07.07.2015 – 15:12
Ulm (ots) – Der 25-Jährige suchte im Internet nach einem Gebrauchtwagen. Auf der Plattform eines bekannten Anbieters fand er einen Wagen, der ihm zusagte. Er nahm mit dem Verkäufer Kontakt auf. Jetzt erfuhr er, das sich der Wagen in England befinde. Um den Kauf für beide Seiten angeblich ohne Risiko zu gestalten hatte der Verkäufer auch gleich eine Lösung parat. Der 25-Jährige solle das Geld, gut eineinhalb Tausend Euro, auf das Konto einer Spedition überweisen, die als Treuhänder fungiere. Dazu nannte er ein deutsches Konto, das die englische Firma habe. Der 25-Jährige ließ sich überzeugen und überwies das Geld auf das genannte Konto. Seither wartet er vergeblich auf den Wagen. Den Treuhänder erreicht er mittlerweile genauso wenig wie den angeblichen Verkäufer. Am Montag erstattete das Opfer Anzeige. Jetzt ermittelt die Polizei wegen des Betrugs.
Tipp: Die Polizei rät, beim Kauf aufmerksam zu sein. Wie im „richtigen Leben“ so drohen auch im Internet viele Fallen. Tipps zum Kauf bietet die Polizei im Internet unter www.polizei-beratung.de. Weitere Informationen sind auch auf der Seite www.sicherer-autokauf.de zu finden. In jedem Fall rät die Polizei, sich genau zu überlegen, wem man Geld überweist. Denn wie in diesem Fall kann ein angeblicher Treuhänder auch der Komplize eines Ganoven sein.
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