Archiv für den Monat: März 2014



POL-FL: Kappeln – Öffentlichkeitsfahndung nach Wasserhahn-Dieben erfolgreich: Festnahme, Langfingerduo auf frischer Tat gestellt

Polizeidirektion Flensburg [Pressemappe]

Kappeln (ots) – >>> Pressemitteilung vom Polizeirevier Kappeln > OTS vom 17.03.14 Serie von Wasserhahn – Diebstählen Mit dem frühlingshaften Wetter Anfang des Monats begaben sich auch wieder die ersten Camper auf die Campingplätze, um sie für die … Lesen Sie hier weiter…

POL-DA: Fürth-Kröckelbach: Trickdieb gibt vor Schmuck kaufen zu wollen / Polizei sucht Zeugen

Polizeipräsidium Südhessen [Pressemappe]
Fürth (Kreis Bergstraße) (ots) – Ein Trickdieb gaukelt am Dienstagmittag (18.3.) einer Rentnerin im Ortsteil Kröckelbach Kaufinteresse für alten Schmuck vor. Während der Verhandlung konnte der Unbekannte unbemerkt den Schmuck im Wert von 700 Euro … Lesen Sie hier weiter…

POL-OL: Wann und wo „blitzt“ es? – Wir messen für Ihre Sicherheit. +++ Geschwindigkeitskontrollen der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland

Polizeiinspektion Oldenburg – Stadt / Ammerland [Pressemappe]
Oldenburg (ots) – Veröffentlichung der Kontrollstellen für die 13. Kalenderwoche 2014 Die Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland führt in der kommenden Woche an folgenden Orten Geschwindigkeitskontrollen durch: Dienstag, 25. März 2014: … Lesen Sie hier weiter…

LKA-BW: Mit „Verklickt!“ sicher durch den digitalen Alltag / Gemeinsame Pressemitteilung der IMK, der Projektleitung Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes und des BSI

Landeskriminalamt Baden-Württemberg [Pressemappe]

Stuttgart/Bonn (ots) – Jeder Internetnutzer kann Opfer von Internetkriminalität werden. Dies trifft insbesondere auch auf junge Menschen zu. Ihr Alltag spielt sich zu einem großen Teil online ab – der damit verbundenen Risiken sind sie sich aber … Lesen Sie hier weiter…

PD Dresden – Polizeiliche Kriminalstatistik 2013 – Landkreis Meißen

Inhalt
Polizeiliche Kriminalstatistik 2013 – Landkreis Meißen

Verantwortlich: Thomas Geithner

Stand: 20.03.2014, 14:00 Uhr

Landkreis Meißen

Polizeiliche Kriminalstatistik[1] 2013

Polizeipräsident Dieter Kroll:
„Die Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt eine gegensätzliche Entwicklung in der Stadt und in den Landkreisen – ähnlich wie im gesamten Freistaat. Die Kriminalität konzentriert sich mehr denn je in den beiden Großstädten Dresden und Leipzig. Mithilfe der vorliegenden Daten werden wir in den nächsten Wochen entscheiden müssen, ob und in welcher Form wir uns in einzelnen Bereichen neu organisieren müssen. Dabei geht es beispielsweise um Bearbeitungszuständigkeiten aber auch eine Umverteilung bestehender Ressourcen.“

Eckpunkte der Kriminalitätsentwicklung

Im Landkreis Meißen wurden 2013 insgesamt 13.469 Straftaten erfasst. Dies sind 1.562 Fälle weniger als im Vorjahr und entspricht einer Verringerung um 10,4 Prozent (siehe Abb. 1). Die Entwicklung fiel damit deutlich positiver aus als im letzten Jahr (Steigerung von 2011 zu 2012 um 7,9 Prozent).

Die Häufigkeitszahl, die angibt wie viele Straftaten rechnerisch auf 100.000 Einwohner entfallen, sank 2012 auf  5.504 (2012: 6.104).

Insgesamt 8.203 Straftaten (2012: 9.139) konnten aufgeklärt werden (siehe Abb. 2). Die Gesamtaufklärungsquote stieg geringfügig auf 60,9 Prozent
(2012: 60,8 Prozent).

Von den 5.318 ermittelten Tatverdächtigen (2012: 5.704) waren 74,4 Prozent männlichen und 25,6 Prozent weiblichen Geschlechts. Die Zahl nichterwachsener Tatverdächtiger ging noch weiter zurück (siehe Abbildung 3). Die Zahl nichtdeutscher Tatverdächtiger nahm unwesentlich ab, ihr Anteil an der Gesamtzahl der Tatverdächtigen liegt bei 8,2 Prozent.

Die Zahl der Opfer[2] von Straftaten sank geringfügig auf 1.808, das sind
3,4 Prozent weniger als 2012 (1.872). Insgesamt 998 Opfer (55,2 Prozent) waren männlichen und 810 Opfer (44,8 Prozent) weiblichen Geschlechts. Der überwiegende Teil war bereits erwachsen (1.444). Von den
364 nichterwachsenen Opfern waren 155 Kinder, 133 Jugendliche und 76 Heranwachsende. 159 Opfer einer Straftat waren 60 Jahre oder älter.

Der durch Kriminalität registrierte finanzielle Schaden stieg auf rund 22,4 Millionen Euro (2012: 18,6 Millionen Euro).

Herausragende Veränderungen zum Vorjahr

Starke Abnahme der Diebstähle

Im Landkreis Meißen bilden die Diebstahlsdelikte nach wie vor den Hauptteil der Gesamtkriminalität, ihr Anteil an der Gesamtkriminalität ist von 42,6 Prozent auf 40,0 Prozent gesunken. Die 6.405 Fälle im Vorjahr verringerten sich auf 5.387 Fälle in 2013. Diese setzten sich zusammen aus 2.831 Diebstählen ohne erschwerende Umstände (-4,8 Prozent) und 2.556 besonders schweren Diebstählen (-25,5 Prozent). Die Aufklärungsquote sank um 2,8 Prozentpunkte auf 38,6 Prozent.

Neben den 1.353 Diebstählen aus Geschäften/Kiosken und 1.112 Ladendiebstählen stellen 795 Fahrraddiebstähle (2012: 977) und 486 Diebstähle in/aus Boden/Keller/Waschküchen (2012: 754) weitere Schwerpunkte im Bereich der Eigentumskriminalität im Landkreis Meißen dar. Die Diebstähle in/aus Wohnungen sind um 23,2 Prozent gesunken (2013: 215; 2012: 280). Ein deutlicher Rückgang ist auch bei Diebstählen im besonders schweren Fall in/aus Boden/Kellern/Waschküchen zu verzeichnen. Hier wurden 2013 insgesamt 400 Fälle erfasst (2012: 657). Dies entspricht einer Abnahme um 39,1 Prozent.

Vermögens- und Fälschungsdelikte

Die Vermögens- und Fälschungsdelikte bilden im Landkreis Meißen mit 2.979 Fällen (2012: 2.917) einen Schwerpunkt. In diesem Deliktsbereich konnte vor allem im Bereich des  Warenbetruges ein deutlicher Anstieg von 61,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr festgestellt werden (2013: 287; 2012: 178).

Kriminalität rund ums Kfz

Im Jahr 2013 wurden 113 Fälle des versuchten oder vollendeten Kfz-Diebstahles registriert, das sind 23 weniger als im Vorjahr (2012: 136). Bei Diebstählen an/aus Kfz wurden im Landkreis 550 Fälle erfasst (2012: 708), was einem Rückgang um 158 Fälle entspricht. Die Diebstähle von motorisierten Zweirädern sind mit 61 Fällen gegenüber dem Vorjahr um 9 Fälle gesunken.

Ausgewählte Kriminalitätsbereiche

Rauschgiftkriminalität

Im Jahr 2013 sank die Zahl der Rauschgiftdelikte um 32,4 Prozent auf 416 Fälle
(2012: 615). Die Aufklärungsquote betrug 95,9 Prozent (2012: 96,6 Prozent). Die Polizei ermittelte 380 Tatverdächtige (2012: 515). Dabei stehen 306 männlichen Tatverdächtigen 74 weiblichen Tatverdächtigen gegenüber. Der Anteil von nichtdeutschen Tatverdächtigen liegt bei 3,9 Prozent.

Im Landkreis Meißen wurden unter anderem ca. 1,0 Kilogramm Marihuana, ca. 300 Gramm Haschisch und ca. 370 Gramm Crystal sichergestellt. Wie im Vorjahr wurde kein Drogentoter registriert.

Gewaltkriminalität[3]

Die Zahl der Gewaltstraftaten sank auf 243 (2012: 268). Bei einer Aufklärungsquote von 88,9 Prozent sind 278 Tatverdächtige (2012: 311) ermittelt worden. In 12,8 Prozent aller Delikte der Gewaltkriminalität standen Täter und Opfer in einem verwandtschaftlichen oder partnerschaftlichen Verhältnis zueinander, das sind 0,1 Prozent mehr als im Vorjahr. 70,8 Prozent (2013: 172; 2012: 161) aller registrierten Gewaltdelikte waren gefährliche und schwere Körperverletzungen. Weitere 24,7 Prozent (2013: 60; 2012: 100) bildeten die Raubdelikte, Mord- und Totschlagdelikte lagen bei 1,6 Prozent (2013: 4; 2012: 4).

Wirtschaftskriminalität

Die Wirtschaftskriminalität stieg stark auf 447 Delikte (2012: 340) an, das entspricht einer Zunahme um 31,5 Prozent. Die Aufklärungsquote in diesem Bereich betrug 98,4 Prozent (2012: 99,4 Prozent). 86 Tatverdächtige wurden ermittelt. Der finanzielle Schaden stieg auf rund 14,3 Millionen Euro (2012: 10,4 Millionen Euro). 5,8 Millionen Euro darunter sind infolge von Insolvenzstraftaten entstanden (2012: 7,0 Millionen). Damit wurden von rund 1,6 Prozent aller ermittelten Tatverdächtigen 64,3 Prozent des Gesamtschadens verursacht.

Straßenkriminalität[4]

Die Straßenkriminalität sank auf 2.608 Fälle (2011: 2.990) an. Insgesamt wurden 567 Tatverdächtige ermittelt.

Massenkriminalität[5]

Im Bereich des Ladendiebstahls sind die Fallzahlen wieder gesunken. 2013 wurden 1.112 derartige Fälle registriert (2012: 1.244). Es entstand ein Schaden von 47.299 Euro (2012: 67.018 Euro). Die Aufklärungsquote betrug im vergangenen Jahr 94,3 Prozent. Insgesamt wurden 910 Tatverdächtige ermittelt.

Die Anzahl der angezeigten Leistungserschleichungen sank auf 505 Fälle (2012: 535).

Fußnoten:

[1] Bei der PKS handelt es sich um eine sogenannte Ausgangsstatistik. Sie stellt die Zahl der abgeschlossenen Strafverfahren dar.

[2] Nicht jede durch eine Straftat geschädigte Person zählt als Opfer. Opfer werden nur bei bestimmten Gewaltdelikten (z. B. Mord, Totschlag, Körperverletzungsdelikte, Raub…), die sich gegen natürliche Personen richten, erfasst.

[3] Unter Gewaltkriminalität wird im Sinne der PKS die Zusammenfassung folgender Delikte verstanden: Mord, Totschlag, Tötung auf Verlangen, Vergewaltigung und sexuelle Nötigung, Raub, räuberische Erpressung und räuberischer Angriff auf Kraftfahrer, Körperverletzung mit Todesfolge, gefährliche und schwere Körperverletzung, erpresserischer Menschenraub, Geiselnahme und Angriff auf den Luft- und Seeverkehr

[4] Der Begriff Straßenkriminalität beinhaltet eine definierte Zusammenfassung von Straftaten(gruppen), bei denen aufgrund ihres kriminologischen Erscheinungsbildes davon ausgegangen werden kann, dass sie überwiegend auf Straßen, Wegen oder Plätzen begangen werden.

[5] Wird als Sammelbezeichnung für Strafrechtsverletzungen verstanden, die – gemessen an der Gesamtzahl aller Delikte – besonders häufig auftreten.

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Quelle: Polizei Sachsen

PD Leipzig – „Opa, ich bin‘s!“/Hund getreten, Frauchen geschlagen/Kabeldieb gestellt

Inhalt
„Opa, ich bin‘s!“/Hund getreten, Frauchen geschlagen/Kabeldieb gestellt

Verantwortlich: Katharina Geyer

Stand: 20.03.2014, 14:00 Uhr

Kriminalitätsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig


Lkw in Brand gesetzt         


Ort: Leipzig-Gohlis, Ehrensteinstraße
Zeit: 19.03.2014, gegen 14:00 Uhr


Gestern Nachmittag stellte eine Ladeninhaberin den Brand eines Lkws fest, der bei ihr vor dem Laden in der Ehrensteinstraße stand. Die Flammen schlugen bereits aus dem gesamten Fahrerhaus, als die Feuerwehr vor Ort erschien. Die Kameraden mussten eine der Scheiben einschlagen, um den Brand löschen zu können. Durch die Feuerwehr konnte angegeben werden, dass das Feuer höchstwahrscheinlich im Bereich des Sicherungskastens im Fahrzeuginnenraum ausgebrochen war. Um nun zu ermitteln, ob es sich hierbei um eine Brandstiftung oder einen technischen Defekt handelt, wurde der Lkw abgeschleppt. Welche Höhe der Schaden beträgt, ist derzeit noch nicht bekannt. Die Brandursachenermittler haben jetzt den Sachverhalt übernommen. (KG)


„Opa, ich bin‘s!“          


Ort: Leipzig-Zentrum, Jacobstraße
Zeit: 19.03.2014, zwischen 16:00 Uhr und 18:30 Uhr


… so oder ähnlich beginnen meist die Gespräche, bei denen Betrüger versuchen, ältere Menschen zu täuschen. Sie geben sich als Enkel, Neffe, Nichte oder gar Urenkel aus und sind äußerst geschickt im Herausfinden von  Angehörigen. Meist warten sie einfach ab, bis der Gesprächspartner den Namen selbst nennt und dann greifen sie diesen auf: „Ja, genau der bin ich! Erinnerst du dich nicht an mich?“ Peinlich berührt und im Versuch, nicht das Gesicht zu verlieren, reagieren die älteren Leute dann wie erwartet: Natürlich erkennen sie in der Stimme des Fremden ihren Enkel… Damit nimmt das Unglück seinen Lauf. So auch gestern bei einem 89-Jährigen im Leipziger Zentrum. Im Irrglauben, sein Enkel bräuchte dringend Hilfe, ging er zur Bank und hob einen höheren 4 stelligen Betrag von seinem Konto ab. Der Betrüger hatte ihm zuvor am Telefon die Geschichte vom Verkehrsunfall erzählt. Wenn er nicht sofort die Kosten bezahlen würde, würde er seinen Führerschein verlieren. Später strickte der falsche Enkel die Lüge noch weiter: Er läge nun im Krankenhaus, könne das Geld also nicht persönlich abholen. Der Opa solle das Geld doch bitte einer Freundin geben, die er in der Jacobstraße treffen sollte. Gut durchdacht war das Märchen schon – sogar an den Personalausweis dachte der Betrüger. Den nämlich hätte seine Freundin nicht bei sich, da sie ihn als Pfand hatte hinterlegen müssen. In Sorge zu seinem Enkel ging der 89-Jährige in jene Straße und traf auch auf eine Frau, der er das Geld übergab. Sie war freundlich und wurde durch ihn folgendermaßen beschrieben:


• 20 – 25 Jahre,
• klein 1,55 m  bis 1,60 m groß,
• asiatisches Aussehen,
• gepflegtes Erscheinungsbild,
• dunkelhäutig,
• blaue Jacke,
• Wollmütze,
• schlank,
• deutsche Aussprache.


Erst als er seinen wirklichen Enkel in Bayern zu Hause anrief, wurde ihm klar, dass er   einem Betrüger zum Opfer gefallen war.


Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.  (KG)


Hund getreten, Frauchen geschlagen         


Ort: Leipzig-Mockau, Parkweg zwischen Freibad und Turnhalle 
Zeit: 19.03.2014, gegen 12:00 Uhr


Es war um die Mittagszeit, als eine Hundehalterin (27) mit ihrer Mischlingshündin die übliche Gassirunde im Abtnaundorfer Park drehte. Eben noch steckte sie ihr Handy weg, da hörte sie ihre Hündin plötzlich erschrocken aufquieken. Die 27-Jährige hob den Kopf und erkannte sofort den Grund für den Schmerzenslaut ihres Hundes: Ein Jogger war der Meinung gewesen, dass auf dem Weg nicht genug Platz für ihn und die etwa 50 Zentimeter hohe Hündin war. Aus dem Lauf heraus trat er das Tier heftig aus seiner Bahn. Geschockt über diese Unart rief die junge Frau dem Jogger nach, ob er denn nicht aufpassen könne. Mit der nun folgenden Reaktion hatte sie mit Sicherheit nicht gerechnet. Der fremde Mann drehte sich zu ihr um, packte sie mit einer Hand am Kragen und schlug mit der rechten Hand – zur Faust geballt – mit voller Kraft gegen ihren Kopf. Die Frau versuchte, ihn von sich zu schieben und wurde dabei fast noch die Böschung hinunter gestoßen, bis ein fremder, anderer Hundehalter dazwischen ging und den Jogger von ihr wegschob. Jener hob nur abwehrend die Hände, drehte bei und joggte davon als wäre nichts geschehen. Noch immer mit dem Schrecken in den Gliedern und einem vollkommenem Unverständnis für den Fremden, erstattete die 27-Jährige Anzeige bei der Polizei. Den Jogger beschrieb sie mit folgenden Worten:


• er trug enge lange blau-schwarze Laufsachen mit weißen Streifen an den Schultern; die Jacke passend zur Hose,
• er hatte viele Falten im Gesicht,
•  zwischen 40 und 50 Jahren alt,
• dreckig blondes Haar, mit Seitenscheitel – etwa zwischen 7 und 10 cm lang,
• etwa 1,80 m groß,
• er war schlank und schmal,
• wiegt geschätzt 70 kg,
• sprach akzentfrei Deutsch.


Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Nord, Essener Straße 1 in 04129 Leipzig, Tel. (0341) 5935-0 zu melden. (KG)



Landkreis Leipzig


Kabeldieb gestellt              


Ort: Borna, Röthaer Straße – ehemals C-Markt
Zeit: 19.03.2014, gegen 18:45 Uhr


Gestern Abend überraschte die Polizei einen Kabeldieb (34) beim Abtransport seiner Beute. Der 34-Jährige hatte sich zuvor im leeren, ehemaligen C-Markt an herunterhängenden Kabeln bedient. Sein Ziel war jetzt, per Fahrrad, den örtlichen Schrotthändler zu erreichen, um das bisschen Kupfer zu Geld zu machen. Womit er nicht gerechnet hatte, war die Streife der Bornaer Polizei, die ihn unterwegs anhielt. Da halfen auch kein Leugnen und Geschichten ausdenken, denn das corpus delicti hing gut sichtbar und verräterisch an seinem Fahrradlenker. Der Kabeldieb resignierte und gab die Tat zu. Er stimmte sogar einer Durchsuchung seiner Wohnung zu, wo er nach eigenen Angaben noch weiteren geklauten Schrott lagerte. Den Polizisten war der 34-Jährige bereits als Konsument von Betäubungsmitteln bekannt, wonach es keine Überraschung war, als er zugab, die Kabel und den Schrott zu verkaufen, um seinen Drogenkonsum zu finanzieren. Während der Durchsuchung wurden unter anderem betäubungsmittelverdächtige Substanzen und mehrere Kupferrohre sichergestellt. Den 34-Jährigen erwarten nun Anzeigen wegen besonders schwerem Fall des Diebstahls und wegen dem Besitz von illegalen Drogen. (KG)



Verkehrsgeschehen


Landkreis Nordsachsen


Wo getrunken wird, passieren Unfälle…         


Ort: Schkeuditz-Glesien, Siebelstraße
Zeit: 20.03.2014, gegen 00:15 Uhr


… bisweilen geht auch mal ein Auto in Flammen auf. So erst letzte Nacht in Glesien geschehen. Dort brannte nämlich ein Daimler-Chrysler Cherokee komplett aus. Wie es dazu kam, ist allerdings eine merkwürdige Geschichte. Zuerst einmal sei gesagt, dass kurz nach Mitternacht die Feuerwehr über das brennende Auto informiert wurde. Diese wiederum setzte eine Meldung an die Polizei ab. Vor Ort zeigte sich dann ein sehr verkohltes Bild. Der Wagen war bereits gelöscht, allerdings komplett ausgebrannt. Überraschend war, dass der Cherokee im Frontbereich verbeult war und kein Kennzeichen mehr besaß. Sollte er gar einen Unfall gehabt haben? Der Polizei jedenfalls war keine Unfallmeldung mit diesem Wagen bekannt. Als nächstes fiel den Kollegen jedoch auf, dass die Spur einer Flüssigkeit vom Wagen weg führte. Neugierig, wo sie hinführen würde, folgten die Polizisten dieser Spur und gelangten sieben Km weiter, zur Unfallstelle auf der Verbindungsstraße zwischen Kölsa und Klitzschmar. Nach einer Rekonstruktion des Unfallherganges muss der Cherokee hier gegen einen Baum gefahren sein, wodurch der Frontbereich stark beschädigt wurde und das Kennzeichen abfiel. Er wendete dann auf dem angrenzenden Feld und fuhr von der Unfallstelle direkt zu einem Hotel in Glesien, auf dessen Parkplatz der Wagen abgestellt und sich selbst überlassen wurde. Denn, wie sich heraus stellte, verlor der Pkw nach dem Unfall einen erheblichen Anteil seiner Kühlflüssigkeit. Nachdem er nun abgestellt worden war und der Motor nicht mehr gekühlt wurde, entbrannte das Öl und entflammte damit den gesamten Wagen. Die Vermutung lag nah, dass der Fahrer sich im Hotel aufhielt und siehe da, schnell war er gefunden – betrunken hatte er sich ein Zimmer gemietet und schlafen gelegt. Der Atemalkoholtest erbrachte einen Wert von 1,72 Promille. Die Polizei hat jetzt die Ermittlungen gegen den 52-Jährigen aufgenommen. (KG)


Landkreis Leipzig


Radfahrerin schwer verletzt     


Ort: Borna, Abtsdorfer Straße
Zeit: 19.03.2014, gegen 16:00 Uhr


Gestern befand sich eine 22-jährige Fahrerin mit ihrem Pkw Daimler-Benz auf der Abtsdorfer Straße und wollte nach rechts auf die Lobstädter Straße abbiegen. Dabei achtete sie nicht auf die bevorrechtigte von links kommende Radfahrerin (37 Jahre), mit der sie dann direkt an der Einmündung zusammenstieß. Die Radfahrerin stürzte und verletzte sich am Kopf. Ein gleich herbeigerufener Krankenwagen brachte die 37-Jährige in ein nahe gelegenes Krankenhaus, wo die Verletzung versorgt wurde. Am Pkw und dem Fahrrad entstand ein geringer Sachschaden. Die Pkw-Fahrerin muss sich nun wegen fahrlässiger Körperverletzung verantworten. (KG)


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Quelle: Polizei Sachsen

PD Dresden – Polizeiliche Kriminalstatistik 2013 – Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Inhalt
Polizeiliche Kriminalstatistik 2013 – Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Verantwortlich: Thomas Geithner

Stand: 20.03.2014, 14:00 Uhr

Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Polizeiliche Kriminalstatistik[1] 2013

Polizeipräsident Dieter Kroll:
„Die Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt eine gegensätzliche Entwicklung in der Stadt und in den Landkreisen – ähnlich wie im gesamten Freistaat. Die Kriminalität konzentriert sich mehr denn je in den beiden Großstädten Dresden und Leipzig. Mithilfe der vorliegenden Daten werden wir in den nächsten Wochen entscheiden müssen, ob und in welcher Form wir uns in einzelnen Bereichen neu organisieren müssen. Dabei geht es beispielsweise um Bearbeitungszuständigkeiten aber auch eine Umverteilung bestehender Ressourcen.“

Eckpunkte der Kriminalitätsentwicklung

Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge wurden 2013 insgesamt 15.500 Straftaten erfasst. Dies sind 683 Fälle mehr als im Vorjahr und entspricht einer Steigerung um 4,6 Prozent (siehe Abb. 1). Diese Steigerung kann auf die Zunahme ausländerrechtlicher Verstöße zurückgeführt werden. Ohne diese Verstöße ging die allgemeine Kriminalität um 1,0 Prozent zurück.

Die Häufigkeitszahl, die angibt wie viele Straftaten rechnerisch auf 100.000 Einwohner entfallen, stieg 2013 auf 6.303 (2012: 6.016).

Insgesamt 10.309 Straftaten (2012: 9.799) konnten aufgeklärt werden (siehe Abb. 2). Die Gesamtaufklärungsquote stieg auf 66,5 Prozent an (2012: 66,1 Prozent).

Von den 7.880 ermittelten Tatverdächtigen (2012: 7.043) waren
74,9 Prozent männlichen und 25,1 Prozent weiblichen Geschlechts. Der Anteil nichterwachsener Tatverdächtiger, insbesondere von Kindern (siehe Abb. 3) als auch der nichtdeutschen Tatverdächtigen (32,5 Prozent) stieg im Vergleich zum Vorjahr. Grund für diesen Anstieg ist insbesondere, dass sich die im grenznahen Bereich festgestellten ausländerrechtlichen Verstöße in stärkerem Maße niederschlagen.

Betrachtet man hingegen den Bereich der allgemeinen Kriminalität ohne ausländerrechtliche Verstöße, sinkt sowohl die Anzahl tatverdächtiger Minderjähriger als auch die der nichtdeutschen Tatverdächtigen im Landkreis unter das Vorjahresniveau. Konkret ergibt sich folgendes Bild zu den Tatverdächtigen: 190 Kinder (2012: 200); 414 Jugendliche (2012: 416);
880 nichtdeutsche Tatverdächtige (2012: 924).

Die Zahl der Opfer[2] von Straftaten stieg auf 1.734, das sind 0,4 Prozent mehr als 2012 (1.727). Insgesamt 979 Opfer (56,5 Prozent) waren männlichen und 755 Opfer (43,5 Prozent) weiblichen Geschlechts. Der überwiegende Teil war bereits erwachsen (1.312). Von den 422 nichterwachsenen Opfern waren 173 Kinder, 151 Jugendliche und 98 Heranwachsende. 148 Opfer einer Straftat waren 60 Jahre oder älter.

Der durch Kriminalität registrierte finanzielle Schaden betrug rund 11,3 Millionen Euro (2012: 13,3 Millionen Euro).

Herausragende Veränderungen zum Vorjahr

Diebstahlsdelikte

Dieter Kroll:
„Die Betäubungsmittelkriminalität steht immer in Wechselwirkung mit Beschaffungskriminalität. Gerade die Fahrraddiebstähle dienen der schnellen Geldbeschaffung und sind im Großteil der Beschaffungskriminalität zuzuordnen.“.

Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge bilden die Diebstahlsdelikte nach wie vor den Hauptteil der Gesamtkriminalität, ihr Anteil ist dabei von 33,2 Prozent auf
32,0 Prozent gesunken, während ein Anstieg der Fallzahlen auf 4.966 Fälle
(2012: 4.919) zu verzeichnen ist. Diese setzten sich zusammen aus 2.551 Diebstählen ohne erschwerende Umstände (-0,9 Prozent) und weiteren 2.415 besonders schweren Diebstählen (+3,0 Prozent). Die Aufklärungsquote sank um 1,6 Prozentpunkte auf
40,7 Prozent.

Neben 1.095 Diebstählen aus Geschäften/Kiosken und 905 Ladendiebstählen stellen 485 Fahrraddiebstähle (2012: 435) und 306 Diebstähle in/aus Büro/Lager/Werkstätten (2012: 326) weitere Schwerpunkte im Bereich der Eigentumskriminalität im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge dar.

Die Diebstähle im besonders schweren Fall in/aus Wohnungen sind um 29,9 Prozent gesunken (2013: 103; 2012: 147), die Tageswohnungseinbrüche sanken von 69 Fällen im Jahr 2012 auf 39 Fälle, was einer Abnahme um 43,5 Prozent entspricht. Ein Rückgang ist auch bei Diebstählen im besonders schweren Fall
in/aus Geschäften/Kiosken zu verzeichnen. Hier wurden 2013 insgesamt 153 Fälle erfasst (2012: 181). Dies entspricht einer Abnahme von 15,5 Prozent.

Vermögens- und Fälschungsdelikte

Die Vermögens- und Fälschungsdelikte bilden im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit 3.331 Fällen (2012: 3.185 Fälle) einen Schwerpunkt. In diesem Deliktsbereich konnte beim Kontoeröffnungs-/Überweisungsbetrug ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr festgestellt werden (2013: 55; 2012: 18).

Kriminalität rund ums Kfz

Im Jahr 2013 wurden 168 Fälle des versuchten und vollendeten Kfz-Diebstahles registriert, das sind 23 mehr als im Vorjahr (2012: 145).

Bei Diebstählen an/aus Kfz wurden 585 Fälle erfasst (2012: 616), was einem Absinken um 31 Fälle entspricht. Die Diebstähle von motorisierten Zweirädern sind mit 53 Fällen gegenüber dem Vorjahr um 7 Fälle gesunken.

Ausgewählte Kriminalitätsbereiche

Rauschgiftkriminalität

Im Jahr 2013 sank die Zahl der Rauschgiftdelikte um 27,2  Prozent auf 539 Fälle.

Die Aufklärungsquote betrug 97,4 Prozent (2012: 98,6 Prozent). Die Zahl der ermittelten Tatverdächtigen sank von 619 auf 509. Dabei stehen 415 männlichen Tatverdächtigen 94 weiblichen Tatverdächtigen gegenüber. Der Anteil von nichtdeutschen Tatverdächtigen liegt bei 13,0 Prozent.

Im Landkreis wurde im Jahr 2013 ein Drogentoter registriert (2012: 0). Es konnten
ca. 1,4 Kilogramm Marihuana und ca. 2,9 Kilo Crystal sichergestellt werden.

Gewaltkriminalität[3]

Die Zahl der Gewaltstraftaten sank auf 234 (2012: 298). Bei einer Aufklärungsquote von 88,9 Prozent sind 254 Tatverdächtige (2012: 295) ermittelt worden. In 13,7 Prozent aller Delikte der Gewaltkriminalität standen Täter und Opfer in einem verwandtschaftlichen oder partnerschaftlichen Verhältnis zueinander, das sind
3,0 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. 67,1 Prozent (2013: 157; 2012: 170) aller registrierten Gewaltdelikte waren gefährliche und schwere Körperverletzungen. Die Zahl der Raubüberfälle auf Straßen ist auf 21 Fälle gesunken (2012: 39). Die Fallzahlen bei Mord- und Totschlagdelikten blieben gleich (2013: 3; 2012: 3).

Wirtschaftskriminalität

Die Wirtschaftskriminalität stieg auf insgesamt 193 Delikte (2012: 156), das entspricht einer Steigerung um 23,7 Prozent. Die Aufklärungsquote in diesem Bereich betrug
97,4 Prozent (2012: 93,6 Prozent). 88 Tatverdächtige wurden ermittelt. Der festgestellte finanzielle Schaden sank auf rund 5,1 Millionen Euro (2012: 6,8 Millionen Euro). 4,6 Millionen Euro davon sind infolge von Insolvenzstraftaten entstanden
(2012: 6,2 Millionen). Von 1,1 Prozent der ermittelten Tatverdächtigen wurde rund
45,1 Prozent des registrierten Gesamtschadens verursacht.

Straßenkriminalität[4]

Die Straßenkriminalität stieg auf 2.450 Fälle (2012: 2.430) an. Insgesamt wurden
764 Tatverdächtige ermittelt.

Massenkriminalität[5]

Im Bereich des Ladendiebstahls sind die Fallzahlen erneut gestiegen. 2013 wurden 905 derartige Fälle registriert (2012: 876). Es entstand ein Schaden von 42.546 Euro (2011: 42.127 Euro). Die Aufklärungsquote betrug im vergangenen Jahr 94,8 Prozent. Insgesamt wurden 727 Tatverdächtige ermittelt.

Die Anzahl der angezeigten Leistungserschleichungen sank auf 545 Fälle (2012: 575). Dies entspricht einer Verringerung um 5,2 Prozent.

Fußnoten:

[1] Bei der PKS handelt es sich um eine sogenannte Ausgangsstatistik. Sie stellt die Zahl der abgeschlossenen Strafverfahren dar.

[2] Nicht jede durch eine Straftat geschädigte Person zählt als Opfer. Opfer werden nur bei bestimmten Gewaltdelikten (z. B. Mord, Totschlag, Körperverletzungsdelikte, Raub…), die sich gegen natürliche Personen richten, erfasst.

[3] Unter Gewaltkriminalität wird im Sinne der PKS die Zusammenfassung folgender Delikte verstanden: Mord, Totschlag, Tötung auf Verlangen, Vergewaltigung und sexuelle Nötigung, Raub, räuberische Erpressung und räuberischer Angriff auf Kraftfahrer, Körperverletzung mit Todesfolge, gefährliche und schwere Körperverletzung, erpresserischer Menschenraub, Geiselnahme und Angriff auf den Luft- und Seeverkehr

[4] Der Begriff Straßenkriminalität beinhaltet eine definierte Zusammenfassung von Straftaten(gruppen), bei denen aufgrund ihres kriminologischen Erscheinungsbildes davon ausgegangen werden kann, dass sie überwiegend auf Straßen, Wegen oder Plätzen begangen werden.

[5] Wird als Sammelbezeichnung für Strafrechtsverletzungen verstanden, die – gemessen an der Gesamtzahl aller Delikte – besonders häufig auftreten.

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Quelle: Polizei Sachsen

PD Dresden – Polizeiliche Kriminalstatistik 2013 – Landeshauptstadt Dresden

Inhalt
Polizeiliche Kriminalstatistik 2013 – Landeshauptstadt Dresden

Verantwortlich: Thomas Geithner

Stand: 20.03.2014, 14:00 Uhr

Landeshauptstadt Dresden

Polizeiliche Kriminalstatistik[1] 2013

Polizeipräsident Dieter Kroll:
„Die Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt eine gegensätzliche Entwicklung in der Stadt und in den Landkreisen – ähnlich wie im gesamten Freistaat. Die Kriminalität konzentriert sich mehr denn je in den beiden Großstädten Dresden und Leipzig. Mithilfe der vorliegenden Daten werden wir in den nächsten Wochen entscheiden müssen, ob und in welcher Form wir uns in einzelnen Bereichen neu organisieren müssen. Dabei geht es beispielsweise um Bearbeitungszuständigkeiten aber auch eine Umverteilung bestehender Ressourcen.“

Eckpunkte der Kriminalitätsentwicklung

In der Landeshauptstadt Dresden wurden 2013 insgesamt 59.676 Straftaten erfasst. Dies sind 4.672 Fälle mehr als im Vorjahr und entspricht einer Steigerung um 8,5 Prozent (siehe Abb. 1). Die Steigerung fiel damit größer aus als im letzten Jahr (Steigerung von 2011 zu 2012 um 3,3 Prozent).

Die Häufigkeitszahl, die angibt wie viele Straftaten rechnerisch auf 100.000 Einwohner entfallen, stieg 2013 auf 11.365 (2012: 10.623)

Insgesamt 29.922 Straftaten (2012: 29.363) konnten aufgeklärt werden (siehe Abb. 2). Die Gesamtaufklärungsquote sank auf 50,1 Prozent (2012: 53,4 Prozent).

Von den 18.640 ermittelten Tatverdächtigen (2012: 18.133) waren 70,6 Prozent männlichen und 29,4 Prozent weiblichen Geschlechts. Der Anteil nichterwachsener Tatverdächtiger ging nochmals zurück (siehe Abbildung 3). Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger liegt auf dem Vorjahresniveau, was einem Anteil von 13,5 Prozent entspricht.

Die Zahl der Opfer[2] von Straftaten blieb mit 5.510 nahezu unverändert (2012: 5.497). Insgesamt 3.460 Opfer (62,8 Prozent) waren männlichen und 2.050 Opfer (37,2 Prozent) weiblichen Geschlechts. Der überwiegende Teil war bereits erwachsen (4.473). Von den 1.037 nichterwachsenen Opfern waren 416 Kinder, 266 Jugendliche und 355 Heranwachsende. 350 Opfer einer Straftat waren 60 Jahre oder älter.

Der durch Kriminalität registrierte finanzielle Schaden sank auf rund 70,3 Millionen Euro (2012 77,8 Millionen Euro).

Herausragende Veränderungen zum Vorjahr

Erneute Zunahme der Diebstähle

Dieter Kroll:
„Die Betäubungsmittelkriminalität steht immer in Wechselwirkung mit Beschaffungskriminalität. Gerade die Kellereinbrüche und Fahrraddiebstähle dienen der schnellen Geldbeschaffung und sind im Großteil der Beschaffungskriminalität zuzuordnen.“.

Im Stadtgebiet Dresden bilden die Diebstahlsdelikte nach wie vor den Hauptteil der Gesamtkriminalität, ihr Anteil ist von 43,7 Prozent auf 47,5 Prozent gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr ist eine Zunahme auf 28.344 Fälle (2012: 24.037) zu verzeichnen. Die Aufklärungsquote sank um 2,1 Prozentpunkte auf 25,1 Prozent, obwohl die Zahl der aufgeklärten Fälle auf 7.127 (2012: 6.536) stieg.

Die Diebstähle setzten sich zusammen aus 12.110 Diebstählen ohne erschwerende Umstände (+13,2 Prozent) und weiteren 16.234 besonders schweren Diebstählen (+21,7 Prozent).

Schwerpunkte im Bereich der Eigentumskriminalität sind mit stark steigenden Tendenzen die Fahrraddiebstähle mit 5.514 Fällen (2012: 3.988) sowie die Diebstähle aus Böden und Kellern mit 6.415 Fällen (2012: 3.527). Die zunehmenden Fahrraddiebstähle sind dabei auch auf ein geändertes Anzeigeverhalten zurückzuführen. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der online angezeigten Fahrraddiebstähle um über 50 Prozent. Die vermehrt festgestellten Einbrüche in Keller- und Bodenräume deuten nach kriminalistischer Erfahrung auf eine zunehmende Beschaffungskriminalität in diesem Bereich hin.

Die Diebstähle in/aus Wohnungen hingegen sind um 7,0 Prozent auf 857 Fälle gesunken (2012: 922), wobei die Tageswohnungseinbrüche mit 255 Fällen auf Vorjahresniveau (259) verharrten. Die Aufklärungsquote stieg von 39,4 Prozent auf 51,2 Prozent.

Ein deutliches Absinken ist bei Diebstählen im besonders schweren Fall aus Büro/Lager/Werkstätten zu verzeichnen. Hier wurden 2013 insgesamt 952 Fälle erfasst (2012: 1.347 Fälle). Dies entspricht einer Abnahme um 29,3 Prozent (siehe Abb. 6).

Kriminalität rund ums Kfz

Dieter Kroll:
„Der Rückgang der Autodiebstähle begründet sich insbesondere in der Entwicklung im ersten Halbjahr. Insbesondere die Halbierung der Skodadiebstähle führe ich auch auf Ermittlungsergebnisse und die Wirkungen unserer Helioseinsätze zurück.“

Im Jahr 2013 wurden mit 799 Fällen des versuchten oder vollendeten Kfz-Diebstahls
356 Fälle weniger abgeschlossen als im Vorjahr (2012: 1.155). Damit ist der niedrigste Wert in den zurückliegenden fünf Jahren erreicht worden. Bei den Diebstählen an/aus Kfz wurden 2.348 Fälle erfasst (2012: 2.621). Dies entspricht einer Verringerung um 273 Fälle und damit ein Absinken unter den Wert von 2011 mit 2.472.

Die Diebstähle von motorisierten Zweirädern stiegen von 138 auf 181 Fälle an.

Sozialleistungsbetrug

Im Bereich des Sozialleistungsbetruges ist ein deutlicher Anstieg der Fallzahlen festzustellen. Im Jahr 2013 wurden 3.360 Fälle (2012: 2.548) erfasst und der Schaden stieg von 760.800 Euro im Jahr 2012 auf rund 1,0 Million Euro im Jahr 2013.

Besondere Ermittlungsbereiche

Zentrale Anzeigenbearbeitung (ZentrAB)

Das Projekt ZentrAB wurde im Jahr 2013 fortgeführt und zur Effizienzsteigerung um die Bereiche Diebstahl an/aus Kfz und Fahrraddiebstahl erweitert. Durch die ZentrAB wurden im Jahr 2013 insgesamt 27.243 Fälle abgeschlossen. Dabei richteten sich 8.417 Fälle gegen bekannte Tatverdächtige, was einer Aufklärungsquote von 30,9 Prozent entspricht.

Die ZentrAB hat sich bewährt und wird organisatorischer Bestandteil der Kriminalpolizeiinspektion.

Ausgewählte Kriminalitätsbereiche

Rauschgiftkriminalität

Polizeipräsident Dieter Kroll:
„Wir haben die Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität im vergangenen Jahr auf breitere Schultern verteilt und Bearbeitungszuständigkeiten auch auf die Polizeireviere ausgeweitet. Es ist daher kein Zufall, dass der deutliche Anstieg fast ausschließlich sogenannte Konsumentendelikte betrifft, also im Regelfall den Besitz von Kleinstmengen an Drogen. Klar sollte auch sein, dass selbst diese Zahlen nur ein Bruchteil der realen Drogenkriminalität sind.“

Im Jahr 2013 nahm die Zahl der Rauschgiftdelikte im Stadtgebiet mit 1.890 Fällen stark (2012: 1.111) zu. Weil es sich hierbei um Kontrollkriminalität handelt, lässt diese Entwicklung nicht direkt auf das Ausmaß des tatsächlichen Kriminalitätsanstieges schließen, sondern spiegelt insbesondere verstärkte polizeiliche Feststellungen wider. Tatsächlich ist diese Zunahme nur bei denen im Rahmen von polizeilichen Kontrollen aufgedeckten einfachen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz (Konsumentendelikte) festzustellen. Die Aufklärungsquote betrug 95,0 Prozent (2012: 95,5 Prozent). Die Dresdner Polizei ermittelte 1.612 Tatverdächtige (2012: 1.033). Dabei stehen 1.434 männlichen Tatverdächtigen 178 weiblichen Tatverdächtigen gegenüber. Der Anteil von nichtdeutschen Tatverdächtigen liegt bei 9,9 Prozent.

Im Stadtgebiet Dresden wurden im Jahr 2013 vier Drogentote (2012: 1) registriert. Die Polizei stellte im Stadtgebiet unter anderem ca. 13,8 Kilogramm Haschisch und ca. 6,2 Kilogramm Marihuana sicher. Die Menge des sichergestellten Crystals verdreifachte sich auf etwa 1,5 Kilo.

Gewaltkriminalität[3]

Die Zahl der Gewaltstraftaten stieg auf 1.065 (2012: 1.018). Bei einer Aufklärungsquote von 68,1 Prozent sind 890 Tatverdächtige ermittelt (2012: 885) worden. In 9,7 Prozent aller Delikte der Gewaltkriminalität standen Täter und Opfer in einem verwandtschaftlichen oder partnerschaftlichen Verhältnis zueinander, das sind 0,9 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. 66,6 Prozent (709 Fälle; 2012: 662) aller registrierten Gewaltdelikte waren gefährliche und schwere Körperverletzungen. Weitere 30,1 Prozent (321 Fälle; 2012: 331) bildeten die Raubdelikte, Mord- und Totschlagdelikte lagen bei 1,0 Prozent (11 Fälle; 2012: 10).

Wirtschaftskriminalität

Die Wirtschaftskriminalität stieg auf insgesamt 1.145 Delikte (2012: 1.002) an, das entspricht einem Anstieg um 14,3 Prozent. Die Aufklärungsquote in diesem Bereich betrug 98,6 Prozent (2012: 98,5 Prozent). 332 Tatverdächtige wurden ermittelt. Der finanzielle Schaden sank auf rund 40,6 Millionen Euro (2012: 51,3 Millionen Euro), 33,1 Millionen Euro darunter sind infolge von Insolvenzstraftaten entstanden (2012: 42,7 Millionen Euro). Damit wurden von rund 1,8 Prozent aller ermittelten Tatverdächtigen 57,8 Prozent des registrierten Gesamtschadens verursacht.

Straßenkriminalität[4]

Die Straßenkriminalität stieg auf 12.717 Fälle (2012: 12.056) an. Insgesamt wurden 1.832 Tatverdächtige ermittelt.

Massenkriminalität[5]

Im Bereich des Ladendiebstahls sind die Fallzahlen angestiegen. 2013 wurden
4.378 derartige Fälle registriert (2012: 4.023). Es entstand ein Schaden von 526.678 Euro (2012: 342.780 Euro). Die Aufklärungsquote betrug im vergangenen Jahr 91,1 Prozent. Insgesamt wurden 2.815 Tatverdächtige ermittelt.

Die Anzahl der angezeigten Leistungserschleichungen sank deutlich auf 3.568 Fälle (2012: 5.209).

Fußnoten:

[1]Bei der PKS handelt es sich um eine sogenannte Ausgangsstatistik. Sie stellt die Zahl der abgeschlossenen Strafverfahren dar.

[2] Nicht jede durch eine Straftat geschädigte Person zählt als Opfer. Opfer werden nur bei bestimmten Gewaltdelikten (z. B. Mord, Totschlag, Körperverletzungsdelikte, Raub…), die sich gegen natürliche Personen richten, erfasst.

[3] Unter Gewaltkriminalität wird im Sinne der PKS die Zusammenfassung folgender Delikte verstanden: Mord, Totschlag, Tötung auf Verlangen, Vergewaltigung und sexuelle Nötigung, Raub, räuberische Erpressung und räuberischer Angriff auf Kraftfahrer, Körperverletzung mit Todesfolge, gefährliche und schwere Körperverletzung, erpresserischer Menschenraub, Geiselnahme und Angriff auf den Luft- und Seeverkehr
[4] Der Begriff Straßenkriminalität beinhaltet eine definierte Zusammenfassung von Straftaten(gruppen), bei denen aufgrund ihres kriminologischen Erscheinungsbildes davon ausgegangen werden kann, dass sie überwiegend auf Straßen, Wegen oder Plätzen begangen werden.

[5] Wird als Sammelbezeichnung für Strafrechtsverletzungen verstanden, die – gemessen an der Gesamtzahl aller Delikte – besonders häufig auftreten.

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Quelle: Polizei Sachsen

BPOL-HH: Über zwei Promille- Hamburger Bundespolizei nimmt Pfandflaschen-Sammler in S-Bahngleisen in Gewahrsam-

20.03.2014 | 14:56 Uhr

BPOL-HH: Über zwei Promille- Hamburger Bundespolizei nimmt Pfandflaschen-Sammler in S-Bahngleisen in Gewahrsam-
   

Hamburg (ots) – Über zwei Promille-Hamburger Bundespolizei nimmt Pfandflaschen-Sammler in S-Bahngleisen in Gewahrsam-

Am 19.03.2014 gegen 12.45 Uhr nahmen Bundespolizisten einen stark alkoholisierten Mann am Hamburger S-Bahnhaltepunkt Hasselbrook in Gewahrsam. Der 28-Jährige suchte direkt in den S-Bahngleisen Pfandflaschen; Zeugen informierten die Einsatzzentrale der Bundespolizei. Eingesetzte Polizeibeamte stellten den Mann im Gleisbereich fest und verbrachten den litauischen Staatsangehörigen aus dem Gefahrenbereich auf den Bahnsteig. Der 28-Jährige war sich über die Gefahren im Gleisbereich der S-Bahnen offensichtlich nicht bewusst. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,26 Promille. Bundespolizisten nahmen den Mann in Gewahrsam. In einer Gewahrsamszelle der Bundespolizei bekam den „Gleisgänger“ ausreichend Gelegenheit zur Ausnüchterung.

Gegen den Mann leiteten Bundespolizisten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren (unerlaubter Aufenthalt im Gleisbereich) ein. An dem Einsatz waren auch Beamte der Hamburger Polizei beteiligt.

Die Bundespolizeiinspektion Hamburg warnt wiederholt vor leichtsinnigem Verhalten an Bahnanlagen:

Häufig kommt es durch leichtsinniges Verhalten – insbesondere unter Alkoholeinfluss -im Bahnbereich zu schweren Unfällen. Dabei gefährden sich die Personen durch ihr Handeln in vielen Fällen nicht nur selbst, sondern auch Zugreisende oder Helfer. Die Stromschienen im Hamburger S-Bahnbereich führen 1200 Volt Gleichstrom; eine Berührung ist lebensgefährlich.

Bundespolizeiinspektion Hamburg

Pressesprecher
Rüdiger Carstens
Mobil 0172/4052 741
E-Mail: ruediger.carstens@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de



Quelle: news aktuell / dpa