POL-LER: Leer/Emden – Öffentlichkeitsfahndung nach Martina van Zwoll und Thomas Breit – Nachtragsmeldung

08.08.2014 | 14:50 Uhr

PI Leer/ Emden (ots) – Leer/Emden – Die Polizeiinspektion Leer/Emden fahndet aktuell (14:30 Uhr) noch immer deutschlandweit nach der 27-jährigen Martina van Zwoll. Frau van Zwoll verließ am 04.08.2014 mit ihrer zwei Tage alten Tochter und einem 30-jährigen Begleiter, namentlich Thomas Breit, das Klinikum Leer und ist auch derzeit noch unbekannten Aufenthalts.

Weitergehend möchte die Polizeiinspektion Leer/Emden zur Medieninformation des Klinikums Leer richtigstellend angeben, dass gegenüber zwei Beamten der Polizeiinspektion Leer/Emden, sowie weiteren hiesigen Behördenvertretern durch die dort Verantwortlichen die Begrifflichkeit „Frühchen“ ausdrücklich verwendet wurde. Der Leiter der Polizeiinspektion Leer/Emden, Polizeidirektor Johannes Lind, hat einen Verantwortlichen des Klinikums Leer in einem persönlichen Telefonat darum gebeten, die Pressemitteilung des Klinikums Leer zu korrigieren.

Ungeachtet dieser Tatsache und sowohl auf die Ermittlungen als auch die Gesamtumstände des Falles bezugnehmend, bleibt eine mögliche akute gesundheitliche Gefährdungslage für das Kind nach wie vor bestehen. Die Polizei geht weiterhin von einer Lebensgefahr für das Kind aus. Somit werden auch alle polizeilichen Maßnahmen, welche zum Auffinden der vermissten Personen führen könnten, fortgeführt.

Im Rahmen der Öffentlichkeitsfahndung haben sich bereits diverse Hinweisgeberinnen und Hinweisgeber an die Polizeiinspektion Leer/Emden sowie weitere Polizeidienststellen gewandt.

Allen Hinweisen gingen die zuständigen Ermittler gleichermaßen mit hoher Intensität nach. Die Überprüfungen von möglichen, mitgeteilten Aufenthaltsorten wurden am heutigen Tage, als auch zur Stunde durchgeführt. Hierbei erfolgt eine enge Abstimmung mit dem zuständigen Jugendamt sowie weiteren Behörden.

Die Polizeiinspektion Leer/Emden appelliert zudem an die Mutter des Kindes, Frau Martina van Zwoll, sich im Sinne des Kindes dringend mit den zuständigen Behörden in Verbindung zu setzen und so auch eine mögliche zukünftige gesundheitliche Gefährdung des Kindes auszuschließen.

Im Rahmen der Ermittlungen weist die Polizeiinspektion Leer/Emden alle Nutzerinnen und Nutzer sozialer Netzwerke darauf hin, dass gegebenenfalls relevante Postings und Kommentare unter Fahndungsaufrufen und Medienveröffentlichungen polizeilich überprüft und strafrechtlich verfolgt werden. Entsprechende Daten wurden gesichert.

Die Polizeiinspektion Leer/Emden bittet auch weiterhin dringend um Hinweise zum Aufenthaltsort der gesuchten bzw. vermissten Personen. Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Leer/Emden unter 0491/976900 oder jede andere Polizeidienststelle.

Rückfragen bitte an:  Polizeiinspektion Leer/Emden Pressestelle Lars Zengler Telefon: 0491/97690-111 E-Mail: pressestelle@pi-ler.polizei.niedersachsen.de http://www.pi-ler.polizei-nds.de 

Quelle: news aktuell / dpa