02.02.2015 – 15:00
Offenburg (ots) – Gänzlich ohne negative Begleiterscheinungen verlief der Offenburger Narrentag am zurückliegenden Samstag und eröffnete damit aus Sicht der Polizei sehr erfreulich die „heiße Phase“ der Fastnacht. Etwas mehr gab es allerdings gegen Abend rund um das „Reblandtreffen“ in Fessenbach für die Polizisten zu tun. Hier legten die Beamten ihr Augenmerk sehr auf den Jugendschutz. Mehrfach musste Alkohol in falschen Händen beschlagnahmt und der alkoholisierte Nachwuchs den Eltern überstellt werden. Einen Jugendlichen mit knapp zwei Promille fuhren die Polizisten besser selbst nach Hause. Kaum zu glauben: zwei Stunden später fiel er erneut im Narrendorf auf. Die Polizeibeamten des Polizeireviers Offenburg waren gewappnet und hatten sogar Verstärkung aus Haslach und Achern bekommen. Der Revierleiter Peter Dieterle betont den insgesamt ruhigen Verlauf. An einer Kontrollstelle wurden rund sechzig Autofahrer angehalten und überprüft. Sie waren ausnahmslos verantwortungsvoll unterwegs. Es gab nur wenige Streitereien oder körperliche Auseinandersetzungen, zwei Verstöße gegen betäubungsmittelrechtliche Bestimmungen und insgesamt wenige Alkoholexzesse. Allerdings legten manche Besucher als Folge ihres Alkoholkonsums gewisse Verhaltensweisen an den Tag. „Auch wenn ein Einschreiten der Polizei nicht immer erforderlich war, entsprach das tendenziell primitive Verhalten dieser Leute kaum der Brauchtumspflege“ resümiert Peter Dieterle. „Aber das ist ein ganzjähriges Phänomen und stellt kein Problem der Fasent dar“. Wie zutreffend das ist zeigten alleine vier Körperverletzungsdelikte in der Offenburger Kernstadt, mit denen die Beamten des Streifendienstes am selben Abend befasst waren. Hier war stets Alkohol im Spiel, es waren aber keine ‚Narren‘ zugange.
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