09.09.2014 | 14:50 Uhr
Ulm (ots) – Wie berichtet, war der Mann war zunächst mit seiner Mitbewohnerin in Streit geraten, hatte sie bedroht und beleidigt. Die 20-Jährige erstattete Anzeige und entschloss sie sich, aus der gemeinsamen Wohnung auszuziehen. Als sie mit einem 29-Jährigen zur Mittagszeit in der Wohnung eintraf, entbrannte der Streit mit dem 23-Jährigen neu. Er griff den Begleiter an und verletzte ihn leicht. Der 29-Jährige musste später einen Arzt aufsuchen. Dann flüchtete der Angreifer, nachdem er auch noch das Auto des Opfers beschädigt hatte.
Die Polizei fahndete sofort mit zahlreichen Streifen nach dem Flüchtigen, auch mit Unterstützung des Polizeihubschraubers. Auch die Bundespolizei unterstützte bei der Fahndung. Am Montag beugte sich der 23-Jährige dem Fahndungsdruck der Polizei. Mit seinem Anwalt kam er zur Geislinger Polizei und stellte sich. Er wurde anschließend auf freien Fuß entlassen. Ihn erwartet jetzt eine Strafanzeige wegen der versuchten gefährlichen Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung und Sachbeschädigung. Die Ermittlungen ergaben inzwischen, dass der 29-Jährige sich die Verletzungen eher bei einem Sturz als durch eine mögliche Waffe des 23-Jährigen zugezogen hat.
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