16.11.2015 – Ärger nach Feuerwerk

16.11.2015 – Ärger nach Feuerwerk  – OPR

Kyritz

Eine 33-Jährige kletterte am 14.11. kurz vor 21.00 Uhr über ein etwa zwei Meter hohes Tor, um auf das Gelände der „alten“ Feuerwehr in der Schulze-Kersten-Straße zu gelangen. Dort fand ein Feuerwerk statt, das durch die Feuerwehr Kyritz abgebrannt wurde.

Motivation der Frau war nach ihrer Aussage die Ruhestörung, die von dem Feuerwerk ausging.

Vor Ort schlug sie dann einen 23-Jährigen. Als dieser sie festhalten wollte, biss sie ihm in die Hand. Dabei wurde der Geschädigte an der Hand verletzt. (Er wurde in der Rettungsstelle später ambulant behandelt.)  

Während die Geschädigten und Zeugen nun die Polizei verständigten und auf sie warteten, schlug die Geschädigte noch eine 28-jährige Frau. Auch spuckte sie die Zeugen und die beiden Geschädigten an und beschimpfte sie.

Offensichtlich befand sich die Beschuldigte in einem die freie Willensbestimmung ausschließendem Zustand.

Deshalb wurden durch die Polizeibeamten dann ein Rettungswagen und ein Notarzt zur Feststellung ihres Geisteszustandes angefordert. Durch den Notarzt wurde die stationäre Behandlung in den Ruppiner Kliniken angewiesen. Zur Durchsetzung dieser Zwangseinweisung musste die Beschuldigte während der Fahrt ins Krankenhaus noch mit Handfesseln fixiert werden.

Bereits am vergangenen Freitag (13.11.) wurde diese 33-Jährige gegen 19.45 Uhr dabei beobachtet, wie sie in der Schulze-Kersten-Straße einen Pkw Alfa Romeo zerkratzt hatte und weiße Farbe über das Fahrzeug kippte; Schaden ca. 2.000 Euro. Durch Polizisten vom Revier Kyritz wurde die Frau unweit der Straße gestellt. Nun ermittelt die Kriminalpolizei.

Quelle: Internetwache Brandenburg