Sattelzug fährt Ampel um und flüchtet – Fahrer erheblich alkoholisiert
KARLSTADT, LKR. MAIN-SPESSART UND WÜRZBURG. Einen Verkehrsunfall in Karlstadt hat der Fahrer eines Sattelzuges am frühen Dienstagmorgen verursacht und ist anschließend einfach weitergefahren. Beamte der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt stoppten den offenbar erheblich alkoholisierten Mann in Würzburg. Der beschädigte Tank des Gefährts verlor auf der gesamten Fahrbahn zwischen Karlstadt und Würzburg Diesel, sodass Straßenmeisterei und Feuerwehr im Einsatz waren.
Nachdem ein Zeuge auf die Beschädigungen in Karlstadt aufmerksam geworden war und umgehend die Polizei verständigte, haben Beamte der Würzburger Polizei den beschädigten Sattelzug dann im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung in Würzburg im Bereich der Brücke der Deutschen Einheit gestoppt. Sofort nahmen die Polizisten beim Fahrer starken Alkoholgeruch wahr. Ein Atemalkoholtest ergab dann einen Wert von rund 2,8 Promille. Der 35-Jährige aus dem Landkreis Main-Spessart musste die Beamten zur Dienststelle begleiten, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Auch die Fahrerlaubnis wurde sichergestellt.
Die genaue Höhe des Sachschadens am Fahrzeug und an der Unfallörtlichkeit steht derzeit noch nicht genau fest, dürfte sich aber im fünfstelligen Bereich bewegen. Die Straßenmeistereien aus Lohr am Main und Würzburg sowie die Feuerwehren aus Würzburg und Karlstadt kümmerten sich um die Reinigung bzw. das Abbinden des Kraftstoffes auf der Fahrbahn. Der Sattelzug musste abgeschleppt werden. Zwischen Karlstadt und Würzburg und im Bereich der Brücke der Deutschen Einheit kam es deshalb zu Verkehrsbehinderungen. Die Unfallaufnahme erfolgte durch Beamte der Polizeiinspektion Karlstadt.