09.09.2014 | 11:32 Uhr
Köln (ots) – Heute morgen (9. September) hat eine Pkw-Fahrerin (21) die Verkehrslage auf der Bundesautobahn 4 falsch eingeschätzt und verursachte einen Unfall mit mehreren Beteiligten. Drei Personen wurden hierbei schwer verletzt.
Gegen 6.50 Uhr beabsichtigte die 21-Jährige mit ihrem Ford an der Anschlussstelle Köln-Poll auf die A 4 in Richtung Aachen aufzufahren. Zu diesem Zeitpunkt befand sich bereits der LKW eines 52-Jährigen links neben ihr. „Ich dachte der Fahrer hat mich gesehen und lässt mich vor fahren“, so die Kölnerin in ihrer Vernehmung. Beim Fahrstreifenwechsel touchierte die Fordfahrerin den Scania-Lkw und verlor hierdurch die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Der Pkw der jungen Fahrerin schleuderte quer über die Fahrbahn und stieß hierbei mit dem Anhänger eines 51-jährigen Fahrers und im weiteren mit einem Renault zusammen. Der Renaultfahrer (49) überschlug sich mit seinem Auto und kam auf einer Fahrzeugseite zum liegen. Ein 40-Jähriger Fiatfahrer konnte dem Wagen der Unfallverursacherin, der in Zwischenzeit links zum Stehen gekommen war, nicht mehr ausweichen und fuhr ihr in die Fahrerseite. Bei der Karambolage verletzten sich die 21-Jährige, der Renaultfahrer und der 40-jährige Fiatfahrer schwer. Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Der Verkehrsunfall führte zu erheblicher Staubildung rund um das Autobahndreieck Heumar. Gegen 8.30 Uhr wurde die Fahrbahn wieder freigegeben. (st)
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