Archiv für den Monat: Juli 2014

Neues Abstandsmessverfahren soll Sicherheit auf Autobahnen erhöhen

Neues Abstandsmessverfahren soll Sicherheit auf Autobahnen erhöhen

REGENSBURG. Die Faktoren „Geschwindigkeit und Abstand“ sind nach wie vor die Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen auf Bayerns Straßen. 24 Verkehrsteilnehmer verloren im Jahr 2013 durch deren Missachtung gar ihr Leben.

Der Arbeitsplatz von PHK Winfried Walch (VPI Amberg) in dem Basisfahrzeug zur Abstandsmessung

Damit ist die Überwachung von Abstand und Geschwindigkeit ein wesentlicher Bestandteil im Verkehrssicherheitsprogramm 2020, das unter der Überschrift „Bayern mobil – sicher ans Ziel“ steht.
Das neue System „Video Abstands- und Geschwindigkeitsmessung digital“ soll dazu einen Beitrag leisten. Mit ihm steht künftig ein hochmodernes digitales Verkehrsüberwachungssystem zur Verfügung, das nicht nur Abstands- sondern auch Geschwindigkeitsverstöße automatisiert erkennt.
Für den Bereich des Polizeipräsidiums Oberpfalz stehen diese technischen Möglichkeiten fortan den Verkehrspolizeiinspektionen (VPI) Amberg und Weiden zur Verfügung. Deren Einsatzgebiete werden hier hauptsächlich die Bundesautobahnen A 93 und A 6 sein. Auch der VPI Regensburg wird ab dem Frühjahr 2015 eine solche digitale Abstandsmessanlage zur Verfügung stehen, womit dann auch die vielbefahrene BAB A 3, Nürnberg – Passau, entsprechend kontrolliert werden kann.
Das neue System nutzte die VPI Amberg um am Donnerstag, 24.07.2014 von 09.00 – 12..00 Uhr. unweit der Anschlussstelle Nabburg, von einer Brücke aus, die Objektive auf den darunter hindurchfließenden Verkehr zu. 47 Anzeigen wegen der Nichteinhaltung des vorgeschriebenen Abstandes werden auf die jeweiligen Kraftfahrer zukommen.

Das Messsystem ist von der physikalisch-technischen Bundesanstalt zugelassen, es wird jährlich geeicht und ist als standardisiertes Messverfahren im Sinne der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes anerkannt. Künftig wird es in Bayern das bisherige analoge Brückenabstandsmesssystem ersetzen.

Wie arbeitet das neue System? Die Aufnahme der Verkehrssituation erfolgt über die sogenannte „Tatkamera“. Zur Dokumentation des Fahrers und des amtlichen Kennzeichens steht zusätzlich für jeden Fahrstreifen eine eigene „Identifizierungskamera“ zur Verfügung. Mit der „Tatkamera“ wird lediglich die Verkehrssituation als solche erfasst. Personenbezogene Daten werden nur von der Identifizierungskamera des jeweiligen Fahrstreifens erhoben. Diese werden aber ausschließlich erst beim Erkennen eines Regelverstoßes durch das System ausgelöst. Eine verdachtsunabhängige Aufnahme und Speicherung personenbezogener Daten findet damit nicht statt.
Die zu berücksichtigenden Toleranzen werden automatisch vom System zu Gunsten des Betroffenen berechnet. Das System kann bis zu drei Fahrstreifen gleichzeitig überwachen und Geschwindigkeits- und/oder Abstandsverstöße beweiskräftig dokumentieren.
Auch die sogenannten „Elefantenrennen“, das gegenseitige Überholen von Lastkraftwagen mit nicht wesentlich höherer Geschwindigkeit, lässt sich dabei überwachen.
Mit dem neuen System wird der repressive Part der polizeilichen Verkehrsüberwachung auf ein zeitgerechtes Niveau gestellt.

Daneben gilt es natürlich präventiv auf die Verkehrsteilnehmer einzuwirken. Dazu lautet der Appell des Polizeipräsidiums Oberpfalz, die Faustformel für den Sicherheitsabstand: „halber Tacho in Metern“ zu beherzigen. Konkret bedeutet dies, dass bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h ein Sicherheitsabstand von 50 Metern einzuhalten ist. Ein Anhalt dafür ist z. B. der Abstand zwischen zwei Leitpfosten auf Autobahnen, der 50 Meter beträgt. Bei schlechten Witterungsverhältnissen wie Nässe, Schnee und Eisglätte oder Sichtbehinderungen durch Nebel, sind noch größere Sicherheitsabstände zwingend angezeigt.
Wer dies beherzigt, für den sind die neuen Geräte mit ihren technischen Möglichkeiten nicht mehr als eine Randnotiz.

Medienkontakt: PP Oberpfalz, PHK Michael Rebele, Tel.: 0941/506-1012
Veröffentlicht am: 24.07.2014, 14:00 Uhr;



Quelle: Bayerische Polizei



POL-NMS: Breiholz / Kreis RD-ECK – Dieselkraftstoff verloren

24.07.2014 | 14:12 Uhr

POL-NMS: Breiholz
Kreis RD-ECK – Dieselkraftstoff verloren
   

Breiholz / Kreis RD-ECK (ots) – 140724-3-pdnms Dieselkraftstoff verloren

Breiholz / Kreis RD-ECK. Über mehrere Kilometer konnte man heute die Dieselspur verfolgen, die sich von der Fähre Breiholz nach Breiholz, von dort nach Hamdorf auf die B 203 und weiter auf die L 39 Richtung Hohn zog, vorbei am Tanklager auf die B 202 in Richtung Friedrichsholm, wo sich die Spur verlor. Die Gefahrenstellen mussten von der Straßenmeisterei abgestreut werden. Der Verursacher soll ein silberner Mercedes Kombi mit Pferdeanhänger mit weißer Plane gewesen sein. Das Gespann wurde gegen 12 Uhr (24.07.14) auf der Fähre beobachtet. Hinweise zum Verursacher bitte an die Polizei in Fockbek unter der Rufnummer 04331/61143.

Sönke Hinrichs

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle

Telefon: 04321-945 2222



Quelle: news aktuell / dpa

24.07.2014 – Badeunfall

24.07.2014 – Badeunfall  – TF

Zossen, Ortsteil Kallinchen, Motzener See

Mittwoch, den 23.07.2014, gegen 14.30 Uhr

 

Ein junger Mann wurde am Mittwochnachmittag bei einem Badeunfall am Motzener See in Kallinchen schwer verletzt. Nach derzeitigem Erkenntnisstand war der 22-Jährige ins Wasser gelaufen und habe im flachen Wasser einen Kopfsprung gemacht. Ein Helfer zog den danach regungslos an der Öberfläche treibenden Jugendlichen aus dem Wasser.  Rettungskräfte leisteten erste Hilfe. Ein Rettungshubschrauber brachte den Verletzten mit Verdacht auf Wirbelsäulenverletzungen in eine Berliner Klinik. Dort bestätigten sich die Verletzungen.

Quelle: Internetwache Brandenburg

24.07.2014 – Brände beschäftigen Feuerwehr und Polizei

24.07.2014 – Brände beschäftigen Feuerwehr und Polizei  – TF

Landkreis Teltow-Fläming, Kreisgebiet

Mittwoch, den 23.07.2014

 

Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei wurden am Mittwochnachmittag zu mehreren Bränden im Kreisgebiet Teltow-Fläming gerufen.

Zunächst hatten gegen 13.30 Uhr Teile eines Roggenfeldes bei Löwenbruch auf einer Fläche von ca. 3 Hektar gebrannt. Der Feuerwehr gelang es die Flammen abzulöschen. Die Kriminalpolizei ermittelt nun zur Brandursache. Kurz nach halb vier mußte die Feuerwehr zu einem Grasflächenbrand bei Birkenhain (bei Großbeeren) ausrücken. Das Feuer hatte sich auf einer Fläche von ca. 400 Quadratmetern ausgebreitet. Eine Selbstenzündung auf Grund der trockenen Witterung und der hohen Temperaturen ist in dem Falle nicht auszuschließen.

Schließlich brannten gegen 16.00 Uhr in der Nähe des Lindenbrücker Weges in Wünsdorf ca. 600 Quadratmeter Waldboden. Wehren der umliegenden Gemeinden waren mit 9 Einsatzfahrzeugen vor Ort und konnten den Brand, der sich auf den Boden des Kiefernhochwaldes beschränkte, ablöschen. Auch hier ermittelt die Kriminalpolizei zur Brandursache.

Die Polizei möchte in diesem Zusammenhang noch einmal auf die bei den hohen Temperaturen und der Trockenheit bestehende Waldbrandgefahr hinweisen und die Leute sensibilisieren. Oftmals kann bereits eine achtlos weggeworfene Zigarette oder ein heißer Fahrzeugkatalysator das ausgedörrte Gras in Brand setzen.

Quelle: Internetwache Brandenburg