, sich bei der Verbindungsstelle des Landeskriminalamtes unter der Rufnummer 4286-56789 zu melden.

Sy.

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Quelle: news aktuell / dpa

POL-HH: 140523-4. Raub auf Geldboten in Hamburg-Altona – Zeugenaufruf

23.05.2014 | 15:39 Uhr

POL-HH: 140523-4. Raub auf Geldboten in Hamburg-Altona – Zeugenaufruf
   

Hamburg (ots) – Tatzeit: 23.05.2014, ca. 09:36 Uhr Tatort: Hamburg-Altona-Altstadt, Max-Brauer-Allee in Höhe Hausnummer 46

Heute Morgen ist ein 43-jähriger Geldbote auf dem Weg zur Bank überfallen und um 800 Euro beraubt worden. Das Kriminalkommissariat Region Altona (LKA 12) hat die Ermittlungen übernommen.

Der 43-Jährige sollte im Auftrag seines Arbeitgebers Bargeld bei einer Bank in der Max-Brauer-Allee einzahlen. Er parkte seinen Firmenwagen Mercedes Sprinter und ging zu Fuß in Richtung Bank. Auf dem Gehweg der Max-Brauer-Allee in Höhe der Hausnummer 46 wurde der Bote plötzlich von hinten geschubst, geriet dadurch ins Straucheln, stürzte jedoch nicht. Dabei entriss der Täter dem Geschädigten die Geldtasche mit rund 800 Euro und flüchtete zu Fuß in Richtung Platz der Republik. Dabei lief er quer über die Fahrbahn der Max-Brauer-Allee, sodass mehrere Fahrzeuge abbremsen mussten. Ein Zeuge gab an, dass ein Autofahrer den Täter sogar angehupt haben soll. Der Geschädigte verfolgte den Räuber, verlor ihn jedoch im Bereich der Klausstraße aus den Augen. Der 43-Jährige wurde bei der Tat nicht verletzt.

Eine Sofortfahndung mit fünf Funkstreifenwagen und dem Polizeihubschrauber Libelle 1 führte nicht zur Festnahme des Täters.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:

– südländisches Erscheinungsbild – ca. 25 Jahre alt – ca. 180 cm
groß, schlank und sportlich – dunkle, kurze Haare – Bekleidung:
blauer Kapuzenpullover, hellgraue oder hellblaue Hose, helle
Sportschuhe, schwarze Baseballmütze

Die Kripo bittet Zeugen, insbesondere die Autofahrer, die den Täter auf seiner Flucht in Richtung des Platzes der Republik gesehen haben müssten, sich bei der Verbindungsstelle im Landeskriminalamt unter Tel. 4286-56789 zu melden.

Sch.

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Quelle: news aktuell / dpa

POL-HH: 140523-3. Zwei Festnahmen nach versuchtem Einbruchdiebstahl

23.05.2014 | 12:48 Uhr

POL-HH: 140523-3. Zwei Festnahmen nach versuchtem Einbruchdiebstahl
   

Hamburg (ots) – Tatzeit: 23.05.2014, 02:38 Uhr Tatort: Hamburg-Bramfeld, Bramfelder Chaussee

Zivilfahnder des Polizeikommissariates 36 haben am frühen Morgen zwei 20 und 22 Jahre alte Hamburger wegen des Verdachts des versuchten Einbruchs und des Fahrraddiebstahls vorläufig festgenommen.

Die Fahnder wurden auf die beiden jungen Männer aufmerksam, da diese ständig hin und her gingen und sich dabei jeweils trennten. Plötzlich hörten die Beamten Scheibenklirren. Da das Geräusch nicht geortet werden konnte, fuhr einer der Fahnder mit einem Fahrrad in die Richtung. Dabei traf er auf den 20-Jährigen und nahm diesen vorläufig fest. Im Rahmen der weiteren Fahndung konnte auch der 22-jährige Tatverdächtige vorläufig festgenommen werden. Wie sich herausstellte, hatten die jungen Männer die Eingangstürscheibe einer Bäckerei eingeschlagen, war jedoch nicht in das Geschäft eingedrungen. Die Tatverdächtigen wurden dem PK 36 zugeführt. Ein Fahrrad, das sie bei sich hatten war gestohlen gemeldet und wurde sichergestellt.

Die weiteren Ermittlungen übernahm der Kriminaldauerdienst. Der 22-Jährige bestritt jegliche Tatbeteiligung; der 20-jährige Beschuldigte räumte die Tat ein. Beide wurden mangels Haftgründen entlassen.

Sy.

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POL-HH: 140523-1. Einladung an die Medien zum Senatsempfang und Eröffnung einer Fotoausstellung im Hamburg Rathaus

23.05.2014 | 12:01 Uhr

POL-HH: 140523-1. Einladung an die Medien zum Senatsempfang und Eröffnung einer Fotoausstellung im Hamburg Rathaus
   

Hamburg (ots) – Zeit: 26.05.2014, 10:45 Uhr Ort: Hamburg-Altstadt, Rathaus

Die Polizei Hamburg feiert am 26.05.2014 ihren 200. Geburtstag. Zu Ehren dieses Jubiläums findet am kommenden Montag um 11:00 Uhr ein Senatsempfang statt. Der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Herr Olaf Scholz, hält die Begrüßungsrede.

Unmittelbar vorher werden Innensenator Michael Neumann und Polizeipräsident Ralf Martin Meyer in der Diele des Hamburger Rathauses eine Fotoausstellung mit dem Thema „Impressionen aus 200 Jahren Polizei Hamburg“ eröffnen, die dort bis zum 13.06.2014 zu sehen sein wird. Für diese Eröffnung werden Journalisten gebeten, sich spätestens um 10:45 Uhr in der Rathausdiele einzufinden.

Auf insgesamt 48 Bildtafeln werden 86 Fotomotive die Polizei in ihrer ganzen Vielfalt präsentieren. Die Historie bis heute, die Polizei Hamburg in der Presse und natürlich auch besondere Einsätze sind auf den Bildern zu sehen.

Im Rahmen des Senatsempfanges wird auch die 150-seitige Festschrift zum Jubiläum vorgestellt. In diesem Buch finden sich neben Zeitzeugenberichten auch die Fotos der Ausstellung wieder. Es wir ab 26.05.2014 im Buchhandel erhältlich sein.

Medienvertreter sind zu diesem Termin herzlich eingeladen und sollten über eine Rathaus-Jahresakkreditierung verfügen oder einen Tagesausweis unter der Rufnummer 42831-2241/ – 2244 bestellen. Dieser muss rechtzeitig vor dem Termin im Rathaus an der Information abgeholt werden.

Veh.

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POL-HH: 140523-2. 4-Jährige bei Verkehrsunfall schwer verletzt

23.05.2014 | 11:48 Uhr

POL-HH: 140523-2. 4-Jährige bei Verkehrsunfall schwer verletzt
   

Hamburg (ots) – Unfallzeit: 22.05.2014, 16:15 Uhr Unfallort: Hamburg-Moorburg, Moorburger Elbdeich

Ein vierjähriges Mädchen ist gestern von einem Pkw angefahren und schwer verletzt worden.

Der Pkw-Fahrer (28) war mit seinem BMW auf dem Moorburger Elbdeich in Richtung Waltershofer Straße unterwegs, als das Mädchen plötzlich hinter einem haltenden Linienbus hervor auf die Fahrbahn und in sein Fahrzeug lief. Obwohl der 28-Jährige sofort nach rechts lenkte, konnte er einen Zusammenstoß nicht vermeiden. Das Kind erlitt schwere Verletzungen (u.a. Fraktur des Fußes)) und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Der Verkehrsunfalldienst Süd hat die Ermittlungen übernommen.

Sy.

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Quelle: news aktuell / dpa

POL-HH: 140522-5. Durchsuchungen und Festnahme nach Handel mit Betäubungsmitteln

22.05.2014 | 14:44 Uhr

POL-HH: 140522-5. Durchsuchungen und Festnahme nach Handel mit Betäubungsmitteln
   

Hamburg (ots) – Tatzeiten: 21.05.2014, 10:00 Uhr und 19:10 Uhr Tatorte: Hamburg-St.Pauli, Hamburg-Harburg

Kriminalbeamte des Rauschgiftdezernates im Landeskriminalamt (LKA 68) haben zwei Männer und eine Frau wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln vorläufig festgenommen.

Fall 1: Gegen ein 34 und 38 Jahre altes deutsches Pärchen lagen den Ermittlern bereits seit April 2014 Hinweise auf den illegalen Anbau von Marihuana vor. Sie regten bei der Staatsanwaltschaft Hamburg die Beantragung eines Durchsuchungsbeschlusses beim Amtsgericht für die Wohnung der Tatverdächtigen an. Gestern Vormittag durchsuchten die Beamten dann die Wohnung der beiden Tatverdächtigen und stellen umfangreiches Beweismaterial sicher. Im Keller des Hauses entdeckten die Beamten eine professionelle Cannabisindoorplantage. Insgesamt konnten 40 erntereife Marihuanapflanzen, 254 Stecklinge und sechs sogenannte Mutterpflanzen sichergestellt werden. Dazu fanden die Beamten ein Kilogramm Marihuana in einem Trockenraum. Neben den Betäubungsmitteln wurde umfangreiches technisches Equipment beschlagnahmt.

Gegen die beiden Beschuldigten lagen keine Haftgründe vor. Sie müssen sich jetzt in einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Anbaus nicht geringer Mengen Cannabis verantworten.

Fall: Die Fahnder des Rauschgiftdezernates erhielten Hinweise auf einen 34-jährigen Türken, der sich illegal in Deutschland aufhalten und zudem mit Betäubungsmitteln handeln soll. In der Kalischerstraße in Hamburg-Harburg konnten Zivilfahnder des Polizeikommissariates 46 den 34-Jährigen überprüfen. Sie stellten bei ihm insgesamt 32,5 Gramm Kokain und 820 Euro mutmaßliches Dealgeld sicher und nahmen ihn vorläufig fest.

Die weiteren Ermittlungen übernahmen die Kriminalbeamten des LKA 68. Der Beschuldigte wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen einem Haftrichter zugeführt.

Veh.

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POL-HH: 140522-4. Mutmaßliche Einbrecher nach Abgabe eines Warnschusses festgenommen

22.05.2014 | 13:07 Uhr

POL-HH: 140522-4. Mutmaßliche Einbrecher nach Abgabe eines Warnschusses festgenommen
   

Hamburg (ots) – Zeit: 21.05.2014, 21:33 Uhr Ort: Hamburg-Curslack, BAB A25

Beamte des Einsatzzuges (DE 365) haben drei drei junge Männer vorläufig festgenommen. Den 18, 21 und 21 Jahre alten Tatverdächtigen werden zum Teil Einbruchdiebstahl, Fahren ohne Fahrerlaubnis und unter Einfluss von Betäubungsmitteln sowie Urkundenfälschung vorgeworfen.

Im Rahmen eines Schwerpunkteinsatzes zur Bekämpfung des Einbruchdiebstahls waren gestern in Hamburg über 300 Beamte im gesamten Hamburger Stadtgebiet tätig. Im Nettelnburger Landweg bemerkten die Beamten des Einsatzzuges einen Ford Escort, der mit drei jungen Männern besetzt war. Das Fahrzeug und die Insassen sollten überprüft werden, jedoch reagierte der Fahrzeugführer nicht auf die Anhaltesignale und flüchtete über die Anschlussstelle Nettelnburg auf die Autobahn.

Bei der Verfolgung des Ford warfen die Insassen kurz vor der Anschlussstelle Curslack etwas aus dem Fahrzeug. Nach der Abfahrt Curslack stoppte der Fahrer den Escort im Baustellenbereich auf dem unbefestigten Bereich der Fahrbahn. Die drei Insassen flüchteten aus dem noch rollenden Fahrzeug, das nach einer leichten Kollision mit der Leitplanke zum Stehen kam. Als einer der drei Flüchtenden sich umdrehte und auf die verfolgenden Beamten zukam, gab einer der Polizisten einen Warnschuss in die Luft ab. Anschließend konnten die Beamten die Verdächtigen vorläufig festnehmen.

Die ersten Ermittlungen ergaben, dass der 21-jährige Fahrer des Ford Escort vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren war. Zudem waren an den Wagen Kennzeichen angebracht, die für ein anderes Auto ausgegeben wurden. Da die Eigentumsverhältnisse des Ford nicht geklärt sind, stellten die Beamten den Wagen sicher. In dem Ford konnten außerdem Diebesgut aus einem Einbruch vom vergangenen Montag in einen Ruderclub in Hamburg-Bergedorf, Einbruchwerkzeug und ein Revolver sichergestellt werden. Die Untersuchung dieser Gegenstände dauert an.

Bei der Suche nach den weggeworfenen Gegenständen stellten die Beamten auf der Autobahn BAB A25 zwei deutsche Führerscheine und eine EC-Karte sicher.

Die Tatverdächtigen wurden für weitere Ermittlungen zum Polizeikommissariat 43 gebracht. Bei der Durchsuchung des 18-Jährigen stellten die Beamten 19 sogenannte Gripbeutel mit Marihuana, eine Feinwaage, Verpackungsmaterial und zwei Messer sicher.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die drei Beschuldigten entlassen. Die Ermittlungen des Kriminalkommissariates Region Bergedorf (LKA 17) dauern an.

Veh.

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POL-HH: 140522-3. Sieben Verletzte bei einer Showfahrt mit RIB-Boot – Wasserschutzpolizei ermittelt

22.05.2014 | 12:27 Uhr

POL-HH: 140522-3. Sieben Verletzte bei einer Showfahrt mit RIB-Boot – Wasserschutzpolizei ermittelt
   

Hamburg (ots) – Zeit: 21.05.2014, 18:30 Uhr Ort: Unterelbe zwischen der Tonne 109 und 111, Höhe Hollern/Twielenfleth

Gestern Abend sind bei einer Erlebnisfahrt mit dem RIB-Boot „Nord-Event Sea Rocket“ (Länge 7,60 m, Breite 2,90 m, Leistung 2 x 150 PS) sieben Personen verletzt worden, drei von ihnen schwer. Die Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Der Schiffsführer (48) der „Nord-Event Sea Rocket“ übernahm acht Personen vom niederländischen Traditionssegler „Mare Frisium“. Im Anschluss fuhren sie mit sehr hoher Geschwindigkeit von Twielenfleth Reede elbaufwärts. Beim Erreichen des Fahrwassers zwischen Tonne 109 und 111 fuhren sie mit hoher Geschwindigkeit in die Heckwelle des seewärts fahrenden Containerschiffes „Ain Snan“ (Länge 366 m, Breite 48 m, BRT: 141.077). Dabei hob das RIB-Boot aus dem Wasser ab und setzte anschließend wieder hart im Wellental auf. Danach klagten sieben Boots-Insassen über Schmerzen im Rückenbereich. Die Fahrgäste wurden wieder an Bord der „Mare Frisium“ übergeben und nach Wedel zum Anleger Willkommhöft gebracht. An Land übernahmen Rettungssanitäter die Erstversorgung der Verletzten. Zwei Frauen (49, 55) und ein Mann (35) mussten schwer verletzt im Krankenhaus aufgenommen werden. Zwei weitere Frauen (39, 55) konnten das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Zwei Männer (50, 53) werden sich vermutlich noch in ärztliche Behandlung begeben.

Nach ersten Erkenntnissen der Wasserschutzpolizei dürfte der Schiffsführer die Höhe der Heckwelle des Großcontainerschiffes unterschätzt haben.

Die Wasserschutzpolizei leitete gegen den Schiffsführer ein Strafverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und Gefährdung des Schiffsverkehr ein.

Die Ermittlungen dauern an.

Anmerkung: RIB-Boote sind sogenannte Festrumpfschlauchboote

Sch.

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