Flugzeugunfall fordert ein Menschenleben
KULMBACH. Tödlich endete der Unfall beim Landeanflug eines Ultraleichtflugzeuges am Freitagnachmittag, gegen 15.45 Uhr am Kulmbacher Flugplatz. Experten des Bundesamtes für Luftunfalluntersuchung und der Bayreuther Kripo ermitteln nun, wie der Pilot zu Tode kam.
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Das Flugzeug des Typs C42 hatte ein 60-jähriger Mann aus Siegen (Nordrhein-Westfalen) gecharterte und war heute in der Fränkischen Schweiz mit dem Ziel Kulmbach gestartet. Den ersten Landeversuch brach der Pilot ab und startete durch. Beim Zweiten setzte die Maschine zunächst auf, geriet ins Schlingern und gewann kurze Zeit wieder an Höhe. Das Ultraleichtflugzeug kam dann in nördlicher Richtung von der Landebahn ab, stürzte auf eine einige hundert Meter entfernte Wiese und ein Feuer brach aus. Die bereits nach wenigen Minuten später eintreffenden Rettungskräfte von Feuerwehr, THW und Rettungsdienst konnten das Feuer zwar rasch löschen, allerdings nur noch den Tod des Piloten feststellen. Dieser war, den ersten Ermittlungen zufolge, sofort ums Leben gekommen.
Zum Unfallzeitpunkt herrschten klare Sichtverhältnisse bei sommerlichen Temperaturen und nur geringem Wind. Beamte der Bayreuther Kripo haben unter Hinzuziehung eines Beauftragten des Bundesamtes für Luftunfalluntersuchungen die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Ob es sich bei dem Getöteten um den Mieter des ca. 40.000 Euro teueren Flugzeuges handelt, steht nach derzeitigem Ermittlungsstand noch nicht zweifelsfrei fest.
Vorheriger Flugunfall endete ohne Schaden
Etwa eine halbe Stunde zuvor war es am gleichen Flugplatz auch schon zu einem Unfall gekommen. Ein Motorflugzeug der Marke Cessna konnte beim Starten nicht an Höhe gewinnen, so dass es in einem benachbarten Acker zum Stehen kam. Glücklicherweise erlitt keiner der vier Insassen im Alter zwischen 34 und 70 Jahren einen Schaden und das Flugzeug blieb auch unbeschädigt.