11.11.2015 – 11:47
Dortmund (ots) – Lfd. Nr.: 1604
Die letzte Führung im Rahmen der Sonderausstellung „Ordnung und Vernichtung – Polizei Dortmund im NS-Staat“ fand am 3. November 2015 im Foyer des Polizeipräsidiums Dortmund statt. Für insgesamt sechs Wochen war sie kostenlos für alle interessierten Besucher geöffnet. Rund 500 Menschen nahmen das Angebot wahr.
Von den Anfängen in der Weimarer Republik über den Beginn der Diktatur und der darauffolgenden Neuorganisation nach Konsolidierung des NS-Regimes wurde in der Ausstellung die Verstrickung des Polizeiapparats in das Terrorregime dargestellt. Die Bezüge zur Dortmunder Polizei wurden 2015 in enger Kooperation mit der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache erarbeitet und entsprechend eingebettet. Die Entwicklung der polizeilichen Arbeit im Rückblick auf die Zeit des NS-Regimes sieht Polizeipräsident Gregor Lange als positiv: „Wir können froh und glücklich darüber sein, dass die Polizei heutzutage für einen freiheitlichen und demokratischen Rechtstaat eintreten darf.“
Neben den rund 500 Bürgerinnen und Bürgern, die zur Ausstellung in das Dortmunder Polizeipräsidium kamen, waren in den sechs Ausstellungswochen auch Führungskräfte und Mitarbeiter der Dortmunder Polizei in hoher Zahl als Besucher vor Ort. Über die große Resonanz zeigte sich Gregor Lange sehr erfreut. „Der Besucherandrang zeigt mir, wie wichtig die Aufarbeitung dieses Themas ist. Nach Fertigstellung der überarbeiteten Polizeiausstellung „Eins Eins Null“ wird die Thematik „Ordnung und Vernichtung“ wieder einen wichtigen Part einnehmen“, stellt Dortmunder Polizeipräsident in Aussicht.
Voraussichtlich im Frühjahr 2016 wird die Ausstellung ihre Pforten wieder öffnen und dabei auch die Inhalte der Sonderausstellung präsentieren.
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