05.05.2015 – 11:28
Klingenthal (ots) – Am vergangenen Sonntag, dem 3. Mai 2015, hielten Beamte der Bundespolizeiinspektion Klingenthal am Abend in Zwota einen Pkw Ford Mondeo an und kontrollierten die drei männlichen Insassen im Alter von 32, 36 und 39 Jahren. Im Rahmen der anfänglichen Kontrollmaßnahmen erhärtete sich der Verdacht, dass die Personen gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen haben könnten. Die daraufhin eingehendere Kontrolle förderte bei dem 39-Jährigen aus Thüringen eine Plastiktüte mit etwa 26 Gramm Crystal mit einem Straßenverkaufswert von ungefähr zweitausend Euro zutage. Zudem führte der Mann zwei Messer, ein Einhand- sowie eine Cuttermesser, zugriffsbereit mit. Dieser Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen und für weitere Ermittlungen dem Zollfahndungsamt Dresden überstellt. Die Person wurde am gestrigen Montag dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ gegen den Beschuldigten Haftbefehl. Wenngleich beide Messer zwar nicht dem Waffengesetz unterliegen, befanden sie sich jedoch in seinem unmittelbaren Zugriffsbereich, so dass ihm deshalb die bewaffnete Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorgeworfen wird. Allein deshalb erhöht sich die gesetzliche Strafandrohung einer Freiheitsstrafe von zwei auf bis zu fünf Jahren. Die beiden anderen Personen wurden auf freiem Fuß belassen.
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