DFB-Pokalspiel FC Würzburger Kickers – SV Werder Bremen – Nacht auf Samstag verläuft friedlich
WÜRZBURG: Nachdem bekannt geworden war, dass mehrere Fans aus Bremen bereits am Vortag des Spieles nach Würzburg reisen werden und ein ortsansässiger Fanclub zu einem Treffen eingeladen hatte, wurde auch der polizeiliche Einsatz ein Stück weit nach vorne verlagert.
Vor einer Lokalität in der Bahnhofstraße konnten tatsächlich ca. zehn Sympathisanten des Gastvereines ausgemacht werden. Diese verhielten sich allerdings absolut friedlich, weshalb ein polizeiliches Einschreiten nicht von Nöten war. Die Mannschaft sowie deren Trainer- und Betreuerstab reisten mit der Deutschen Bahn nach Würzburg und wurde anschließend mit dem bereitstehenden Mannschaftsbus zu einem Würzburger Hotel gebracht. Sowohl die Ankunft als auch der Transport verlief ohne Vorkommnisse.
Auf Grund der sommerlichen Temperaturen und der nicht ausreichenden Parkkapazitäten
am Dallenberg werden Stadionbesucher nochmals darauf hingewiesen, sich rechtzeitig und mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg zu machen.
Nachtrag 12.15 Uhr:
Auseinandersetzung zwischen Anhängern des VFL Wolfsburg und vom SV Werden Bremen auf der Rastanlage Uttrichshausen (A7, Hessen)
UTTRICHSHAUSEN: Gegen 10:00 Uhr ging bei der Einsatzzentrale in Fulda die Meldung ein, dass sich ca. 100 Fußballfans auf der Rastanlage Uttrichshausen eine handfeste Auseinandersetzung liefern. Auch soll mit Schlagstöcken aufeinander losgegangen worden sein.
Zunächst war davon ausgegangen worden, dass beide gemeldeten Reisebusse mit Fans aus Bremen besetzt sind, was zu einem späteren Zeitpunkt widerlegt wurde. Ein Bus war mit ca. 50 Fans aus Bremen und der andere mit ca. 50 Fans des VFL Wolfsburg besetzt, welche sich auf dem Weg zum DFB-Pokalspiel bei den Stuttgarter Kickers befanden. Die beiden Busse wurden von Kräften der Bereitschaftspolizei auf der A 7 aufgenommen und einer Kontrolle zugeführt. Dabei wurde festgestellt, dass einige Personen Verletzungsbilder aufweisen, welche mit einer Schlägerei in Einklang zu bringen sind.
Die Personalien von sämtlichen Insassen der beiden Busse wurde erhoben. Weiterhin wurden zahlreiche Bilder von Verletzungen gefertigt und teilweise Oberbekleidung zur Beweissicherung sichergestellt. Eine belastbare Aussage des detaillierten Geschehensablaufs und der Anzahl der verletzten Personen kann derzeit nicht getroffen werden.