BPOLD-B: Großfamilie sollte nach Deutschland geschleust werden

21.01.2015 – 15:32

Berlin (ots) – Vergangene Nacht verhinderten Bundespolizisten auf der Bundesautobahn 12 die Einschleusung einer achtköpfigen Familie aus Kirgisistan. Den Schleuser nahmen sie fest.

Mittwochmorgen gegen 02:10 Uhr kontrollierte eine Streife einen aus Polen kommenden VW-Transporter mit polnischen Kennzeichen an der Anschlussstelle Frankfurt (Oder) – Mitte. Im Fahrzeug befand sich neben dem 34-jährigen polnischen Fahrer eine achtköpfige Familie aus Kirgisistan. Ein 44-jähriger Mann, seine 34-jährige Frau und ihre sechs Kinder im Alter von sechs Monaten bis 14 Jahren.

Der Fahrer konnte einen gültigen Reisepass zur Kontrolle aushändigen. Die kirgisische Familie jedoch lediglich polnische Asylbescheinigungen, die nicht zur Einreise und Aufenthalt im Bundesgebiet berechtigen.

Gegen die achtköpfige Familie leiteten die Beamten Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthaltes im Bundesgebiet ein. Sie sollen in Kürze nach Polen zurückgeschoben werden.

Gegen den Fahrer wird wegen des Verdachts der Einschleusung von Ausländern ermittelt.

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Quelle: news aktuell / dpa