01.01.2015 – 15:11
Hattingen (ots) – Die Einsatzkräfte der Hattinger Feuerwehr verlebten einen sehr einsatzintensiven Jahreswechsel. Wobei die typischen Einsätze wie brennende Papiercontainer eher eine untergeordnete Rolle spielten.
Im Tagesverlauf des 31.12. rückten die Einsatzkräfte zu insgesamt drei Ölspuren im Stadtgebiet aus. Zunächst wurden im Bereich der Regerstraße Betriebsmittel auf der Fahrbahn abgestreut. Die nächste Einsatzstelle befand sich an der Kreisstraße. Auch hier mussten die Einsatzkräfte ausgelaufene Betriebsmittel auf der Fahrbahn abstreuen, das Bindemittel einarbeiten und später zur Entsorgung wieder aufnehmen. Nur eine Stunde später mussten die gleichen Tätigkeiten an der Dahlhauser Straße / Im Langen Siepen verrichtet werden.
Zum ersten Brandeinsatz rückte das Hilfeleistungslöschfahrzeug der hauptamtlichen Wache um 12:26 Uhr aus. An der Königsteiner Straße brannte der Inhalt eines Altpapiercontainers. Die Einsatzkräfte bekämpften den Kleinbrand mit einem C-Rohr und einer Schaumpistole.
Um 21:16 Uhr löste die automatische Brandmeldeanlage an der S-Bahn-Endhaltestelle aus. Als Ursache wurde hier die Rauchentwicklung von Feuerwerkskörpern festgestellt. Nach einer umfangreichen Erkundung der Einsatzstelle konnten die alarmierten Kräfte wieder einrücken.
Der erste Einsatz im neuen Jahr wurde um 0:16 Uhr gemeldet. Hier mussten die Einsatzkräfte zu einem Gewerbebetrieb an der Nierenhofer Straße ausrücken. Hier hatte die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst. Noch während der Erkundungsphase meldete die Kreisleitstelle einen weiteren Einsatz im Reschop Carré. Auch hier hatte die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst. Von der Einsatzstelle an der Nierenhofer Straße rückte eines der Einsatzfahrzeuge ab. Gleichzeitig wurde die freiwillige Einheit des Löschzuges Mitte alarmiert.
Während an der Nierenhofer Straße keine Ursache für die Alarmierung ausfindig gemacht werden konnte, stand der Grund am Reschop Carré direkt nach Eintreffen der Feuerwehr fest. Durch gezündete Feuerwehrskörper kam es im Bereich eines Aufzugs zu einer Verrauchung. Diese wurde durch Belüftung des Gebäudes entfernt.
Auf der Rückfahrt stellten die Einsatzkräfte brennende Reste von Feuerwerkskörpern an der Uhlandstraße fest. Diese konnten schnell mit einem C-Rohr gelöscht werden.
Noch auf dem Rückweg zur Hauptwache alarmierte die Kreisleitstelle den hauptamtlichen Löschzug wieder zum S-Bahnhof. Hier sorgten erneut gezündete Feuerwerkskörper für das Auslösen der Brandmelderanlage. Noch während der abschließenden Erkundungsmaßnahmen musste ein Löschfahrzeug vorab wieder zur Nierenhofer Straße abgezogen werden. Hier hatte erneut die automatische Brandmeldeanlage des Industriebetriebs ausgelöst. Hier musste abschließend eine Fachfirma verständig werden, da sich die Anlage nicht wieder in den Ruhezustand versetzen lies.
An Ruhe war auch für die Einsatzkräfte noch nicht zu denken. Um 4:38 Uhr alarmierten besorgte Nachbarn richtigerweise die Feuerwehr da ein Rauchmelder in einem Mehrfamilienhaus in der Feldstraße ausgelöst hat und der Bewohner auf das Klingeln der Nachbarn nicht reagierte. Die alarmierte Feuerwehr musste die Tür mit einem Spezialwerkzeug öffnen. Die Einsatzkräfte fanden den offenbar schwerhörigen Bewohner wohlauf in seinem Bett. Ursache für den piependen Rauchmelder war eine leere Batterie.
Neben den Einsatzkräften der Feuerwehr waren auch die Fahrzeuge des Rettungsdienstes über den Jahreswechsel nahezu pausenlos im Einsatz.
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