POL-LB: Gerlingen: Niesattacke hat drei Leichtverletzte und hohen Sachschaden zur Folge

07.07.2015 – 21:02

Ludwigsburg (ots) – Kurz nach 15.00 Uhr befuhr der 49jährige Fahrer eines Fords den rechten Fahrstreifen auf der Autobahn 81 zwischen der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach und dem Engelbergtunnel. Aufgrund einer Niesattacke fuhr der 49Jährige einem vor diesem fahrenden Gespann, bestehend aus einem Klein-Lkw und einem Anhänger, der einen Porsche geladen hatte, auf. Durch den Aufprall geriet das Gespann ins Schleudern, wobei der Anhänger einen auf dem mittleren Fahrstreifen fahrenden Renault touchierte. Der Renault wurde daraufhin auf den linken Fahrstreifen abgewiesen und kollidierte dort mit einem VW Kombi eines 46Jährigen. Anschließend schleuderte der Renault noch 150 m weit, bis dieser zum Stillstand kam. Durch die Wucht des Aufpralls mit dem Renault wurde der VW Kombi auf die Betonmittelleitplanke katapultiert und kam dort teils in den Gegenverkehr ragend zum Stehen. Hierbei wurde in die zwischen den Leitplanken eingelassener Schotter aufgewirbelt und auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Dort wurden der Peugeot einer 27Jährigen und der Opel einer 29jährigen durch den Schotter und umherfliegende Fahrzeugteile beschädigt. Bei dem Verkehrsunfall zogen sich zudem die Fahrer des Fords, des VW und des Peugeot leichte Verletzungen zu, die durch den Rettungsdienst, der mit zwei Fahrzeugen vor Ort war, behandelt wurden. Beim Ford, dem Gespann, dem Renault und dem VW entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Durch den umgestürzten Anhänger und die Unfallfolgen wurden Teile der Fahrbahn sowie der Leitplanken in Mitleidenschaft gezogen. Auf dem rechten und mittleren Fahrstreifen musste durch die Autobahnmeisterei die Fahrbahn mit Schnellasphalt ausgebessert werden. Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme musste dazu die Fahrbahn in Richtung Stuttgart für etwa fünfzig Minuten voll gesperrt werden. In der Gegenrichtung nach Heilbronn musste der linke Fahrstreifen auf Höhe der Unfallstelle ebenfalls durch die Autobahnmeisterei zweitweise gesperrt werden. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von 120.000 Euro. Zur Verkehrsunfallaufnahme waren fünf Streifenfahrzeuge der Verkehrspolizeidirektion und des Polizeireviers Ditzingen im Einsatz.

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Quelle: news aktuell / dpa