02.02.2015 – 19:21
Peine (ots) – Am Montagnachmittag, gegen 15:40 Uhr, erhielt die Einsatzleitstelle der Polizei in Salzgitter einen Notruf, der einen größeren Polizeieinsatz in der Peiner Südstadt auslöste.
Die Mutter eines 29-Jährigen hatte die Polizei informiert, dass ihr Sohn, der aus Hildesheim bei ihr erschienen war, eine Waffe dabei hätte und angedroht habe, sich etwas anzutun. Der Mann hatte seine Mutter aufgesucht, um seine privaten Probleme mit seiner Ex-Lebensgefährtin mit ihr zu erörtern. Da sich jedoch aus seiner Sicht keine Lösung abzeichnete, griff er zu der mitgebrachten Waffe und flüchtete aus der Wohnung in der Peiner Südstadt. Vor dem Haus feuerte einen Schuss ab und flüchtet auf seinem Fahrrad, mit er aus Hildesheim bei seiner Mutter erschienen war. Die Polizei löste eine Großfahndung nach dem Mann aus, an dem mehrere Streifenwagen und der Polizeihubschrauber beteiligte waren. Noch während der Fahndung gelang es der Polizei mehrfach kurzen telefonischen Kontakt zu dem Mann herzustellen. Nach zunächst mehrfachen vergeblichen Versuchen ließ sich der Mann auf ein längeres Gespräch ein und gab letztendlich seinen Aufenthaltsort bekannt. Er erklärte sich einverstanden, die Schusswaffe abzulegen und sich Polizeikräften zu erkennen zu geben. Die Besatzung des Polizeihubschraubers konnte den Mann dann tatsächlich gegen 16:30 Uhr am angegebenen Ort, in der Nähe Mittellandkanals, in Höhe des Vereinsheim des Modellbauclubs, ausmachen. Die kurz darauf ebenfalls dort eintreffenden Beamten ergab sich der Mann widerstandslos. Er wurde der Polizeiwache in Peine zugeführt, wo er einem Arzt vorgestellt wurde. Dieser veranlasste die Einweisung in eine psychiatrische Klinik, da der Mann offensichtlich unter psychischen Problemen zu leiden schien. Bei der von ihm mitgeführten Waffe handelte es sich um eine Schrotflinte, die von der Polizei sichergestellt wurde. Bei dem Einsatz gab es glücklicherweise keine Verletzten.
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Polizeiinspektion Salzgitter
Polizeikommissariat Peine
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