POL-KS: Weserstraße: Feuer in Wohnung eines Hochhauses ausgebrochen – Mann mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus

09.09.2014 | 17:13 Uhr

Kassel (ots) – Die Kasseler Berufsfeuerwehr musste am Montagabend gegen 21.50 Uhr zu einem Brand einer derzeit leerstehenden Wohnung in einem zehnstöckigen Wohn- und Geschäftshaus an der Weserstraße Ecke Kurt-Schumacher-Straße ausrücken. Die Brandermittler des Kommissariats K 11 gehen von fahrlässiger Brandstiftung aus.

Ein Anwohner des Hauses hatte, als er gegen 21.45 Uhr vom Parkplatz zum Wohnhaus ging, ein Flackern in der Wohnung des ersten Obergeschosses gesehen. Dieses Stockwerk ist zurzeit überwiegend unbewohnt, da dort umfangreiche Sanierungsarbeiten stattfinden. Als der Bewohner an der Baustelle nachsah, entdeckte er im Bereich des Bauschuttes das Feuer und alarmierte die Feuerwehr. Bis zum Eintreffen der Kasseler Feuerwehrleute konnte er die Flammen mit einem Eimer Wasser etwas eindämmen. Dabei atmete der 52-Jährige allerdings Qualm ein und musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Kasseler Krankenhaus gebracht werden, das er heute aber schon wieder verlassen durfte. Zwei weitere Anwohner konnten vor Ort durch eine Notärztin sowie durch Rettungswagenbesatzungen ambulant versorgt werden. Die Kasseler Feuerwehr hatte den Brand zeitnah unter Kontrolle und belüftete anschließend das Gebäude.

Die Beamten des für Brände zuständigen Kommissariats K 11 übernahmen die Ermittlungen zur Brandursache. Sie gehen von einer fahrlässigen Brandstiftung aus. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung oder gar eine technische Brandursache haben sich bislang nicht ergeben. Nach Auskunft der Ermittler hatte lediglich Brandschutt, also Bauabfall, gebrannt, was zu keinen größeren Sachschäden führte. Während des Feuerwehreinsatzes musste ein Teilbereich der Weserstraße von der Weserspitze in Richtung Innenstadt voll gesperrt werden.

Sabine Knöll Kriminalhauptkommissarin 0561 – 910 1020

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Quelle: news aktuell / dpa