Zwei Schwerverletzte nach Frontalzusammenstoß – B 26 zeitweilig gesperrt

Zwei Schwerverletzte nach Frontalzusammenstoß – B 26 zeitweilig gesperrt

LOHR AM MAIN, LKR. MAIN-SPESSART. Zwei schwer verletzte Personen und 30.000 € Schaden ist die Bilanz eines schweren Verkehrsunfalls, der sich am Dienstagfrüh zwischen Lohr und Rechtenbach ereignete. Die Bundesstraße 26 musste während der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge für ca. 2 Stunden gesperrt werden.

Foto: Polizei

Ein 50-jähriger Mann aus dem Landkreis Aschaffenburg war gegen 06.20 Uhr mit seinem blauen Golf Kombi in Richtung Lohr unterwegs. Nach ersten Erkenntnissen fuhren vor ihm zwei weitere Fahrzeuge. Etwa einem Kilometer nach der Wasserhauskurve geriet er mit seinem Golf komplett auf die Gegenfahrbahn. Dort kam ihm ein 59-jähriger Mann aus Lohr mit seinem Toyota entgegen. Dieser versuchte noch vergeblich nach links auszuweichen. So kam es zu einem seitlich versetzten Frontalzusammenstoß. Die beiden Fahrzeuge wurden durch die Wucht des Aufpralls mit dem Heck auf die Leitplanken geschleudert. Der Unfallverursacher wurde in seinem Golf eingeklemmt und musste von den verständigten Feuerwehren aus dem Wrack befreit werden. Anschließend wurde der schwer verletzte Mann in die Uni-Klinik nach Würzburg geflogen. Der ebenfalls schwer verletzte Toyota-Fahrer wurde in die Lohrer Klinik eingeliefert.

Neben der Polizei und Rettungskräften waren die Feuerwehren aus Lohr, Rechtenbach und Neuhütten mit insgesamt 35 Kräften vor Ort.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde bei dem Unfallverursacher eine Blutentnahme angeordnet. Die Ermittlungen zur Unfallursache sind noch nicht abgeschlossen. So ist noch unklar, ob der Fahrer des Golf auf der kurzen einsehbaren Strecke zum Überholen ausscherte oder evtl. auf der regennassen Fahrbahn zu schnell unterwegs war und die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte.


Zeugen, insbesondere die Fahrer der beiden Fahrzeuge, die vor dem blauen Golf Kombi fuhren, werden gebeten, sich bei der Polizei Lohr unter Tel. 09352 / 87410 zu melden.


Quelle: Bayerische Polizei