10.10.2014 | 18:27 Uhr
Hamburg (ots) – Zeit: 10.10.2014 Ort: Hamburg-St. Georg
Heute ab 13:30 Uhr fanden in den Moscheen die traditionellen Gebete statt, bei denen mit mehreren Tausend muslimischen Gebetsgängern zu rechnen war. Da es in den vergangenen Nächten zu Auseinandersetzungen zwischen Kurden und salafistisch geprägten Personen gekommen war, konnte nicht ausgeschlossen werden, dass es im Umfeld der Freitagsgebete zu weiteren Konflikten kommen könnte.
Die Polizei führte im Vorwege zahlreiche präventive Maßnahmen durch, um deeskalierend auf die Parteien zu einzuwirken. Durch die starke Polizeipräsenz am heutigen Tage sowie zahlreichen Überprüfungen blieb es rund um die Freitagsgebete ruhig. Im Rahmen der Überprüfungen konnten allerdings gefährliche Gegenstände wie zum Beispiel Hieb- und Stoßwaffen, Baseballschläger, eine Eisenkette und andere gefährliche Werkzeuge sichergestellt werden.
In diesem Zusammenhang wurden mit jetzigem Erkenntnisstand im Verlauf des Einsatzes 9 Personen vorläufig festgenommen und es erfolgten 22 Ingewahrsamnahmen.
Es waren insgesamt 1.900 Beamte der Polizei Hamburg, Bayern, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt und der Bundespolizei im Einsatz.
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