03.03.2014 – 11:59
Wilhelmshaven (ots) – Am vergangenen Wochenende haben Beamte der Wasserschutzpolizei Wilhelmshaven bei zwei einlaufenden Seeschiffen festgestellt, dass diese 80 beziehungsweise 47 Tonnen Ladung zu viel an Bord hatten. Aufgefallen waren die aus Norwegen kommenden und mit Steingranulat beladenen Schiffe dadurch, dass sie offensichtlich zu tief im Wasser der Seeschleuse Wilhelmshaven lagen. Ein Ausmessen der Freiborde, das heißt des Abstandes zwischen der Wasserlinie und eines durch die Klassifikationsgesellschaft festgelegten Deckstriches, und ein jeweiliger Abgleich mit den Schiffspapieren ergab, dass die Schiffe circa acht beziehungsweise sechseinhalb Zentimeter zu tief im Wasser lagen. Die Berufsgenossenschaft für das Verkehrswesen, Abteilung Schiffssicherheit (Ex. See-BG), legte Sicherheitsleistungen in Höhe von 1.250 gegen den 57-jährigen litauischen Kapitän sowie 935 Euro gegen den 50-jährigen dänischen Kapitän fest./hof
Rückfragen bitte an:
Zentrale Polizeidirektion Niedersachsen
Wasserschutzpolizei Wilhelmshaven
Telefon: 04421/942-832