Widerstand gegen Polizeibeamte

Widerstand gegen Polizeibeamte

NEU-ULM. Ein Einsatz wegen einer „hilflosen Person“ begann harmlos und endete mit zwei verletzten Polizeibeamten und der Einweisung eines Mannes in ein Bezirkskrankenhaus.

Am Sonntagmorgen, 01.02.2015, teilte eine 42 Jahre alte Frau aus Neu-Ulm gegen 08:30 Uhr mit, dass ein total betrunkener Mann schwankend auf der Albert-Schweitzer-Straße unterwegs sei und sich immer wieder auf die Fahrbahn legen würde. Gegenüber den eingetroffenen Polizeibeamten meinte der Mann, dass sein schwankender Gang weniger vom Alkohol als mehr von einer Beule am Kopf herrühren würde. Auf Nachfrage verweigerte er die Angabe seiner Personalien. Als er aufgrund seines Zustands zu seinem eigenen Schutz in Gewahrsam genommen werden sollte, griff der 38-Jährige die Einsatzkräfte umgehend an. Eine Beamtin konnte einem gezielten Faustschlag in ihre Richtung ausweichen. Auch im weiteren Verlauf wehrte sich der Mann massiv und stieß dabei unter anderem eine Beamtin zu Boden, so dass diese mit dem Kopf auf den Boden prallte und später aufgrund der erlittenen Verletzungen ambulant in der Donauklinik behandelt werden musste. Auch ihr Kollege wurde leicht verletzt. Erst mit Unterstützung weiterer Streifen und dem Einsatz von Pfefferspray gelang es den Mann zur PI Neu-Ulm zu bringen. Auch in der Zelle hier beruhigte sich der Mann nicht. Durch seine Randale verletzte er sich durch Schläge gegen die Gitterstäbe schließlich selbst so stark, dass Notarzt und Rettungsdienst hinzugezogen werden mussten. Letztlich war die Unterbringung des Randalierers im Bezirkskrankenhaus notwendig, wohin er nach einer ärztlichen Versorgung seiner Verletzungen in einem Krankenhaus gebracht wurde. Woher die Beule am Kopf des Mannes stammte, muss noch geklärt werden.
(PP Schwaben Süd/West, 12:55 Uhr, OwC)

Medienkontakt:
Polizeipräsidium Schwaben Süd/West -Pressestelle- Tel. 0831/9909-1013 bzw. Nst. -1012
Außerhalb der regulären Dienstzeit über die Einsatzzentrale – Nst. -1401



Quelle: Bayerische Polizei