Pressebericht vom 08.08.2014

Pressebericht vom 08.08.2014

Inhalt:

1349. Alkoholisierter Pkw-Fahrer prallt gegen Ampelmast
– Laim

1350. Festnahme eines Taschendiebes – Ludwigsvorstadt

1351. Gestellter Ladendieb wird renitent und flüchtet
– Großhadern

1352. Radfahrer flüchtet nach Verkehrsunfall – Ramersdorf

1353. Radfahrer prallt gegen Pkw und verletzt sich schwer – Schäftlarn

1354. Schlägerei nach WM-Finale auf der Leopoldstraße

1355. Fahrer eines Schwertransporters unter
Drogeneinfluss – Oberschleißheim

1356. Dank der Münchner Polizei für die Aufmerksamkeit der Münchner Bürger

1349. Alkoholisierter Pkw-Fahrer prallt gegen Ampelmast
Am Donnerstag, 07.08.2014, gegen 21.20 Uhr, befuhr ein 45-Jähriger mit seinem Pkw die Fürstenrieder Straße in Richtung Norden. An der Kreuzung zur Agnes-Bernauer-Straße wollte er nach links abbiegen.

Offenbar aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit und seiner Alkoholisierung verlor er beim Abbiegen die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab.

Der Pkw erfasste frontal einen Ampelmasten und schleuderte anschließend gegen einen Schaltkasten.

Sowohl der Fahrzeugführer, als auch seine Beifahrerin konnten zunächst den verunfallten Pkw nicht verlassen. Sie wurden durch die hinzugerufene Feuerwehr befreit. Beide wurde zunächst in umliegende Krankenhäuser verbracht. Es konnten jedoch keine schwerwiegenden Verletzungen festgestellt werden.

Der Pkw, der Schaltkasten sowie der Ampelmast wurden total beschädigt. Der Gesamtschaden dürfte sich auf ca. 20.000.- Euro belaufen. Die Lichtzeichenanlage an der Kreuzung fiel komplett aus.

Während der Bergung der Verletzten musste die Agnes-Bernauer-Straße für eine halbe Stunde gesperrt werden. Der Trambahnverkehr musste ebenfalls kurzzeitig angehalten werden.

Beim Pkw-Fahrer wurde noch im Krankenhaus eine Blutentnahme durchgeführt. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Er hat u.a. mit einer Anzeige wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr zu rechnen.


1350. Festnahme eines Taschendiebes – Ludwigsvorstadt
Am Mittwoch, 06.08.2014, gegen 02.50 Uhr, war ein 27-jähriger schwedischer Tourist in der Münchner Innenstadt unterwegs. Im Bereich der Bayerstraße wurde er dann von einem ihm unbekannten Mann angesprochen. Dieser näherte sich ihm durch „Antanzen“ und spielerischem „Wrestling“.

Dabei zog der Unbekannte dem Schweden dann dessen Geldbeutel aus der hinteren Hosentasche. Dieser bemerkte dies jedoch sofort und wollte sein Eigentum wiederhaben. Daraufhin schlug ihm der unbekannte Mann ins Gesicht.

Ein zufällig vorbeikommender Passant bemerkte dies und hielt den Täter fest. Die Polizei konnte verständigt werden und nahm den Mann vorläufig fest.

Bei seiner Festnahme fing er dann an, einen der Beamten zu schlagen und zu beißen. Er wurde daraufhin kontrolliert zu Boden gebracht und gefesselt.

Da er im Anschluss über Schmerzen klagte, wurde er in ein Münchner Krankenhaus gebracht. Dort wurde er ambulant behandelt und anschließend in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Im Rahmen der Vernehmung gab er an, dass er 15 Jahre alt ist und aus Palästina kommt. Die weiteren Ermittlungen wurden von der Münchner Kriminalpolizei übernommen.


1351. Gestellter Ladendieb wird renitent und flüchtet
Bereits am Montag, 28.07.2014, gegen 16.35 Uhr, befand sich ein bislang unbekannter Mann in einem Verbrauchermarkt in München-Großhadern. Dort nahm er mehrere Waren an sich und steckte sie in seine Gesäßtasche bzw. Jackentasche. Dies konnte von einer 49-jährigen Münchnerin beobachtet werden.

An der Kasse bezahlte der Mann lediglich andere Waren und wollte das Geschäft danach verlassen. Die 49-Jährige stellte sich nun vor ihn und meinte, dass er wohl etwas vergessen hätte. Sie hielt den Täter fest, dieser riss sich aber los und es gelang ihm mit den Waren aus dem Geschäft zu fliehen.
Die 49-Jährige wurde bei dem Vorfall am Handgelenk verletzt und ambulant behandelt.

Täterbeschreibung:
Ca. 40 Jahre alt, ca. 170 cm groß, ca. 70-75 kg schwer, kurze, blonde Haare, starke Akne, blasses Gesicht, blaue Augen, europäisches Erscheinungsbild; trug blaue Jeans, weiß-blaue Turnschuhe und einen blauen Kapuzenpullover mit weißen Streifen an den Ärmeln entlang.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1352. Radfahrer flüchtet nach Verkehrsunfall – Ramersdorf
Bereits am Samstag, 02.08.2014, gegen 14.45 Uhr, war eine 40-jährige Münchnerin mit ihrem Fahrrad auf dem Radweg der Unterhachinger Straße in München-Ramersdorf unterwegs. Sie fuhr dabei stadteinwärts.

Kurz nach der Hochäckerstraße wurde sie von einem unbekannten männlichen Fahrradfahrer überholt. Dieser touchierte dabei den Lenker der 40-Jährigen, so dass diese zu Sturz kam. Der unbekannte Mann blieb kurz stehen und sagte zu der Verletzten: „Die ist eh nicht verletzt“. Danach fuhr er einfach weiter.

Die 40-Jährige zog sich einen Bruch des Ellenbogens und mehrere Schürfwunden zu. Die Verletzungen waren zum Unfallzeitpunkt auch deutlich sichtbar.

Beschreibung des Radfahrers:
Männlich, 30-35 Jahre alt, ca. 185 cm groß, schlank, west/nordeuropäisches Erscheinungsbild, war noch in Begleitung einer weiteren unbekannten Fahrradfahrerin.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.


1353. Radfahrer prallt gegen Pkw und verletzt sich schwer – Schäftlarn
Am Donnerstag, 07.08.2014, gegen 16.50 Uhr, war ein 48-jähriger Münchner mit seinem Fahrrad auf der leicht abschüssigen Aufkirchner Straße in Schäftlarn unterwegs. Er kam aus Richtung Hohenschäftlarn und wollte die Kreuzung zur Neufahrner Straße geradeaus überqueren.

Dabei übersah er einen von rechts kommenden Mercedes, der von einer 37-Jährigen aus dem südlichen Münchner Landkreis gesteuert wurde. Diese wollte ihrer Richtung kommend die Kreuzung ebenfalls geradeaus überqueren und war vorfahrtsberechtigt.

Der 48-Jährige prallte gegen die linke Seite des Pkw und fiel anschließend auf die Fahrbahn. Er wurde schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber zu stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Dank des von ihm getragenen Fahrradhelms konnten schwerere Kopfverletzungen vermieden werden.

Am Pkw entstand leichter Sachschaden in Höhe von ca. 2.000 Euro.


1354. Schlägerei nach WM-Finale auf der Leopoldstraße
Am Montag, 14.07.2014, gegen 01.00 Uhr, kam es anlässlich der Feierlichkeiten nach dem WM-Finale auf der Leopoldstraße / Ecke Giselastraße zum Aufeinandertreffe zweier Personengruppen. Nach anfänglichen verbalen Streitigkeiten und Pöbeleien kam es schließlich zu einer Schlägerei, deren Hergang und Ablauf bislang noch unklar ist.

Ein 22-Jähriger Kosovare schlug dabei einem 27-jährigem Bosnier mit der Faust ins Gesicht, so dass dieser umgehend ohnmächtig wurde. Bei dem 27-Jährigen wurde dann im Krankenhaus ein doppelter Unterkieferbruch sowie ein Oberkieferbruch und Weiteres diagnostiziert. Er musst anschließend operiert werden. Der 27-Jährige zeigte die Tat erst bei der Polizei an, als er nach einigen Tagen wieder aus dem Krankenhaus entlassen war. Bei einer nachfolgenden Aussprache zwischen den beiden Beteiligten forderte der 27-Jährige dann 20.000 Euro von dem 22-Jährigen, damit er die Anzeige zurücknimmt bzw. günstig für den Anderen aussagt.

Daraufhin wurde er vom 22-Jährigen wegen Erpressung und Nötigung angezeigt.

Zeugenaufruf:
Zur Klärung des Sachverhalts, insbesondere den Ablauf der Schlägerei, bittet die Polizei Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 23, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1355. Fahrer eines Schwertransporters unter Drogeneinfluss – Oberschleißheim
Am Donnerstag, 07.08.2014, gegen 13.00 Uhr, fuhr ein 37-Jähriger aus dem Landkreis Dachau mit einem Autokran auf der B 13 in Oberschleißheim Richtung Norden. Eine Streife der Verkehrspolizei München hielt das Fahrzeug an und führte hierbei eine allgemeine Verkehrskontrolle durch.

Im Rahmen der Kontrolle äußerte der Fahrer gegenüber den Beamten, dass er gelegentlich einen Joint rauche. Der letzte Konsum wäre am Vortag gewesen. Ein freiwillig durchgeführter Drogentest ergab schließlich, dass sich noch entsprechende Wirkstoffe bei ihm im Körper befanden. Daraufhin wurde die Fahrt sofort beendet und der 37-Jährige musste sich einer Blutentnahme unterziehen.

Laut Bußgeldkatalog kann der Mann mit einer Geldbuße in Höhe von 500 Euro rechnen, mit zwei Punkten im Fahreignungsregister und einen Monat Fahrverbot. Außerdem wird die zuständige Führerscheinstelle darüber informiert. Es wird geprüft, ob der 37-Jährige charakterlich für die Teilnahme am Straßenverkehr überhaupt geeignet ist.

Die Münchner Verkehrspolizei weist in diesem Zusammenhang abermals daraufhin, dass Drogen im Straßenverkehr als Unfallursache immer wieder zu sehr schweren Verkehrsunfällen führen. Aus diesem Grund werden darum zur Erhöhung der Verkehrssicherheit immer wieder Verkehrskontrollen durchgeführt und festgestellte Verstöße konsequent geahndet.


1356. Dank der Münchner Polizei für die Aufmerksamkeit der Münchner Bürger
In den letzten Wochen war eine erfreuliche Steigerung von Ein-brecherfestnahmen, dank der Aufmerksamkeit der Münchner Bürger zu verzeichnen.

Am Sonntag, 13.07.2014, gegen 00.50 Uhr, beobachtete ein aufmerksamer Nachbar vom Fenster aus, dass sich ein Mann an der Schiebetür eines Supermarktes zu schaffen machte. Der Nachbar verständigte den Notruf der Polizei. Der Tatverdächti-ge konnte festgenommen werden.

Am Sonntag, 27.07.2014, gegen 00.05 Uhr, hörte die Nachba-rin eines Kindergartens in Brunnthal ein klirrendes Geräusch aus diesem. Sie sah dort einen Mann und verständigte sofort den Notruf der Polizei. Der Tatverdächtige konnte festgenom-men werden.

Am Dienstag 28.07.2014, gegen 23.15 Uhr, beobachtete ein Bürger, dass sich gerade zwei Männer an der Tür eines Le-bensmittelgeschäftes in Obermenzing zu schaffen machten. Er verständigte sofort den Notruf der Polizei. Die beiden Tatver-dächtigen konnten festgenommen werden.

Am Montag, 28.07.2014, gegen 16.00 Uhr, fiel einem Anwohner im Westend ein Mann auf einem Baugerüst auf, der von dort aus in ein offenes Wohnungsfenster eindrang. Der Anwohner verständigte sofort den Notruf der Polizei. Der Tatverdächtige konnte festgenommen werden.

Am Donnerstag, 31.07.2014, gegen 17.00 Uhr, hörten aufmerk-same Nachbarn in Pasing Aufbruchgeräusche aus dem Nach-barhaus. Sie verständigten sofort den Notruf der Polizei. Zwei Tatverdächtige konnten später auf der BAB A8 in Richtung Salzburg festgenommen werden.

Polizeivizepräsident Robert Kopp bedankt sich in diesem Zu-sammenhang sehr herzlich für alle eingegangenen Meldungen bei der Einsatzzentrale der Münchner Polizei und betont: „Ge-rade die hier aufgeführten Beispiele zeigen die Wichtigkeit einer schnellen Verständigung der Polizei über die Notrufnummer 110“. „Lieber rufen sie einmal zu viel an, als einmal zu wenig.“


Quelle: Bayerische Polizei