Pressemeldungen für den Landkreis Unterallgäu & Memmingen vom 5. Mai 2015
Die tagesaktuellen Meldungen der Polizeiinspektionen Memmingen, Mindelheim und Bad Wörishofen, sowie Meldungen der Kriminalpolizei, der Verkehrs- und Fahndungsdienststellen mit Regionalbezug.
Medienkontakt:
Polizeipräsidium Schwaben Süd/West -Pressestelle- Tel. 0831/9909-1013 bzw. Nst. -1012.
Außerhalb der regulären Dienstzeit über die Einsatzzentrale – Nst. -1401.
Illegaler Aufenthalt
MEMMINGERBERG. Eine 25-jährige Ukrainerin hatte ihre erlaubte Aufenthaltsdauer um 57 Tage überzogen. Am gestrigen Montag wollte sie mit dem Flugzeug nach Kiew reisen. Bei der Passkontrolle fiel Beamten der Schleierfahndung Pfronten der Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz auf. Nachdem die Formalitäten für eine Anzeige wegen illegalen Aufenthalts erledigt waren, durfte die 25-Jährige die Reise in die Ukraine antreten.
(PStF Pfronten)
Mehrere Verkehrszeichen aus der Verankerung gerissen
KAMMLACH. Vermutlich in der Freinacht vom 30.04.2015 auf den 01.05.2015 wurden in der Höllberger Straße in Kammlach mehrere Verkehrszeichen aus ihrer Verankerung gerissen. Der genaue Sachschaden kann noch nicht beziffert werden. Momentan gibt es keine Hinweise auf den oder die Täter. Daher bittet die Polizei um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 08261-76850.
(PI Mindelheim)
Verkehrsunfall ohne Verletzte
MINDELHEIM. Ein 80-jähriger Pkw-Fahrer wollte am 04.05.2015 gegen 16.00 Uhr vom Gelände der BayWa in Mindelheim auf die Allgäuer Straße ausfahren. Er übersah hierbei einen bevorrechtigten 53-jährigen Pkw Fahrer und es kam zum Zusammenstoß. Es entstand ein Sachschaden von ca. 10.000 Euro.
(PI Mindelheim)
Handgranate aufgefunden
TÜRKHEIM. In einer Kiesgrube südlich von Türkheim wurde am Montagnachmittag, 04.05.2015, bei Aushubarbeiten Munition aus dem zweiten Weltkrieg aufgefunden, unter anderem eine scharfe Handgranate. Nach dem die Polizei Bad Wörishofen den Fundort abgesperrt hatte, rückte ein Sprengstoffteam aus München an und entsorgte die gefährlichen Fundstücke fachmännisch.
(PI Bad Wörishofen)
Betriebsunfall mit einem schwerverletzten Arbeiter
BAD WÖRISHOFEN. Aus knapp fünf Metern Höhe stürzte am Montagnachmittag, 04.05.2015, ein 60-jähriger Arbeiter ab und verletzte sich schwer. Der Unfall ereignete sich bei Arbeiten an einem Gewerbebetrieb im Industriegebiet. Ein Gitter an einer Außentreppe war unter den Füßen des Verunglückten weggerutscht und löste so den Sturz aus. Der 60-Jährige wurde mit Verdacht auf mehrere Knochenbrüche in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei Bad Wörishofen untersucht derzeit, ob für die Ursache des Absturzes ein Fremdverschulden vorliegt.
(PI Bad Wörishofen)
Zweijährige klemmt sich Finger ein
BAD WÖRISHÖFEN. Ein zweijähriges Mädchen musste gestern Vormittag mit einem gequetschten Finger in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Das Kind war mit seiner Mutter in einem Verbrauchmarkt unterwegs und hatte in einem unbeobachteten Moment an einer Rolltreppe gespielt. Dabei kam es dann zu dem Unfall, für den es nach derzeitigem Stand polizeilicher Ermittlungen, keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt.
(PI Bad Wörishofen)
Auffahrunfall mit zwei Verletzten
MEMMINGEN. Heute Vormittag kam es gegen 08.20 Uhr zu einem Auffahrunfall auf der A96 zwischen den Anschlussstellen Memmingen Ost und Memmingen Nord in Fahrtrichtung Lindau. Aufgrund von Straßenbauarbeiten und eines relativ hohen Verkehrsaufkommens geriet der Verkehr leicht ins Stocken. Ein 79 Jahre alter Autofahrer bemerkte dies zu spät und fuhr auf den vor ihm stehenden Pkw auf, der von einer 33 Jahre alten Frau gesteuert wurde. Die Dame und die 73-jährige Beifahrerin des Unfallverursachers erlitten bei dem Auffahrunfall leichte bis mittelschwere Verletzungen und wurden in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Die Fahrbahn musste für etwa 15 Minuten komplett gesperrt werden, so dass sich zeitweise ein Rückstau von ca. drei Kilometer Länge bildete. Die Feuerwehr Memmingen und zwei Rettungsfahrzeuge waren vor Ort. Der Gesamtschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt.
(PP Schwaben Süd/West)
Auto beginnt nach Unfall zu brennen – schneller Feuerwehreinsatz
ERKHEIM. Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es gestern Abend um kurz vor 21 Uhr auf der Kreisstraße MN37 bei Erkheim. Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Autobahnpolizei Memmingen geriet ein 22-jähriger Autofahrer vermutlich wegen zu hoher Geschwindigkeit mit seinem Fahrzeug in einer langgezogenen Rechtskurve nach links auf die Gegenfahrbahn und stieß dort in den Auflieger eines entgegenkommenden Sattelzuges. Durch diesen Aufprall wurde das Auto nach rechts von der Fahrbahn ab und in die dortige Böschung geschleudert. Der Unterallgäuer wurde in seinem schwer beschädigten Fahrzeug eingeklemmt. Außerdem begann es im Bereich des Motorraumes zu brennen an.
Glücklicherweise kam zufällig ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Erkheim vorbei, deren Besatzung sofort erfolgreich mit den Löscharbeiten begann, den Unterallgäuer mit technischem Gerät aus seinem Fahrzeug befreien konnte und außerdem Erste-Hilfe leistete. Vom Rettungsdienst wurde der Unfallverursacher mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen, ins Krankenhaus gebracht.
Das verunfallte Fahrzeug musste, wie der Auflieger auch, von einem Abschleppdienst geborgen werden. Die Bergung des Aufliegers gestaltete sich umständlich und war erst kurz gegen Mitternacht abgeschlossen. Nachdem im Anschluss die Fahrbahn gereinigt werden musste, kam es bis gegen 00.30 Uhr in dem Bereich zu Verkehrsbehinderungen. Der Gesamtsachschaden wird auf deutlich über 50.000 Euro geschätzt.
(PP Schwaben Süd/West)