02.02.2015 – 12:04
Konstanz (ots) – Unfall im Begegnungsverkehr
Friedrichshafen
Zwei schwer- und zwei leichtverletzte Personen, sowie ca. 28.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Sonntagabend. Ein 39 Jahre alter Fahrer eines B-Klasse-Mercedes aus dem Kreis Ingolstadt fuhr gegen 18.45 Uhr auf der B 31 in Richtung Lindau und kam, aufgrund bislang nicht bekannter Ursache, kurz nach dem Passieren des Riedleparktunnels auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte der Mercedes mit dem entgegenkommenden Nissan einer 55 Jahre alten Frau aus Friedrichshafen zusammen. Durch die Kollision wurde der Nissan nach rechts abgewiesen und prallte gegen einen Schaltkasten der Ampelsteuerung für den Tunnel. Der Fahrer des Mercedes und sein 36 Jahre alter Beifahrer wurden schwer verletzt, die Nissan-Fahrerin und ihr 60 Jahre alter Beifahrer zogen sich leichte Verletzungen zu. An den beteiligten Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Neben 11 Einsatzkräften der Feuerwehr, waren ein Notarzt und vier Rettungswagenteams im Einsatz. Die B 31 musste bis 20.45 Uhr gesperrt, der Verkehr örtlich umgeleitet werden.
Raub
Friedrichshafen
Eine 20 Jahre alte Frau ging am Sonntagabend, gegen 19.00 Uhr, durch die Unterführung im Bereich Möttelisstraße in Richtung Metzstraße. Hierbei lief sie an einem Mann vorbei, der sich in der Unterführung aufhielt. Nachdem sie die Unterführung verlassen hatte, beendete sie ihr Telefonat und steckte ihr Handy in eine Jackentasche. Unmittelbar darauf wurde sie von dem Mann, den sie zuvor in der Unterführung wahrgenommen hatte, von hinten umklammert. Gleichzeitig griff der Mann in ihre Jackentasche, entnahm das Handy im Wert von ca. 300 Euro, stieß die Geschädigte zu Boden und flüchtete in Richtung Bahnhof. Die Frau wurde nicht verletzt. Täterbeschreibung: Ca. 180 cm groß, schlank, dunkle Hautfarbe. Bekleidet war der Täter mit einer dunklen Jeans, schwarzem Kapuzenpulli und einer roten Schildmütze. Da das Gesicht durch das Schild einer getragenen Schildmütze verdeckt war, konnten keine Angaben zum alter gemacht werden. Mögliche Hinweise auf den Täter werden an die Polizei in Friedrichshafen, Tel. 07541 / 7010, erbeten.
Verkehrsunfall
Uhldingen-Mühlhofen
Geistesgegenwärtig reagierte am Sonntagmittag ein 64 Jahre alter Busfahrer. Gegen 12.30 Uhr, auf der Landesstraße 201 von Uhldingen in Richtung Mimmenhausen (Narrentreffen) fahrend, erkannte er, dass ein rechts neben der Fahrbahn stehender Baum, wegen der starken Belastung durch Schnee, umfiel. Beim Versuch dem Baum durch ein Ausweichen nach links auszuweichen, kam es zu einem Spiegelstreifer, mit dem in diesem Augenblick im Gegenverkehr fahrenden Peugeot eines 47-Jährigen. Der Baum fiel im weiteren Verlauf gegen die rechte Seite der Windschutzscheibe. Der entstandene Sachschaden beträgt am Pkw ca. 500, am Bus ca. 1.500 Euro. Die Narren im nur teilweise besetzten Bus kamen mit dem Schrecken davon. Die Strecke wurde bis gegen 15.30 Uhr gesperrt, bis Einsatzkräfte der Feuerwehr Uhldingen-Mühlhofen die Gefahren durch weitere umstürzende Bäume und herabzubrechen drohende Ästen beseitigt hatten.
Verkehrsunfall
Uhldingen-Mühlhofen
Eine 61 Jahre alte Fahrerin eines VW Polo fuhr am Sonntagmorgen, gegen 01.00 Uhr, auf der Bahnhofstraße, als ihr in einer Linkskurve ein VW-Tansporter (LT) auf ihrer Fahrbahn entgegen kam. Beim folgenden Zusammenprall der beiden Fahrzeuge erlitt die Pkw-Fahrerin leichte Verletzungen in Form eines HWS und einer Toraxprellung. An ihrem Pkw entstand ca. 7.000, am unfallbeteiligten Kleintransporter ca. 3.000 Euro Sachschaden. Die Pkw-Fahrerin und ihr Ehemann konnten sich in der Folge nur noch eine vage Personenbeschreibung des zu Fuß in Richtung Uhldingen flüchtenden Unfallgegners einprägen. Ermittlungen über die Halterfirma führten zu einer Unterkunft von ausländischen Arbeitnehmern in der Doppelgemeinde und der Feststellung, dass ein 30 Jahre alter Mann aus Lettland fehlte. Polizeibeamte trafen später auf dem Geh- und Radweg zwischen Uhldingen und Mühlhofen auf den 30-Jährigen, der vorgab einen nächtlichen Spaziergang zu machen. Der Bereitschaftsstaatsanwalt ordnete eine Blutentnahme bei dem mit 1,9 Promille alkoholisierten mutmaßlichen Unfallfahrer an. Weitere Ermittlungen ergaben, dass er nur im Besitz eines in Deutschland nicht gültigen lettischen Lernführerscheins ist.
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