12.12.2014 – 11:40
Recklinghausen (ots) – Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Bochum und des PP Recklinghausen
In der Nacht von Sonntag, 07.12.2014, auf Montag, 08.12.2014, kam es, wie bereits berichtet, zu einem Brand in der Friedrich-Fröbel-Schule auf der Stimbergstraße, bei dem beträchtlicher Sachschaden entstand.
Durch Ermittlungen des Fachkommissariat für Branddelikte, mit Unterstützung eines Brandsachverständigen, konnte jetzt festgestellt werden, dass der Brand vorsätzlich durch einen Molotow-Cocktail verursacht wurde.
Durch eine ähnliche Begehungsweise war in der gleichen Nacht versucht worden, ein Feuer im Dänischen Bettenlager auf der August-Straße zu legen.
Hier konnte die Feuerwehr allerdings rechtzeitig löschen, bevor ein größerer Sachschaden entstehen konnte.
Die Ermittlungen der Polizei dauern an. So werden derzeit unter anderem Videoaufzeichnungen vom Schulhofgelände ausgewertet.
Die Polizei bittet dennoch um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer hat in der Nacht von Sonntag auf Montag an den Brandobjekten verdächtige Beobachtungen gemacht oder kann sonst sachdienliche Angaben machen?
So wurden zum Beispiel von einem Zeugen an der ESSO-Tankstelle an der Klein-Erkenschwicker-Str. drei bislang noch unbekannte Jugendliche beobachtet, wie sie Benzin in Flaschen abfüllten. Ob diese Jugendlichen tatsächlich etwas mit den beiden Bränden zu tun haben, kann derzeit allerdings nicht mit Bestimmtheit gesagt werden.
Daher bittet das Polizeipräsidium Recklinghausen um weitere sachdienliche Hinweise unter 02361/550.
Für die Staatsanwaltschaft Bochum Nogaj, Staatsanwalt
Für das PP Recklinghausen Schorer, KHK
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Recklinghausen
Michael Franz
Telefon: 02361/55-1031
E-Mail: pressestelle.recklinghausen@polizei.nrw.de