Pressebericht vom 26.11.2015
Aus dem Inhalt:
2075. Unbekannter Pkw erfasst beim Rückwärtsfahren eine Fußgängerin und flüchtet – Au
2076. 61. Rauschgifttoter
2077. Verdacht der gefährlichen Körperverletzung durch ausgelaufene ätzende Flüssigkeit in einer S-Bahn
-siehe Pressebericht vom 06.10.2015, Ziffer 1761
-siehe 1. Nachtrag zum Pressebericht vom 23.11.2015, Ziffer 2063
2078. Dachstuhlbrand – Obermenzing
2079. Terminhinweis: Wiederholung
Pressekonferenz zum Thema : “Fußgängerunfälle – wie können schwere Unfälle vermieden werden“
2075. Unbekannter Pkw erfasst beim Rückwärtsfahren eine Fußgängerin und flüchtet – Au
Am Dienstag, 24.11.2015, um 16.00 Uhr, ging eine 27-jährige Studentin auf dem Gehweg der Entenbachstraße in Richtung Schlotthauerstraße.
An einer noch unbekannten Örtlichkeit in der Entenbachstraße fuhr ein Pkw-Fahrer rückwärts auf den Gehweg. Dabei touchierte er die Studentin und drückte diese wahrscheinlich gegen eine Wand. Im Anschluss öffnete der Fahrer die Autotür und schaute nach hinten in Richtung Fußgängerin.
Ohne sich um die angefahrene Studentin zu kümmern, flüchtete der unbekannte Fahrer von der Unfallstelle und ließ sie mit schweren Verletzungen zurück.
Die 27-jährige Studentin musste vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus verbracht werden.
An den Unfallhergang kann sich die Fußgängerin nur bruchstückhaft erinnern. Den flüchtenden Pkw beschrieb sie als hellblaumetallic mit schrägem Heck. Den Fahrer schätzte sie zwischen 30 bis 50 Jahre alt und er trug einen dunklen kurzen Vollbart.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zu dem flüchtenden Fahrzeug oder Fahrer angeben können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstr. 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.
2076. 61. Rauschgifttoter
Am Montag, 23.11.2015, gegen 12.40 Uhr, begab sich der Bruder eines 23-jährigen Münchners zu dessen Wohnung Am Hart, da er ihn nicht erreichen konnte. Er fand ihn tot in seinem Bett liegend auf. In der Wohnung befand sich ebenfalls die 21-jährige Freundin des Verstorbenen. Diese stand erheblich unter Drogeneinfluss und wurde vom Rettungsdienst versorgt. Offensichtlich hatten beide in der Nacht gemeinsam harte Drogen konsumiert.
Es ergaben sich keinerlei Hinweise für ein Fremdverschulden. Ein im Rahmen der Obduktion durchgeführter Drogenschnelltest verlief positiv auf mehrere Rauschmittel.
Vergleichszahlen Rauschgifttoter:
Der 23-Jährige ist somit der 61. Rauschgifttote im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München im Jahr 2015.
Vergleichszeitraum:
2014: 43 Rauschgifttote
2013: 39 Rauschgifttote
2077. Verdacht der gefährlichen Körperverletzung durch ausgelaufene ätzende Flüssigkeit in einer S-Bahn
-siehe Pressebericht vom 06.10.2015, Ziffer 1761
-siehe 1. Nachtrag zum Pressebericht vom 23.11.2015, Ziffer 2063
Wie bereits berichtet, kam es am Montagmorgen, 05.10.2015 zu einem Vorfall in der S 4 Richtung Ebersberg, bei welchem sich später ein weiblicher Fahrgast schwere Verätzungen am Gesäß zuzog, welche operativ behandelt werden mussten.
Die Staatsanwaltschaft München I bewertete den Vorgang nach Sichtung der Videoaufzeichnungen als gefährliche Körperverletzung und erwirkte einen richterlichen Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung.
Schließlich meldete sich aufgrund der Öffentlichkeitsfahndung am Mittwoch, 25.11.2015, gegen 15.00 Uhr, der Anwalt einer 48-jährigen Reinigungskraft aus München. Dabei handelte es sich um die Gesuchte. Er gab auch schon eine erste kurze Sachverhaltsschilderung im Namen seiner Mandantin zu dem Vorfall ab. In den nächsten Tagen wird die Frau zur Sache vernommen werden.
2078. Dachstuhlbrand – Obermenzing
Am Mittwoch, 25.11.2015, gegen 16.50 Uhr, bemerkte eine Frau eine Rauchentwicklung auf dem Dach eines benachbarten Mehrfamilienhauses mit acht Mietparteien in der Verdistraße und rief die Feuerwehr.
Auf Höhe eines im Dach integrierten Balkons hatte sich unter den Ziegeln ein Schwelbrand entwickelt, welcher sich kaminartig in Richtung des Dachfirstes ausbreitete.
Die Feuerwehr musste daraufhin rund 15 Quadratmeter Dachziegel abtragen, um den Brand löschen zu können und um weitere Glutnester auszuschließen. Der durch den Brand entstandene Sachschaden wird auf ca. 50.000 Euro geschätzt.
Personen wurden nicht verletzt.
Während der Löscharbeiten wurden die Hausbewohner von der Feuerwehr in einem Wärmebus betreut.
Die Verdistraße war hierzu in beide Richtungen gesperrt. Es kam im abendlichen Berufsverkehr zu massiven Verkehrsstörungen.
Das zuständige Fachkommissariat hat vor Ort die Ermittlungen übernommen. Hinweise auf einen technischen Defekt oder eine Vorsatztat ergaben sich hierbei nicht. Als Brandursache dürfte ein fahrlässiger Umgang mit Zigaretten in Frage kommen.
2079.Terminhinweis: Pressekonferenz zum Thema: “Fußgängerunfälle – wie können schwere Unfälle vermieden werden“ Wiederholung
Polizeidirektor Dieter Bauer, der Leiter der Verkehrsabteilung des Polizeipräsidiums München und Dr. Wolfram Hell, Unfallsachverständiger und Rechtsmediziner, werden hier wichtige Präventionshinweise zur aktuellen Thematik geben.
Alle Medienvertreter sind zu der Pressekonferenz am
Freitag, 27. November 2015 um 11.30 Uhr, im Polizeipräsidium München, 80333 München, Augustinerstraße 2, Medienzentrum,
herzlich eingeladen.
Quelle: Bayerische Polizei