05.05.2015 – 12:33
PI Leer/Emden (ots) – Polizeiinspektion Leer/Emden – Beamte decken erhebliche Geschwindigkeitsverstöße auf
Polizeiinspektion Leer/Emden – Von Beamten der Polizeiinspektion Leer/Emden durchgeführte Geschwindigkeitsüberwachungsmaßnahmen förderten in den vergangenen Tagen erhebliche Überschreitungen zu Tage.
Am 27.04.2015 wurden Radarmessungen vor der Schule im Patersweg-Nord in Ihren durchgeführt. In der 30-Zone wurden unter anderem ein Mann mit 61 km/h und eine Frau mit 64 km/h gemessen. Spitzenreiter dieses Tages war 22-jähriger Mann, der mit 81 km/h unterwegs war uns die zulässige Höchstgeschwindigkeit somit um 51 km/h überschritt. Er muss sich auf ein Bußgeld von mindestens 280 Euro und ein zweimonatiges Fahrverbot gefasst machen.
Am Abend des gestrigen Montags war das PPS-Fahrzeug (PPS = Police Pilot System) der Polizeiinspektion Leer/Emden im Einsatz. Mit diesem Einsatzmittel können die Polizeibeamten, z.B. auf Autobahnen, die Geschwindigkeit von vor sich fahrenden Verkehrsteilnehmern beweissicher feststellen.
Neben einer 32 Jahre alten Frau, die auf der A 31 in Fahrtrichtung Emden bei erlaubten 100 km/h mit 145 km/h unterwegs war (160 Euro Bußgeld, 1 Monat Fahrverbot), machten insbesondere zwei Männer auf diesem Streckenabschnitt auf sich aufmerksam.
Ein 37-jähriger, ausländischer Fahrzeugführer fuhr nach Abzug aller Toleranzen 85 km/h zu schnell. Normalerweise würde dies ein Bußgeld von 600 Euro bedeuten. Da bei einer derartig hohen Geschwindigkeitsüberschreitung jedoch von Vorsatz ausgegangen werden muss, verdoppelten die Polizeibeamten den Satz und nahmen eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1200 Euro.
Mit sage und schreibe 199 km/h wurde ein 18 Jahre alter Verkehrsteilnehmer gemessen. Und das nicht zum ersten Mal. Der noch in der Probezeit befindliche Mann hat bereits eine Nachschulung wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung hinter sich. Da auch hier aufgrund der Tempohöhe von einem vorsätzlich begangenen Verstoß ausgegangen werden kann, ist ebenfalls mit einer Verdoppelung des Bußgeldes auf 1200 Euro und einem Fahrverbot von mindestens 3 Monaten zu rechnen.
Polizeidirektor Johannes Lind, Leiter der Polizeiinspektion Leer/Emden, kommentierte die massiven Geschwindigkeitsüberschreitungen: „Dieses absolut rücksichtslose Verhalten von Verkehrsteilnehmern ist auf das Schärfste zu verurteilen, denn durch derartig schlimme Verkehrsverstöße wird vorsätzlich das Leben anderer Menschen aufs Spiel gesetzt. Die sehr strenge Ahndung ist absolut richtig und wichtig!“.
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