POL-KA: (KA) Karlsruhe – In der Karlsruher Innenstadt: Überfall auf Gaststätteninhaber – Raubopfer geschlagen, gefesselt und geknebelt

10.10.2014 | 11:50 Uhr

Karlsruhe (ots) – Noch unbekannte Räuber haben in der Nacht zum Freitag den Inhaber einer Gaststätte in der Adlerstraße auf brutale Weise überfallen und Bargeld in noch unbekannter Höhe erbeutet. Bei ihren Ermittlungen bittet die Kriminalpolizei auch um Hinweise von Anwohnern oder nächtlichen Passanten.

Die Täter hatten gegen 01.30 Uhr an der Eingangstür des bereits geschlossenen Lokals geklopft. Als der noch anwesende 36 Jahre alte Wirt daraufhin die Tür einen Spalt breit öffnete, wurde ihm sofort Reizgas ins Gesicht gesprüht. Anschließend drangen die Unbekannten ins Lokal ein und schlugen dem Mann mit einem Gegenstand derart gegen die Stirn, dass er eine Platzwunde erlitt und zu Boden fiel. Nachdem sie ihr Opfer an Händen und Füßen gefesselt und ihm den Mund verklebt hatten, brachen sie drei in der Gaststätte aufgestellte Spielautomaten auf. Außerdem nahmen sie die Tageseinnahmen in Höhe von wenigen hundert Euro an sich. Schließlich verschwanden die Räuber durch die Hintertür und entkamen über den Innenhof des Anwesens.

Der Überfallene konnte sich in der Folge in den Hof schleppen und das Klebeband entfernen, so dass es ihm gegen 02.10 Uhr gelang, Anwohner durch Hilferufe auf sich aufmerksam zu machen. Aufgrund seiner Verletzung wurde er in eine Klinik gebracht, konnte diese aber nach ambulanter Versorgung wieder verlassen.

Da dem Mann durch das Reizgas weitgehend die Sicht genommen war, konnte er lediglich von dem ihm besprühenden Täter eine vage Beschreibung abgeben. Dieser ist 180 bis 190 cm groß; er trug ein dunkles Tuch über dem Mund-Nasenbereich. Außerdem war er mit einem Sweatshirt bekleidet, dessen Kapuze er über den Kopf gezogen hatte. Gesprochen wurden von den offenbar mehreren Tätern nichts.

Wer die Unbekannten bei ihrer Flucht oder auch vor der Tat gesehen hat oder sonst sachdienliche Angaben machen kann, wird gebeten, sich unter Telefon (0721) 939-5555 beim auch am Wochenende rund um die Uhr erreichbaren Kriminaldauerdienst zu melden.

Fritz Bachholz, Pressestelle

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Quelle: news aktuell / dpa